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Verleihung des One-Future-Preises: Samstag, 28.06. 2008, um 13 Uhr, in der Black Box im Gasteig Die Menschen unseres Jahrhunderts haben nur eine einzige unteilbare Zukunft - One Future. In diesem Sinne zeichnet der One-Future-Preis jedes Jahr einen Film aus dem Programm des Filmfest München aus, der diesen Gedanken in ethisch wie filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt. Im letzten Jahr wurde THE WOVEN STORIES OF THE OTHER von Sherad Anthony Sanchez ausgezeichnet. Der Preis wird in diesem Jahr von der Interfilm-Akademie München bereits zu 24. Mal vergeben. Zu der international besetzten Jury gehören unter Vorsitz von Pfarrer Eckart Bruchner (Deutschland): Tery Ferman (USA), Galina Antoschewskaja (Russland), Bhagu T. Chellaney (Indien), Ileana Cosmovici (Italien), Franz Indra (Deutschland), Vera Müller (Deutschland), Tieribadin Yira (Burkina Faso), Giuseppe Maruozzo (Italien), Wang Ai Qun (China), Christine Weissbarth (Österreich). Mit einem Ehrenpreis für sein Gesamtwerk wird in diesem Jahr der Münchner Regisseur Michael Verhoeven ausgezeichnet. Seine eindringlichen Filme treffen seit Jahrzehnten den Nerv der Gesellschaft, wobei Verhoeven auch die politische Provokation nicht scheut. Mit seiner menschlich und künstlerisch integren Haltung gegenüber dem Medium Film und seiner Aussagekraft entwickelte er sich zu einem der profiliertesten deutschen Filmemacher. Miachael Verhoeven, dessen Ehefrau und Koproduzentin Senta Berger bei der Preisverleihung ebenfalls anwesend sein wird, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Im Programm des Filmfests München 2008 läuft sein neuer Fernsehfilm BLOCH - VERGEBEN, NICHT VERGESSEN (Samstag, 21.6.,19.30, Maxx 5).
Samstag, 28.06.2008, 10.00 Uhr: OK 11.30: Diskussion mit Regisseur Michael Verhoevens und Produzent Rob Houwer 15.30 Uhr: MUTTERS COURAGE Sonntag, 29.06.2008, 10.00 Uhr: DAS SCHRECKLICHE MÄDCHEN 12.00 Uhr: Diskussion mit internationalen Gästen Ort: Rio Filmpalast, Rosenheimer Platz Leitung: Pfarrer Eckart Bruchner "Ethik zwischen Film und Politik" - Michael Verhoevens filmisches Gedächtnis "Ich mache die Filme nicht aus einem bestimmten Kalkül, sondern weil mich ein bestimmtes Thema umtreibt. Ich mache Filme, die ich mir auch von anderen Regisseuren gerne anschauen würde. Ich stelle mir kein bestimmtes Publikum vor. Nur den dunklen Saal, voll mit Leuten, die gemeinsam lachen oder betrübt sind." (Michael Verhoeven) In Verhoevens Skandalfilm OK wird der Vietnamkrieg nach Bayern verlegt. Aufgrund seiner politischen Brisanz führte der Film 1970 zum Abbruch der Berliner Filmfestspiele. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist die Interfilm-Akademie München/Antwerpen in Zusammenarbeit mit den Landesmediendiensten Bayern und der Evangelischen Stadtakademie Bayern.
Memory Books beschreibt in großartigen und bewegenden Bildern das Leben aidskranker Mütter in Uganda, die zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher schreiben. Memory Books ist ein Film über ein unkonventionelles Projekt, aus dem neue Hoffnung und Stärke erwächst.
Im Schein der Öllampe putzen sich Dennis und Chrissi jeden Abend die Zähne. Sehr gewissenhaft achtet der 10-jährige dabei auf seine kleine Schwester. Die beiden sind Vollweisen: zwei von ca. 2 Millionen Aidswaisen Ugandas. In dem Ostafrikanischen Land ist daher ein besonderes Projekt entstanden: "Memory Books", Erinnerungsbücher. Offen und ehrlich, gleichzeitig aber auch sehr sensibel wird den Kindern nahegebracht, dass sie bald auf sich alleine gestellt sein werden. Eltern und Kinder finden in dem gemeinsamen Prozess des Erinnerns und Schreibens unerwartete Stärke und Trost. Später werden die entstandenen Bücher den wohl wichtigsten Leitfaden im Leben der Kinder bilden. Memory Books wurde von der FBW zum "Dokumentarfilm des Monats" gewählt und erhielt das Prädikat "besonders wertvoll". Auf dem FIPA Filmfest Biarritz erhielt der Film den "Grand Prix des Jeunes Européens" und wurde in die Shortlist des Deutschen Filmpreises 2008 "Bester Dokumentarfilm" aufgenommen.
Konzepte zur kreativen Filmbildung für angehende Lehrer/-innen und Pädagog/-innen Jeweils einmal im Semester finden die multimedialen Workshops aus der Reihe "Film und Studium" statt. Die Veranstaltungen werden gemeinsam unter Berücksichtigung der Zielgruppe und Studienausrichtung mit den Kooperationspartnern geplant. Die Teilnahme ist kostenlos und steht grundsätzlich allen Interessenten offen. Umfrühzeitige Anmeldung wird gebeten.
Die multimedialen Veranstaltungen werden als Vorträge und Seminare angeboten. Anhand von Filmbeispielen zu den Themenkreisen: Computerspiele, Talkshows, Drogen, Ernährung, Mode, Ausländerfeindlichkeit etc. lernen die Teilnehmer, Inhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Dieses Wissen trägt unter anderem zu einem sicheren Auftreten bei und erleichtert die Kommunikation mit der betreffenden Zielgruppe.
Was bringt Fische dazu, sich als geschlossener Schwarm durch die unterschiedlichsten Gewässer zu bewegen? Wie schaffen es Vögel, in perfekter Formation zu fliegen? Solche Fragen sind auch für den Menschen nicht ohne Bedeutung: denn gesellschaftliche Vorgänge entfalten sich ebenfalls mittels selbstregulierender Mechanismen. Autopoesia überträgt die Regeln, die für die Selbststeuerung von Schwärmen in der Biologie sorgen, auf musikalisches Material. Gesteuert nur durch eine live-Video-Projektion, ohne „Anführer“ (=Dirigent) begibt sich ein großdimensionertes Orchester auf eine klangliche Reise mit unbekanntem Ziel. Wohin der Weg führt, und wie die Gruppe ihn meistert, weiß niemand vorauszusagen.
Projektstipendium Junge Kunst Neue Medien 2007 der Landeshauptstadt München In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater, München und der Interfilm-Akademie München
Der Film "Burkina Faso zwischen gestern und morgen" wurde beim Wettbewerb des Bundespräsidenten "Eine Welt für alle" www.eineweltfueralle.de eingereicht.
Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik In der Runde 2007/2008 ist das Thema für die Klassen 5-13 "Globalisierung - Zusammenleben gestalten" und für die Klassen 1-4 "Wir sind Kinder einer Welt".Können die Kinder überall in die Schule gehen? Haben Kinder in Afrika auch die Grippe? Und woher kommt eigentlich meine Jeans? Wie kann man Globalisierung gemeinsam gestalten? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: - Projektberichte, - CD-ROMs, - Videos, - Plakate, - Songs, - Theaterstücke, - Werbekampagnen, - Schülerzeitungen, - Kunstobjekte... Alles ist erlaubt! Alle Klassen, Kurse, Arbeits- und Schülergruppen können in unterschiedlichen Kategorien teilnehmen. Einsendeschluss ist der 5. April 2008
Die Landesmediendienste Bayern verleihen Filme zum Thema Islam. Information und Bestellung: fon 089-381 609-15 fax 089 - 381 609 - 20 Internet www.mediendienste.de
Spätestens seit dem 11. September 2001 steht der Islam im Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion. Es geht um Schlagwörter wie Kopftuchdebatte, Karikaturenstreit, Dschihad. - Aber ist der Islam damit schon genügend erklärt? - Was wissen wir über die Entstehung des Islams, über seine Glaubensgrundlagen, über den Propheten Mohammed und über das heilige Buch, den Koran? - Wie leben die Menschen im Islam? - Welche Feste feiern Muslime und mit welchen Problemen sind sie konfrontiert? Heute wird die Zahl der Muslime weltweit auf rund 1,4 Milliarden geschätzt. Damit ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Religionsgemeinschaft der Welt. Die Spiel- und Dokumentarfilme, die ausgeliehen werden können, behandeln eine Vielzahl von Themen: Islamische Feste Religiöser Fundamentalismus Politischer Islam Dschihad Muslime in Deutschland Zwischen Tradition und Moderne Frauenbild im Islam Kopftuchdebatte Islamisches Glaubensleben in andern Ländern Spielfilme
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