19. November - 26. November 2005:
Filmschulfest München feiert 25-jähriges Jubiläum
Erstmals verleiht die Interfilm-Akademie München den Prix Interculturell, dotiert mit € 5.000, an den besten studentischen Filmbeitrag aus dem Festivalprogramm.
Die Jurymitglieder des Prix Interculturell sind Filmexperten und kommen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. |
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6. August 2005
Dissertation von Julia Helmke über "Kirche, Film und Festivals" erschienen
Locarno (hh). Im Rahmen ihres Referats „Aspekte europäischer Juryarbeit seit den 1960er Jahren Eine theologisch-zeitgeschichtliche Recherche“, das sie anlässlich einer ökumenischen Matinée zum 50jährigen Jubiläum von INTERFILM am Internationalen Filmfestival Locarno gehalten hat, stellte Dr. Julia Helmke ihre soeben publizierte Dissertation zum Thema „Kirche, Film und Festivals“ vor. Darin beschäftigt sie sich aufgrund akribisch betriebener Recherchen mit der Geschichte und mit den Bewertungskriterien evangelischer und ökumenischer Juryarbeit in den Jahren 1948 bis 1988. Die Dissertation wurde publiziert als Band 11 in der Reihe „Studien zur Christlichen Publizistik“, herausgegeben von Gerhard Meier-Reutti, Friedrich Kraft und Johanna Haberer im Christlichen Publizistik Verlag (CPV), Erlangen 2005, und umfasst 479 Seiten (ISBN 3-933992-11-7). Eine Besprechung durch Hans Werner Dannowski erfolgt demnächst.
31 August um 19.45 Uhr
Gräfelfinger Filmgespräche
"Sophie Scholl - Die letzten Tage" von Marc Rothemund
Im Rahmen der internationalen Filmkunstwochen findet Mittwoch, 31 August um 19.45 Uhr ein Filmgespräch extra über "Sophie Scholl - Die letzten Tage" mit Filmpfarrer Eckart Bruchner
zum Thema "Widerstand zwischen Ethik und Politik" statt.
Neu im Fernsehprogramm
Live-Übertragung des Trauergottesdienstes aus Taizé/Frankreich
Dienstag, 23 August 2005, 13.30 - 16.00 Uhr
im Bayerischen Fernsehen und SWR-Fernsehen
Reporter: Martin Bogdahn und Klaus Wölfle
Der Gründer der Gemeinschaft von Taizé, der 90jährige Frère (Bruder) Roger Schulz, durfte nicht friedlich sterben, sondern kam vor wenigen Tagen als Folge eines Messerattentats ums Leben.
Die Gemeinschaft trauert um ihren Prior, der zu den charismatischten Vertretern der Christenheit zählte. Aus der Schweiz kommend, ließ er sich 1940 in dem kleinen Dorf in Burgund nieder. Ostern 1949 verpflichteten sich sieben Männer zum zölibatären Leben. Heute gehören 100 Brüder zur Gemeinschaft von Taizé.
Das Bayerische Fernsehen überträgt den Trauergottesdienst aus der Versöhnungskirche in Taizé. Live vor Ort berichten als Reporter Martin Bogdahn und Klaus Wölfle. Moderator Hubert Schöne spricht im Münchner Fernsehstudio mit Kennern der ökumenischen Gemeinschaft.
58. Festival interrnazionale del film Locarno
vom 3-13 August 2005 in Locarno
Am Samstag, den 6. August, findet im Hotel Palma au Lac eine Matinee mit Kurzvortrag und Podiumsgespräch statt aus Anlaß des 50jährigen Bestehens von INTERFILM und zu Ehren der ökumenischen Jury mit den Programmpunkten:
- Aspekte ökumenischer Juryarbeit seit 1960
- Gibt es einen christlichen Blick auf den Film?
- Würdigung von Wim Wenders
Die Internationale kirchliche Filmorganisation INTERFILM feiert am diesjährigen Filmfestival Locarno (3. bis 13. August 2005) ihr 50-jähriges Bestehen.
INTERFILM feiert den runden Geburtstag am Samstag 6. August mit einer ökumenischen Matinée. Das Programm beginnt mit einem Vortrag der deutschen Theologin Julia Helmke zur Geschichte von INTERFILM, die sie in ihrer in diesem Jahr erscheinenden Dissertation erforscht hat. Im Anschluss diskutieren Repräsentanten der kirchlichen Filmarbeit in einem Podiumsgespräch unter Leitung von INTERFILM-Präsident Hans Hodel: Peter Malone, Präsident der katholischen Weltorganisation für Kommunikation SIGNIS, die amerikanische Theologin Rose Pacatte und Karsten Visarius, der Geschäftsführer von INTERFILM, Mitglieder der diesjährigen Ökumenischen Jury, die kirchlichen Filmbeauftragten der Schweiz, Christine Stark (Reformierte Medien) und Charles Martig (Katholischer Mediendienst), sowie der Ehrenpräsident von INTERFILM, Hans Werner Dannowski.
Preis für Wim Wenders
Im Rahmen des folgenden Apéros wird der Präsident der Ökumenischen Jury, Karsten Visarius, den deutschen Regisseur Wim Wenders mit einem Spezialpreis ehren. Neben seiner herausragenden künstlerischen Leistung würdigt die kirchlichen Filmorganisationen damit auch sein Bekenntnis zum christlichen Glauben.
Die kirchliche Filmorganisation INTERFILM wurde 1955 in Paris durch Pioniere der evangelischen Filmarbeit gegründet und ist heute ein internationales Netzwerk kirchlicher Film- und Medieneinrichtungen und Einzelpersonen, die sich für den Dialog zwischen Kirche und Film engagieren. Neben Mitgliedern aus den Kirchen der Reformation umfasst es auch Vertreter des orthodoxen und jüdischen Glaubens. In Partnerschaft mit SIGNIS, der Katholischen Weltorganisation für Kommunikation, organisiert INTERFILM die Ökumenischen Jurys an zahlreichen internationalen Filmfestivals. Die erste Ökumenische Jury wurde 1973 beim Filmfestival von Locarno ins Leben gerufen. Aus Anlass des Jubiläums wird auch eine Publikation "50 Jahre INTERFILM " erscheinen.
Weiterführende Links:
www.inter-film.org (Filmorganisation INTERFILM)
www.pardo.ch (Filmfestival Locarno)
Quelle: Ökumenische Filmjury, 04.08.2005
Festschrift zum Jubiläum
Rechtzeitig vor dem 25sten Geburtstag des Internationalen Festivals der Filmhochschulen München wird im Oktober eine Festschrift zu dessen Geschichte erscheinen.
Rückblick auf das Filmfest München 2005
Rund 200 Regisseure, Schauspieler und Produzenten aus aller Welt sind dieses Jahr an die Isar gereist um beim 23. Filmfest München ihre Filme zu präsentieren - so viele wie nie zuvor.
Das Münchner Publikum kam also in den doppelten Genuss, neue Filme vor allen anderen zu sehen und zudem mit den Machern vor Ort über deren Filme sprechen zu können.
Die Isarmeile hat sich als Ort der Entdeckungen und Begegnungen etabliert. Gäste wie Bertrand Tavernier, Goran Paskaljevic, Fernando Trueba, Judi Dench, Kiyoshi Kurosawa oder Mario Adorf genossen die entspannte Atmosphäre des Festivals und Newcomer wie Sharmeen Obaid, Stephen Marshall, Francois Delisle oder Zola Maseko das Interesse des Publikums. |
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Am Ende feierten alle gemeinsam im Festivalzentrum Gasteig zu japanischer Rockmusik bis in die frühen Morgenstunden - so wie es sein muss bei einem Festival, das allen Beteiligten vor allem Freude machen soll.
Das nächste FILMFEST MÜNCHEN findet vom 15. - 22. Juli 2006 statt.
Der One Future Preis wird am Samstag, den 22. Juli 2006 um 13.00 Uhr in der Black Box verliehen.
"Back to the Filmfest München 2005"
Approximately 200 directors, actors and producers from around the world came to Munich this year to present their films at Filmfest München more than ever before. Munich audiences had the double pleasure of seeing the latest films and talking to their makers. The Munich movie mile has firmly established itself as a site for discoveries and encounters. Festival guests such as Bertrand Tavernier, Goran Paskaljevic, Fernando Trueba, Judi Dench, Kiyoshi Kurosawa or Mario Adorf enjoyed the laid back atmosphere and newcomers like Sharmeen Obaid, Stephen Marshall, Francois Delisle oder Zola Maseko turned out to be magnets for audiences. On the closing night, all partied to the break of dawn to Japanese rock music at the festival center at Gasteig just the way it should be for a festival that’s known for being fun.
The next Filmfest München will be 15th July 22th July, 2006
The One Future Award 2006 will be given on Saturday 22th July 2006 at 1 a.m. (Black Box, Gasteig)
25 Jahre Interfilm-Akademie
Im Rahmen des Filmfest München 2005 feiert die Interfilm-Akademie ihr 25-jähriges Jubiläum. Sitz der Interfilm-Akademie ist München. Seit 1980 leitet Pfarrer Eckart Bruchner aus München die Interfilm-Akademie.
Seit 1980 veranstaltet die Interfilm-Akademie internationale Seminare zu aktuellen Themen aus dem Spannungsfeld von Kino, Kirche und Gesellschaft. Häufig werden auch Filmschaffende und ihre Werke vorgestellt. Ziel der Veranstaltungen ist die Förderung des Dialogs zwischen den Religionen und Kulturen. Die Arbeit der Interfilm-Akademie hat sich in den letzten Jahren zunehmend nach Osteuropa und Südosteuropa verlagert.
Außerdem hat die Interfilm-Akademie verschiedene Projekte initiiert und gefördert, wie z.B. Kino-Kirche auf Kirchentagen, Filmprojekte von jungen Filmschaffenden aus dem In- und Ausland sowie Forschungsprojekte zu Themen aus Theologie und massenmedialer Kommunikation.
1986 - Anlass war die Katastrophe von Tschernobyl - wurde der One Future Preis gegründet und wird jährlich auf dem Filmfest München verliehen, Samstag 2.Juli, 2005, 13 h, Gasteig (Black Box).
Interfilm-Seminar 2005: "Die Einsamkeit ist im Inneren",
Samstag und Sonntag, 2-3. Juli, jeweils ab 10 Uhr, im Rio Filmpalast am Rosenheimerplatz
Leitung: Pfarrer Eckart Bruchner
Programm des Interfilm-Seminars der Interfilm-Akademie
- Am Samstagvormittag (Beginn 10 Uhr) wird der japanische Spielfilm GESCHICHTEN HINTER WÄNDEN (1965) des Regisseurs Koji Wakamatsu gezeigt.
- Am Samstagnachmittag thematisieren Arbeitsgruppen "Filmland Japan heute".
- Am Sonntagvormittag (Beginn 10 Uhr) stellt die deutsche Filmmacherin Katja Baumgarten um 11.00 Uhr ihren Dokumentarfilm MEIN KLEINES KIND (2001) vor.
weitere Informationen
Anschließend findet ein Empfang anlässlich "25 Jahre Interfilm-Akademie München" statt.
23. Filmfest München 2005
vom 25. Juni bis 2. Juli.
21. One-Future-Preis 2005 der Interfilm-Akademie München/Antwerpen
Samstag, 2. Juli 2005 im Gasteig Black Box
Landesmediendienste Bayern
Am 3.Mai 2005 um 18 Uhr wird die Interfilm-Akademie als Mitglied in die Landesmediendienste Bayern aufgenommen.
Menschrechts-Filmpreis
Künftig werden die Landesmediendienste Bayern beim Menschrechts-Filmpreis Nürnberg als Mitveranstalter auftreten.
Filmmatinee am 3. April 2005: Paula Linhart
im Rio-Filmpalast, München, Rosenheimer Str. 46
10.00 Öffnung des Rio-Filmpalast
10.30 Glückwünsche und Grußworte
11.00 Filmbeginn
Seit Jahrzehnten ist Paula Linhart die engagierteste Verfechterin katholischer Filmarbeit, die nicht nur in München, sondern bundesweit einen einzigartigen Ruf hat. Gezeigt wird der von Paula selbst ausgewählte Film "Smoke" von Wayne Wang und Paul Auster.
Prof. Eckart Bruchner bedankt sich als Direktor der Interfilm-Akademie für die über 40jährige Zusammenarbeit mit Paula Linhart.
"Mein kleines Kind"
Ein Dokumentarfilm von Katja Baumgarten in Zusammenarbeit mit Gisela Tuchtenhagen
(Kamera mit Ton) Deutschland 2001, 88 Minuten
Filmvorführung und Filmgespräch mit Prof. Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie München/Antwerpen
14.März 2005, Veranstalter Hospizverein e.V. Amberg
Ultraschalluntersuchung in der Mitte der Schwangerschaft. Diagnose: "komplexes Fehlbildungssyndrom in der 21. Schwangerschaftswoche, Verdacht auf Chromosomenanomalie.
Die Prognose muß als deutlich schlecht bezeichnet werden." "Sie müssen entscheiden!", sagt der Facharzt für Pränataldiagnostik zu mir. "Die sofortige Beendigung der Schwangerschaft ist in einer solchen Situation der übliche Weg."
Der autobiographische Dokumentarfilm handelt vom Dasein, von Geburt und Abschied meines Sohnes Martin Tim, von persönlichen Fragen und Entwicklungen nach der Konfrontation mit der bestürzenden Diagnose - |
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| vor allem von der plötzlichen Forderung an mich, über die Dauer des Lebens und die Bedingungen des Todes eines meiner vier Kinder entscheiden zu müssen. |
Welturaufführung: Berlinale 10.2.2002
Bundesstart im Kino: 10.4.2003
Erstausstrahlung im Fernsehen, Arte: 28.6.2003
Ausstrahlung im Fernsehen, 3sat: 2.11.2003
Ausstrahlung im Fernsehen, ZDF: 23.9.2003
(gekürzte, vierzigminütige Version "Sie müssen entscheiden!")
Sophie Scholl - Die letzen Tage von Marc Rothemund
Ausgezeichnet mit dem Preis der ökumenischen Jury
Film und Podiumsgespräch am 6.März 2005 in der Evangelischen Stadtakademie München
mit Prof. Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie München/Antwerpen
Sophie Scholl Die letzten Tage (Kinostart: 24.02.05) ist das sensible Porträt einer der wenigen Heldinnen der deutschen Geschichte: Der Film schildert die letzten sechs Tage (17.-22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer ganz persönlichen Perspektive die bewundernswerte Stärke einer jungen, lebenslustigen Frau, die für ihre Idee der „Weißen Rose“ selbst den Tod in Kauf nimmt.
Nach der Filmschau sollen die dichten Eindrücke des Films nachklingen und in einem Podiumsgespräch diskutiert werden. |
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Eingeladen sind neben Zeitzeugen der Regisseur Marc Rothemund und die Produzenten des Films Christoph Müller und Sven Burgemeister.
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Evangelische Medienzentrale: Weiterbestand gefährdet
Der Protest von über 2600 Nutzern und Unterstützern hat 2003 dazu beigetragen, die schnelle Schließung der Evangelischen Medienzentrale Bayern (EMZ) zu verhindern. Der Beschluß des Landenkirchenrates, die EMZ Ende 2005 zu schließen, gilt weiter. Der Landessynode liegen zu ihrer Frühjahrstagung April 2005 mehrere Anträge zum Erhalt der EMZ vor. Es wurde ein Förderverein, FEMZ e.V., mit dem Ziel gegründet, möglichst viele Mitglieder (der Jahresbeitrag 20 EUR) zu gewinnen.
Förderverein Evangelische Medienzentrale e.V.
Postfach 44 04 51, 90209 Nürnberg
Hummelsteiner Weg 100, 90459 Nürnberg
Tel. 0911 - 430 42 15, Fax 0911 - 430 42 14
E-Mail: info@femz.de
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