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INTERNATIONALES FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN 17. - 24.11. 2007
FILMSCHULFEST
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Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat am Sonntag, den 18. November, das 27. Internationale Festival der Filmhochschulen in München eröffnet. Der Filmnachwuchs aus aller Welt zeigt vom 19. bis zum 24. Nov. im Filmmuseum München (St.-Jakobs-Platz 1) die besten Studentenfilme des Jahres - 39 Filme von 28 Filmschulen aus 20 Ländern konkurrieren um zehn Preise im Wert von insgesamt 50 000 Euro.
Für die jungen Filmemacher ist das Filmschulfest nicht nur wegen der hoch dotierten Preise attraktiv, sondern auch wegen der Chance ihre Filme in einem vollen Kinosaal zeigen zu können. In den letzten fünf Jahren lag die Auslastung immer über 95 Prozent. Es kommen nicht nur Fachbesucher, Journalisten und Filmstudenten, sondern auch „reguläre“ Zuschauer, die sich einen Eindruck über aktuelle Trends des Kinos machen wollen. Für viele der teilnehmenden Filmstudenten ist es das erste Mal, dass sie sich mit ihrem Werk einem zahlenden Publikum stellen.
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 24. November, um 18 Uhr im Münchner Gloria-Palast statt. Den Jury-Vorsitz hat dieses Jahr der Kameramann Michael Ballhaus.
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PRIX INTERCULTUREL 2007
Preisverleihung 2007 am Samstag, 24. November, 18.00 Uhr im Gloria-Filmpalast München.
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Zum dritten Mal vergibt die Interfilm-Akademie im Jahr 2007 den PRIX INTERCULTUREL auf dem 27. Internationalen Filmfestival der Filmhochschule München (17.11. - 24.11.2007).
Der Prix Interculturel 2007 geht an den Regisseur Jose Manuel Carrasco für seinen Film
PADAM…, Spanien (ECAM) 2006.
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Die Jury-Mitglieder für den PRIX INTERCULTUREL 2007 gehören verschiedenen Kulturen und Religionen an;
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Pfr. Eckart Bruchner (Deutschland, Vorsitz)
Tery Ferman (USA)
Giuseppe Maruozzo (Italien)
Christine Weissbarth (Österreich)
Rebecca Ahlen (Schweden)
Franz Indra (Deutschland)
Galina Antoschewskaja (Russland)
Aiqun Wang (China)
Bhagu T. Chellaney (Indien)
Luis Antolin (Spanien)
Consulting member: Vera Müller
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S-I-N
3. int. Kurzfilmfest Straubing, Samstag 10. November 2007, 14 Uhr, Alter Schlachthof Straubing |
sicher nicht unbedingt sündige aber auf jeden fall direkte gerne auch unkonventionelle und kontroverse filme werden auch dieses jahr wieder im alten schlachthof präsentiert_ low- budget- produktionen die sich durch eine mutige herangehensweise und eine erzählenswerte idee hinter dem formalen gerüst auszeichnen_ bei denen es weniger um das gewählte sujet sondern vielmehr um die kritische auseinandersetzung der macher mit ihrem thema geht_ die individuelle handschrift ist entscheidend_ keine schablonenfilme sondern produktionen in denen sich ihre autoren spiegeln_ dafür werden geldpreise im wert von 1.000 € vergeben
wolllust lautet das thema für den diesjährigen zusätzlichen einminütigen kurzkurzfilmwettbewerb_ für den ersten teil unserer todsündenreihe gibt es die gemeine sindy - in diesem jahr von einem bekannten münchner künstler angefertigt_ jeder kann mitmachen formale richtlinien oder einschränkungen gibt es keine_ einen einsendeschluss für die kurzkurzfilme gibt es nicht - was zum festival mitgebracht wird wird gezeigt
Die Hauptjury
zum 3. int. Kurzfilmfest Straubing 2007:
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Prof. Eckart Bruchner (Vorsitz)
Vera Müller (Videokünstlerin, Malerin)
Alexander Haßler (Festivalleiter, Filmemacher)
Ulli Scharrer (Lokalredaktion Straubinger Tagblatt)
Toni Grein (Journalist) |
Kurtheater Tutzing in Zusammenarbeit mit
WELTLADEN, Tutzing e.V. |
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THE NAMESAKE
Zwei Welten, eine Reise
("The Namesake")
(USA, 2006)
mit Tabu, Irfan Khan
Regie: Mira Nair
Länge: 122 Min.
Ende der 70er Jahre wird Ashoke Ganguli (Irrfan Khan) in Kalkutta in ein Zugunglück verwickelt, das sein Leben schicksalhaft prägt und ihn mit dem russischen Schriftsteller Gogol verbindet.
Gemeinsam mit seiner Frau Ashima (Tabu) begibt er sich in die USA, wo er auf Arbeit und Wohlstand hofft. Damit beginnt ein bunter Reigen der Gegensätze, in dem Regisseurin Mira Nair anfänglich den Wechsel aus dem sonnigen Indien ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten frostig gestaltet: Das junge, bengalische Paar friert bei Tauwetter im unterkühlten Paradies und wird erst langsam mit dem Land und seinen Sitten warm. Die beiden wurden über eine arrangierte Hochzeit verkuppelt, und so benötigt die Beziehung ebenso wie das Verhältnis zur neuen Heimat seine Zeit, um Vertrauen und Liebe wachsen zu lassen.
Montag 22.Oktober 2007, 20,15 Uhr
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SCHATTEN DER ZEIT
Narayanan, Chatterjee
Deutschland 2004 -
Regie: Florian Gallenberger
Darsteller: Tannishtha Chatterjee, Prashanth Narayanan, Tillotama Shome, Irrfan Khan, Tumpa Das, Sikandar Agarwal, Sova Sen, Soumitra Chatterjee
Länge: 109 min.
Indien vor der Unabhängigkeit. Eine Teppichfabrik bei Kalkutta. Hier beginnt die tragische Liebesgeschichte von Ravi und Masha, die in der Fabrik als Kinderarbeiter schuften. Doch Ravi hat nur ein Ziel vor Augen: die Fabrik für immer hinter sich zu lassen und ein freies Leben in der Stadt zu führen. Als Ravi jedoch erfährt, dass der Fabrikmanager Masha an einen Mädchenhändler verkaufen will, opfert er seine gesamten Ersparnisse und schenkt ihr die Freiheit. Beim Abschied verspricht Masha, immer bei Vollmond im größten Shiva-Tempel der Stadt auf ihn zu warten ... bis er kommt.
Montag 5.November 2007, 20.15 Uhr
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Pilgerreise zum "Kurtheater" Tutzing
"Saint Jacques...Pilgern auf Französisch"
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Noch vor Hape Kerkelings Erfolgsbuch "Ich bin dann mal weg" schickte die französische Autorenfilmerin Coline Serreau ihre Protagonisten auf den Jakobsweg und drehte eine Kommödie, die so humorvoll wie einfühlsam Legende und Wirklichkeit der seit einigen Jahren neu entflammten Wanderlust zum Grab des Apostels Jakobus verwebt. "Saint Jacques...Pilgern auf Französisch" ist am kommenden Montag, 29. Oktober 2007, 20.15 Uhr beim Filmgespräch mit Pfarrer Eckart Bruchner im Kurtheater Tutzing zu sehen.
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Der Film lief bereits im Rahmen des Gautinger Filmgespräches am Donnerstag, 18. Oktober, und am Montag, 29.Oktober, 20.15 im Rahmen des Tutzinger Filmgespräches. Der Film wird noch in weiteren Kinos gezeigt. Siehe Tagespresse. |
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Die herbstlichen Musiktage Bad Urach
29.9. - 7.10.2007 |
Der Stummfilm "Tabu" von Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931) wurde auf den Musiktagen Bad Urach aufgeführt mit neuen Kompositionen (Filmmusik) von
- Tobias Kassung,
- Franck Adrian Holzkamp,
- Dieter Golm,
- Louis Gentile und
- Thomas Schubert
sowie mit
- Anna Prohaska,
- Kölner Klassik Ensemble,
- Ligeti Bläserquintet
Vortrag: "Als die Bilder laufen lernten...und sich die Musik dazugesellte" über die Anfänge der Filmmusik. Einführung auf den Musiktagen zum Thema "Filmmusik" von Eckart Bruckner, Interfilm-Akademie München.
Tabu, Stummfilm, USA 1931, 85 Minuten
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Mit Anne Chevalier, Matahi, Hitu, der alte Häuptling
Nach dem Bruch mit Flaherty realisiert Murnau eigenständig "Tabu", einen semidokumentarischen Film über die Gesellschaft und Kultur der Bewohner der Südsee-Inselwelt. In der filmischen Umsetzung sexueller Freizügigkeit wird seine Sehnsucht deutlich, sich offen zu seiner Homosexualität bekennen zu können.
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Reri und Matahi leben als junges Liebespaar glücklich auf einer Südsee-Insel. Als Reri unvermittelt aus ihren Jugendträumen gerissen, zur Priesterin bestimmt und dadurch für alle Männer tabu wird, müsste sie sich von Matahi trennen. Die zwei Liebenden ziehen die Flucht der Trennung vor und landen auf einer anderen Insel, wo sich Matahi als Perlentaucher verdingt. Auch dort werden sie aufgespürt. Um Matahis Leben zu retten, besteigt Reri freiwillig das Schiff, das sie abholen soll. Matahi versucht, das Boot einzuholen, kommt aber dabei im Meer um.
"Tabu", das berühmte Stummfilm-Melodram von Friedrich Wilhelm Murnau, wurde an Originalschauplätzen in der Südsee gedreht. Die letzte Regiearbeit des bedeutenden Regisseurs wurde zu einer ungewöhnlichen und poetischen Mischung aus Spielfilm und ethnografischer Studie.
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Filmkunstwochen mit Regisseuren
Gräfelfinger Kino zeigt bis 29. August Klassiker |
Gräfelfing. August - das hieß früher Flaute für die Kinos. Und so haben schon vor rund 50 Jahren Kinobetreiber in München-Schwabing im Sommer "Filmkunstwochen" eingeführt.
Im Gräfelfinger "Filmeck" haben sie sich bis heute gehalten. Schon seit 1974 organisiert Werner Scholz das besondere Programm, das vor allem auf deutsche Produktionen aus den vergangenen zwei bis fünf Jahren zurückgreift.
"Als wir anfingen, haben wir aus den Klassikern von 20 Jahren auswählen können.
Jetzt versuchen wir Filme zu zeigen, die interessant genug sind, sie erneut anzuschauen. Und ich versuche, Regisseure einzuladen, die selbst ihre vorstellen", sagt Scholz.
So hat beispielsweise für Freitag, 10. August, 19.45 Uhr, Hans Steinbichler mit seinem Film "Winterreise" eingeladen. Dessen Zusage ist jedoch noch nicht definitiv.
Mit der "Winterreise" starten die Filmkunstwochen am morgigen Donnerstag um 17.45 Uhr. In der Regel zeigt Scholz jeden Film zweimal, einmal im Vorabendprogramm, tags darauf in der Abendvorstellung und umgekehrt, erklärt Scholz
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Donnerstag abend läuft der Schweizer Film
"Vitus" mit Bruno Ganz, am Samstag
"Die Queen" mit Helen Mirren, Sonntag ist Oscar-Gewinner
"Das Leben der Anderen" mit Ulrich Mühe zu sehen.
"Wer früher stirbt, ist länger tot" von Markus H. Rosenmüller steht am Montag, 13.August, auf dem Programm, es folgen
"Das wahre Leben",
"Goodbye Bafana",
"Vier Minuten",
"Sie sind ein schöner Mann". Samstag, 18. August, gibt es
"Am Limit" von Pepe Danquart, Sonntag
"Keine Sorge, mir geht es gut", dann
"Ein gutes Jahr",
"Der große Ausverkauf",
"How to Cook Your Life",
"Golden Door",
"The Namesnake - Zwei Welten, eine Reise",
"Zwei Tage Paris",
"Die Töchter des chinesischen Gärtners". Zu
"Palermo flüstert" am 27. August und
"Taxi Lisboa" am 28. kommt Regisseur Wolf Gaudlitz. Und zum Abschluß mit
"Die Scheinheiligen" am 29. August ist Thomas Kronthaler eingeladen.
(Süddeutsche Zeitung Nr. 181, ST/WT, bla)
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Neues Filmfestival gegründet
Fünf-Seen-Filmfestival |

Das Fünf-Seen-Filmfestival vom 4.7.-12.7.2007 in Starnberg, Herrsching und Seefeld wird unter der Leitung von Matthias Hellwig eröffnet.
Die Besucher des Filmfestes erwartet ein Programm mit
- einem Wettbewerb für Nachwuchsfilmer,
- ein Kinder- und Jugendfilmfest,
- eine Dokumentarfilmsektion,
- ein Kurzfilmfestival und
- eine Retrospektive.
Für Nachwuchsfilmer wird vom Landratsamt Starnberg ein Preis gestiftet, der
"Star von Starnberg 2007".
Eine Jury unter Leitung von Pfarrer Eckart Bruchner, dem Direktor der Interfilm-Akademie München und Antwerpen, sucht aus 5 Filmen von Nachwuchsfilmern den besten Film aus. Zur Jury gehören:
- Blanche Mamer von der Süddeutschen Zeitung,
- Thomas Lochte vom Starnberger Merkur,
- Kurt Tykwer vom Filmforum im Stadttheater Landsberg und
- Jule Ronstedt.
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"Hotel Very Welcome" von Sonja Heiss
erhält den Filmpreis Star 2007
Sonja Heiss lebt in Berlin Sie ist in Schwabing aufgewachsen und
studierte an der Filmhochschule München Dokumentarfilm.
Der Film berichtet über die Erfahrungen von fünf jungen Asienreisenden.
Die Jury begründet die Entscheidung für Hotel Very Welcome:
"Der Film überzeugte durch seine Leichtigkeit, durch Witz und Humor. In reizvollen Bildern begleitet er seine Figuren augenzwinkernd mit Ironie auf ihren verschiedenen Glückspfaden."Hotel Very Welcome" macht deutlich, dass man vor sich selbst nicht davon reisen kann." |
Beiträge der Interfilm-Akademie zu Filmfestival
Vier Mitarbeiter der Interfilm-Akademie zeigen auf dem Filmfest in Sondervorführungen ihre eigenen Filme:
Aschermittwoch von Ileana Cosmovici ist der Eröffnungsfilm,
Audio-Video-Collage zu Gedichten von Ezra Pound von Vera Müller (Abschlussarbeit 2007 an der Akademie für Bildende Künste, München),
Carls Schwester von Franz Indra (Studienfilm an der Hochschule für Mediengestaltung/Klasse Wim Wnders),
Gnadenlose Wirklichkeit von Christine Weissbarth (Dokufilm über den Liedermacher "Tiger Willi").
Filmfestival Finale im Fünf-Seen-Land
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(v.l.) Jury-Vorsitzender Eckart Bruchner, Landrat Heinrich Frey und Festival-Chef Matthias Helwig beglückwünschen Natalie Lambsdorff (Co-Produzentin:) und Maria-Anna Rimpfle (Kurzfilm). Foto:Schauer
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| Begrüßung der Festgäste durch den Filmfestival-Chef Matthias Helwig. |
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(v.l.) Natalie Lambsdorff (Co-Produzentin), Jury-Vorsitzender Eckart Bruchner, |
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| (v.l.) Jury-Vorsitzender Eckart Bruchner, Ileana Cosmovici (Regisseurin), Christine Weissbarth (Filmjournalistin) mit einem Festivalgast |
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(v.l.) Landrat Heinrich Frey, Festival-Chef Matthias Helwig, Jury-Vorsitzender Eckart Bruchner, Christine Weissbarth (Filmjournalistin), Arno Winkler (Filmverleiher), Blanche Mamer (SZ/Starnberg, Jurymitglied) |
| Fotos: Interfilm-Akademie |
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Leichtigkeit und Witz überzeugen die Jury
Film über Sinnsuche junger Europäer in Asien ist der Geinner
Starnberg - "Hotel very welcome" von Sonja Heisss ist der Gewinner-Film des 1.Fünf-Seen-Film-Festivals. Gestern abend überreichte der Jury-Vorsitzende Eckart Bruchner den erstmals vomLandkreis ausgelobten Wettbewerbspreis "Star 2007" für neue deutsche Filme an den Produzenten, anschließend wurde der Siegerbeitrag noch einmal vor ausverkauftem Haus gezeigt.
Zur Wahl gestanden hatten fünf Filme junger deutscher Regisseure - das bereits mit Preisen ausgezeichnete Wüstenabenteuer "Fata Morgana" von Simon Groß (lief stark beachtet beim Münchner Filmfest), das Erotik-Drama "Auftauchen" von Felicitas Korn; die bewegende Geschichte zweier Freundinnen: "Was am Ende zählt" von Julia von Heinz sowie der als Dokumentarfilm angekündigte, höchst unterhaltsame Siegerfilm "Hotel very welcome", entstanden in den Jahren 2005 bis 2007 in Indien.
Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: Der Film überzeugt durch seine Leichtigkeit, durch Witz und Humor. "Hotel very welcome" erzählt in Episoden von der Sinnsuche junger Europäer in Asien. In reizenden Bildern begleitet der Film seine Figuren augenzwinkernd und mit Ironie auf ihren verschiedenen ´Glückspfaden´. Er macht deutlich, dass man vor sich selbst nicht davonreisen kann".
Festival-Chef Matthias Helwig dankte dem Publikum, dass die in den Kinos Starnberg, Seefeld und Herrsching gezeigten über 40 Filme neun Tage lang durch großen Zuspruch begleitet und ihn somit für 2008 zu einer Neuauflage ermutigt habe. Die einzelnen Filmreihen "Neue internationale Produktionen", "Neue deutsche Produktionen", die mit einem Publikums-Preis bedachte "Kurz- und Dokumentarfilme" unter dem Motto "Daheim und anderswo", das Kinder- und Jugend-Filmfest (von jungen Zuschauern gekürter Gewinner-Film: "Blöde Mütze"), die Heimatfilm-Retrospektive "Hotel daheim" - alles sei bei den Zuschauern sehr gut angekommen, so Helwig. Das stark besuchte Filmfest klang mit dem Siegerfilm und als "Open-Air" vor dem neuen Harry-Potter-Film aus. (Starnberger Merkur, mm)
Der One-Future-Preis wird in diesem Jahr von der Interfilm-Akademie München/Antwerpen bereits zum 23. Mal vergeben.
Preisverleihung
Samstag, 30. Juni um 13 Uhr Im Gasteig (Black Box)
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Der Eintritt ist frei
„Ekstase der Wahrheit im interkulturellen Drama“
Die Filme von Werner Herzog (Deutschland)
Um die Rolle des Individuums in Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne geht es im diesjährigen Interfilm-Seminar am Beispiel der Filme von Werner Herzog. Medienexperten und Filmschaffende aus dem In- und Ausland werden erwartet.
Das Interfilm-Seminar findet am Samstag, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli,jeweils um 10 Uhr
im RIO Filmpalast am Rosenheimer Platz unter Leitung von Pfarrer Eckart Bruchner statt.
30. Juni Samstagvormittag . JEDER FÜR SICH UND GOTT GEGEN ALLE.
30. Juni Samstagnachmittag . AGUIRRE, DER ZORN GOTTES 01. Juli Sonntag . FITZCARRALDO
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Der Eintritt ist frei
Dieser Artikel: Sonntagsblatt, Ausgabe 31/2006 vom 30.07.2006
Dokumentation der Doppelmoral
»One-Future-Preis« der ökumenischen Jury beim Münchner Filmfest
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Der Dokumentarfilm »Crossing Arizona« ist zum Ende des Filmfestes München 2006 von der christlichen Interfilm-Akademie mit dem undotierten »One-Future-Preis« ausgezeichnet worden.
Nobody deserves to die in the desert for a cup of water - Niemand hat es verdient, wegen eines Glases Wasser in der Wüste zu sterben.« Das ist die Überzeugung der US-amerikanischen Filmemacher Joseph Mathew und Dan DeVivo, die sich in »Crossing Arizona« mit der Abschottung der amerikanisch-mexikanischen Grenze gegen Immigranten und Flüchtlinge auseinandersetzen.
Seit die amerikanische Südgrenze durch Mauerbau und Überwachungselektronik an den Grenzübergängen rigide gesichert wird, sterben immer mehr Immigranten bei dem Versuch, durch die lebensfeindliche Wüste Arizonas in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Auch innerhalb der USA ist die Doppelmoral im Umgang mit dem Einwanderungsproblem umstritten: Einerseits wachsen die Ressentiments gegen die Immigranten aus dem Süden, andererseits werden diese als billige Arbeitskräfte von der amerikanischen Wirtschaft gebraucht.
Film-Familie Makhmalbaf
Die unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen kommen in »Arizona Crossing« zu Wort: Immigranten, Schleuser, Großgrundbesitzer, Grenzpolizisten, Lokalpolitiker und Bauern, die illegale Arbeitskräfte anstellen, werden ebenso befragt wie humanitäre Helfer und politische Aktivisten aus dem gesamten politischen Spektrum.
»Mit abwechslungsreicher Kamera und sinnvoll strukturierter Montage«, heißt es in der Jury-Begründung, »stellen die Filmemacher ein gut recherchiertes Gesamtbild der komplexen Problematik dar.«
Mit ihrem seit 22 Jahren vergebenen »One-Future-Preis« zeichnet die christliche Interfilm-Akademie Filme aus, die in »ethisch und filmästhetisch überzeugender Weise« den Gedanken an eine einzige, unteilbare Zukunft der Menschheit thematisieren. Die 1970 gegründete Interfilm-Akademie ist eine ökumenische Vereinigung mit der Zielsetzung, den Dialog zwischen Film, Kultur und Kirche zu fördern.
Leiter der Interfilm-Akademie ist der Gautinger evangelische Theologe, »Filmpfarrer« und Religionslehrer Eckhard Bruchner (61), der ausgezeichnete Beziehungen in die Filmszene und zum Münchner Filmfest unterhält.
Parallel zur Verleihung des »One-Future-Preises« veranstaltete Bruchners Interfilm-Akademie ein Seminar, in dessen Zentrum die Filme der iranischen Filmemacherin Samira Makhmalbaf standen. Samira Makhmalbaf war 1998 mit ihrem Film »Der Apfel« in Cannes die jüngste Regisseurin im offiziellen Wettbewerb. 2003 gewann ihr Film »Fünf Uhr am Nachmittag« ebenfalls in Cannes den Spezialpreis der Jury und den der ökumenischen Jury. Viele ihrer Geschichten handeln von Frauen, die von Männern unterdrückt werden.
Das Münchner Filmfest würdigte in diesem Jahr die iranische Filmer-Familie Makhmalbaf mit einer Retrospektive - der bislang größten Gesamtschau der Filme von Mohsen Makhmalbaf, seiner Frau Marziyeh Meshkini sowie den Kindern Samira, Hana und Maysam Makhmalbaf außerhab des Irans.
Verlorene Kassette
Der Film »Scream of the Ants« (Schrei der Ameisen) von Mohsen Makhmalbaf hatte in München seine Weltpremiere und galt auch als heißer Anwärter für den »One-Future-Preis«. Eine technische Panne nahm dem Film leider alle Chancen auf die Auszeichnung: Die Sichtungskassette war abhanden gekommen, bevor alle Juroren den Film über ein persisches Pärchen auf Sinnsuche in Indien gesehen hatten.
ms/nas
Filmklassiker von Fritz Lang mit musikalischer Begleitung im Theater Amberg
Amberger Zeitung 21.4.2007
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"Der müde Tod" ist ein Stummfilm von Fritz Lang aus dem Jahre 1921.
Der Inhalt des Films: Das Mädchen bekommt vom Tod die Chance, den Geliebten zu retten. Sie scheitert und kann erst mit ihrem eigenen Sterben ihren Mann wieder bekommen.
Und weil er stumm ist, begleiten ihn die Euphoriker aus der Schweiz musikalisch. Fertig ist die Reihe "studiokonzert" im Bühnenraum des Amberger Stadttheaters.
Das Kulturamt der Stadt Amberg und die Münchner Interfilm Akademie zeichnen verantwortlich für diesen außergewöhnlichen Abend.
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| Gautinger Filmgespräche |
DEFA Filmproduktionen |
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Im Rahmen der Gautinger Filmgespräche zeigen wir 2007 im Filmcasino Gauting eine Reihe ausgesuchter DEFA Filmproduktionen der DDR.
Die Termine finden Sie unter "Filmgespräche"
ALLE FILME IM ÜBERBLICK
KARBID UND SAUERAMPFER
JAKOB DER LÜGNER
FRÜHLINGSSINFONIE
DAS VERSTECK
BÜRGSCHAFT FÜR EIN JAHR
DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA
ABSCHIED
EINER TRAGE DES ANDEREN LAST
DER DRITTE
HÄLFTE DES LEBENS
Einige Filme sind den Arbeiten Frank Beyers, einem der führenden DDR Regisseure und Erwin Geschonneck, dem bedeutendsten Schauspieler des Theater, des Films und des Fernsehens der DDR der 50er und 60er Jahre gewidmet.
Frank Beyer zählte mit seinen Schwerpunktthemen jüngste deutsche Vergangenheit und Ost-West-Konflikt zu den wenigen renommierten DEFA-Regisseuren, die ihre Karriere auch nach der Wende kontinuierlich fortsetzen konnten.
Nach dem Verbot von „Spur der Steine“ mit Manfred Krug nach dem Bestseller von Erik Neutsch vom Publikum begeistert aufgenommen, von der SED-Führung jedoch abgelehnt findet Beyers Karriere 1966 bei der DEFA ein vorläufiges Ende.
Sein erster Kinofilm nach vielen Jahren, „Jakob der Lügner“ (1974), nach dem Roman von Jurek Becker, wird auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären prämiert und erhält als erster DEFA-Film eine Oscar-Nominierung. Frank Beyer starb am 1.10.2006 in Berlin.
Beide verbindet ihre antifaschistische Haltung. Ein Thema das sich in Beyers Filmen immer wieder findet. Geschonneck engagiert sich politisch und künstlerisch gegen die NS Diktatur und muss emigrieren. 1939 wird er auf der Flucht verhaftet. Im KZ Sachsenhausen und später im KZ Dachau versucht er durch kulturelle Aktivitäten die Moral der Mithäftlinge zu stärken.
Geschonneck überlebt und arbeitet nach dem Krieg mehrfach mit Brecht und seinen Schülern zusammen. In der DDR mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet erhält er 1993 den Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk und wird 2004 Ehrenmitglied der Deutschen Filmakademie.
Erwin Geschonneck lebt heute in Berlin.
Die Akademie der Künste in Berlin ehrte ihn am 27.12.2006, anlässlich seines 100. Geburtstages, mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Erwin Geschonneck 100 - eine deutsche Biografie“. Von Erwin Geschonneck haben wir ein Foto mit Gruß zu dieser Filmreihe erhalten.
Regisseur Peter Schamoni wird bei der Vorführung von „FRÜHLINGSSINFONIE“ am 5.4.2007 persönlich anwesend sein.
Regisseur Egon Günther wird bei der Vorführung von „ABSCHIED“ am 4.10.2007 voraussichtlich ebenfalls persönlich anwesend sein. Einen weiteren Film von Egon Günther „DER DRITTE“ zeigen wir am 6.12.2007
Der Kurzfilm ASCHERMITTWOCH von Ileana Cosmovici wird auf der Berlinale am 14. und 15.Februar 2007 in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino" als Weltpremiere gezeigt.
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ASCHERMITTWOCH ist der Abschlussfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. An der Produktion beteiligte sich auch die Interfilm-Akademie München.
Vorführungen von ASCHERMITTWOCH auf der Berlinale 8. - 18.2.2007
Mi 14.02. 16:00 CinemaxX 6 (E) (Pressevorführungen)
Mi 14.02. 19:00 CinemaxX 3 (E)
Do 15.02. 13:00 Colosseum 1 (E)
Do 15.02. 20:30 CinemaxX 1 (E)
Der Kurzfilm ASCHERMITTWOCH von Ileana Cosmovici wird seine Premiere in München am 3. März 2007 12 Uhr im Arri-Kino (Schwabing) feiern.
Ab 20 Uhr findet unter Beteiligung aller Mitwirkenden und Sponsoren eine Premierenfeier im Restaurant der Museums-Lichtspiele (Deutsches Museum) statt. |
| Filmreihe / Diskussion |
KUNST UND FILM |
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Orphée
von Jean Cocteau
Frankreich 1949 |
Dienstag, 05.12.2006
18.00 Uhr |
Akademie der Bildenden Künste
München, Akademiestr. 4
Vortragsraum 2/ Raum 29
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Rocco und seine Brüder
von Luchchino Visconti
Italien 1960 |
Montag, 11.12.2006
18.00 Uhr |
Akademie der Bildenden Künste
München, Akademiestr. 4
Vortragsraum 2/ Raum 29
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Ivan der Schreckliche
von Sergej M. Eisenstein
Sowjet Union 1943-46 |
Donnerstag, 14.12.2006
20.15 Uhr (1.Teil)
Donnerstag, 11.1.2007
20.15 Uhr (2.Teil) |
Filmcasino Gauting
Hauptplatz 4
82131 Gauting
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| Die Gräfelfinger Runde, Bürgerhaus Gräfeling (neben S-Bhf) |
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| Fr 26.Jan |
18.00 Uhr |
Zwei Dokumentarfilme über Menschen im Irak
"Irak-Kein Frieden ohne Gerechtigkeit"
"Nach dem Krieg-Leben im Irak"
von S.Landgraf+J.Gulde
Diskussion mit den Autoren |
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