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November
Am Montag, den 28. November 2011
um 19 Uhr präsentieren wir
im Haus für Demokratie und Menschenrechte
unseren Film mit dem Medienpaket
Wir weigern uns Feinde zu sein
Den Nahost-Konflikt verstehen lernen –
Deutsche Jugendliche begegnen Israelis und Palästinensern
                                                                                                                                                             


Mai 2011:
Zwölf deutsche Jugendliche auf einer einzigartigen Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost.

Ihr Ziel:
Menschen kennenzulernen, die sich aus der Spirale von Gewalt und Gegengewalt gelöst haben, die auf individuelle Weise den Weg des Dialogs und der Verständigung gehen. Mit dabei ist der HipHop-Künstler ENZ, der seine Eindrücke während der Reise mit seinen „rhythm and rhymes“ wiedergibt.

Im Gepäck der 16- bis 22Jährigen: das Schulbuch des Friedensforschungsinstituts PRIME


„Die Geschichte des Anderen kennen lernen - Israelis und Palästinenser“.


Die Vorbereitung mit dem Buch war für die Jugendlichen der Einstieg, die unterschiedlichen Sichtweisen der Konfliktparteien wahrnehmen und verstehen zu können.

Begleitet wird die Gruppe durch Israel und Palästina von einer Israelin (Tochter von Holocaust-Überlebenden) und einem Palästinenser (ehemaliger Widerstandskämpfer, der mehrere Jahre in israelischen Gefängnissen saß).

Beide arbeiten heute in einer NGO zusammen. Ein Beweis für die Jugendlichen, dass es trotz unterschiedlicher Geschichte und Sichtweise möglich ist, aufeinander zuzugehen.

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin


Christopher, 17 Jahre

Zum ersten Mal wurden mir durch das Werk „Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“ die Augen geöffnet. Da die Thematik in keiner Weise in der Schule oder nur sehr begrenzt im Fernsehen eine Rolle spielt, lernte ich an dieser Stelle erstmals über die historischen Hintergründe des Konflikts... Durch die persönliche Begegnung mit „Opfern und Tätern“, aber auch mit den beiden Kulturen wurde es uns ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden... Bei aller Verzweiflung habe ich auch Momente der Hoffnung durchlebt: viele palästinensische Aktivisten setzen inzwischen auf friedliche Methoden des Widerstandes.. In zahlreichen Begegnungen trafen wir Künstler... sprachen mit Menschen, die trotz Repressionen nicht ihr Haus räumen. Wir besuchten Ziegenhirten, die trotz Schlägertrupps nicht von ihrem Weideland weichen, weil schon ihre Vorfahren hier lebten! Diese Stärke hat mich persönlich tief berührt. Doch auch auf israelischer Seite hatten wir hoffnungsvolle Momente: Es gibt auch hier zahlreiche Organisationen, die sich für Frieden und Verständigung einsetzen – Leider sind diese noch in der Minderheit.


Jana, 16 Jahre

Wie so viele Jugendliche wusste ich vor Beginn der Reise nicht viel - im Grunde nichts - über den Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern. Dies lag vermutlich daran, dass wir nichts darüber in der Schule lernten... mir wird vor allem ein Eindruck sehr stark in Erinnerung bleiben, nämlich der Checkpoint in Hebron. Ein Soldat richtete sein Gewehr auf jeden Einzelnen, der diesen passierte. Sein Finger zum Abzug bereit, hatte er in dieser Sekunde die Macht über mein Leben. Dies ist ein absolut ungeheuerliches und entwürdigendes Gefühl, dass die Palästinenser aber tagtäglich über sich ergehen lassen müssen...Besonders bewegt hat mich auch der Wechsel von der Westbank in das eigentliche Israel. In der "normalen", scheinbar heilen Welt, war nichts von der Besatzung spürbar. Es machte mich wahnsinnig, dass die Leute hier so sorglos und unwissend leben, während nebenan so grosses Leid herrscht...



Schirmherr des Projekts ist Landesbischof Dr. Johannes Friedrich.

Das Projekt wurde geförtert von
der Robert Bosch Stiftung,
der Evangelischen Landeskirche Bayern und
dem Auswärtigen Amt gefördert.

Träger des Projektes ist die Evangelische Stadtakademie München.
Durchgeführt wurde es von Pfarrer Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen) und von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde (Terra Media Corp.)

Das Medienpaket „Wir weigern uns Feinde zu sein“ ist zu beziehen bei:
FILMSORTIMENT – Medienhandel Kay Gollhardt
Peutestraße 69, 20539 Hamburg
Tel 040 79007744 E-Mail info@filmsortiment.de

Veranstalter
Stefanie Landgraf & Johannes Gulde, Terra Media Corp.
Bunzlauerstr. 42 a, 80992 München, 089 3543118, info@terramedia-online.de
und Pfr. Eckart Bruchner, Interfilm Akademie München/Antwerpen,
Pippinstr. 17, 82131 Gauting, 089 8502221, office@interfilm-academy.net


 September
    
     

 September
      
    

10.September                                                                                                                                          
1. INTERFILM-Preis zur Förderung des interreligiösen Dialogs vergeben
Jury zeichnet brasilianischen Orizzonti-Beitrag "Girimunho" aus

Die erste INTERFILM-Jury beim Internationalen Filmfestival in Venedig – Elisabetta Ribet, Italien, Susanne W. Yngvesson, Schweden, und Karsten Visarius, Deutschland (Präsident) – hat den INTERFILM-Preis zur Förderung des interreligiösen Dialogs an den brasilianischen Film "Girimunho" (Swirl/Der Luftwirbel) von Helvécio Marins Jr. und Clarissa Campolina vergeben. Der Film wurde in der Festival-Sektion "Orizzonti" uraufgeführt.



Der Film erzählt von der 81jährigen Bastu, die in einem kleinen brasilianischen Dorf lebt und sich mit dem Tod ihres Mannes auseinandersetzen muss.

Durch ihre Persönlichkeit, die Weisheit, Humor, Sensibilität und Eigenwilligkeit verbindet, findet sie zu einer Haltung, die Leben und Tod, Individualität und soziale Verbundenheit umfasst.

In einem nuancierten Spiel von Licht und Schatten, Musik und Geräuschen entwickelt der Film eine befreiende Perspektive, in der religiöse Bräuche und Glaubensformen als elementare Dimensionen des Lebens erkennbar werden.
   
10.-18.September
Riga International Film Festival Arsenals: 10-18.9.2011 in Riga

19.August 
19. August 2011
Neue INTERFILM-Jury in Venedig

Filmpreis zur Förderung des interreligiösen Dialogs


Beim 68. Filmfestival Venedig vom 31.8.-10.9.2011, der Mostra internazionale d’arte cinematografica, wird eine Jury der Internationalen Kirchlichen Filmorganisation INTERFILM  erstmals einen Preis zur Förderung des interreligiösen Dialogs verleihen. Der Preis soll Filme unterstützen, die Verständigung, Respekt, Sympathie und Frieden zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Geschichte und Glaubens stärken. „Angesichts wachsender Spannungen und tief verwurzelter Vorurteile zwischen religiösen Gruppierungen in unterschiedlichen Regionen unserer Welt will INTERFILM mit dem Preis ein positives Zeichen setzen: für unsere gemeinsam geteilten Hoffnungen und Ängste, für die Anerkennung des Anderen als unseren Nachbarn und für das Vertrauen auf die Kraft der künstlerischen Phantasie, Misstrauen und Feindschaft zu überwinden“, heißt es in der Präambel der Preisstatuten. Mit der neuen INTERFILM-Jury folgt die kirchliche Filmorganisation ihrer Zielsetzung, Kino und Kirche, Kulturen und Religionen zu vernetzen.

Die Jury 2011 hat drei Mitglieder:
  • Elisabetta Ribet (Italien),
  • Susanne Wigorts Yngvessen (Schweden) und
  • Karsten Visarius (Deutschland).

Elisabetta Ribet ist Pastorin in Venedig, war Mitarbeiterin des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und sammelte multikulturelle Erfahrungen in verschiedenen Zusammhängen. Susanne W. Yngvessen lehrt Ethik, Menschenrechte und Systematische Theologie in Stockholm und hat außerdem Kurse zu Theologie und Film durchgeführt. Karsten Visarius ist Filmjournalist, Executive Director von INTERFILM und Leiter des Filmkulturellen Zentrums der EKD in Frankfurt/Main.

In den vergangenen Jahren hat INTERFILM beim Filmfestival in Venedig eine Reihe von Diskussionsforen veranstaltet, die sich mit dem Filmschaffen Chinas, des Iran und Russlands beschäftigten. In diesem Jahr ist eine Veranstaltung zum aktuellen arabischen Kino geplant. Kooperationspartner dieses Forums sind wie in den Jahren zuvor die katholische Fondazione Ente dello Spettacolo und die Associazone protestante del cinema Roberto Sbaffi.


 27.Juni                                                                                                                                             

Ehrenpreis der Interfilm-Akademie für israelisch-palästinensischen Künstler
Filmfest München 2011: Juliano Mer-Khamis posthum ausgezeichnet


Von Pfr. Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Im Rahmen des Münchner Filmfestes verleiht die Interfilm-Akademie am 2. Juli 2011 den im Zusammenhang mit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 etablierten One Future-Preis zum 25. Mal. Bei dieser Gelegenheit ehrt sie posthum den israelisch/palästinensischen Regisseur, Schauspieler und Theaterleiter Juliano Mer-Khamis für sein Lebenswerk.

Im Zeichen der Grenzüberschreitungen stand das Leben von Juliano Mer-Khamis, Sohn einer jüdisch-israelischen Mutter und eines christlich-palästinensischen Vaters. Als Schauspieler, Regisseur und Theatermacher erlangte er internationale Anerkennung, die er unermüdlich für sein Freedom Theatre in Jenin (Palästina) nutzte. Die Idee des Theaters für Jugendliche geht auf seine Mutter zurück, die während der 1. Intifada das "Theater der Steine" gründete, um traumatisierte Jugendlichen im Flüchtlingslager von Jenin eine Perspektive zu bieten.

In seinem Film "Arnas Kinder"(2003) zeigt Juliano Mer-Khamis, was aus den jungen Schauspielern von damals geworden ist, nachdem das Theater während der 2. Intifada zerstört worden war. 2006 setzte er das Werk  seiner Mutter fort und gründete das "Freedom Theatre" in Jenin zusammen  mit israelischen und palästinensischen Aktivisten. Das Freedom Theatre ist ein Gemeinschaftstheater, das Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihr Talent und Selbstvertrauen zu entwickeln.

2008 wurde eine Schauspielschule eröffnet. Neben einem großangelegten Filmprojekt und weiteren Gastvorträgen war 2011 auch der Umzug in ein größeres Gebäude geplant. Das Theaterprojekt "Frühlingserwachen" von Frank Wedekind war im Entstehen. Vom Freedom Theatre sollte eine künstlerische und politische Bewegung ausgehen, die gegen die Zwänge der Besatzung ebenso  die Stimme erheben sollte wie gegen die Diskriminierung von Frauen und Kindern.

Als ehemaliges Mitglied der israelischen Fallschirm-Brigade und nun Friedensaktivist bekannte er: "Ich bin zu 100 Prozent Palästinenser und zu 100 Prozent Jude". Als Pendler zwischen Haifa und Jenin durch Checkpoints, Mauer und Stacheldraht wurde er am 4. April dieses Jahres vor dem Eingang des Freedom Theatre von Unbekannten erschossen.

Die Interfilm-Akademie ist ein instititutionelles Mitglied von INTERFILM.


 25-27.März


Workshop

25. -27. März 2011 Vorbereitungsseminar in Ruhpolding
mit Diakon Peter Klentzan, Leiter von “wings of hope”
27. April – 8. Mai 2011 Begegnungsreise Israel/Palästina

„Begegnungen im Nahen Osten -
Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“
Zwölf deutsche Jugendliche treffen Palästinenser und Israelis
Workshop / Film /Medienpaket


Leitung: Pfarrer Eckart Bruchner, Direktor der Interfilm-Akademie München /Antwerpen und
Stefanie Landgraf und Johannes Gulde Terra Media Corp. München
in Kooperation mit Diakon Peter Klentzan,
Leiter von „wings of hope“, München
Trägerin: Evangelische Stadtakademie München
Schirmherr: Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Bayern


Projektbeschreibung
Begegnungsworkshop Naher Osten -
Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“

Dreizehn deutsche Jugendliche treffen Israelis und Palästinenser

Im Rahmen eines Pilotprojekts erfahren zwölf junge Deutsche zwischen 16 und 22 Jahren den Nahost–Konflikt gezielt aus zwei Perspektiven, die sich häufig radikal widersprechen. Zur Vorbereitung wird dabei u.a. das Geschichtsbuch „Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen – Israelis und Palästinenser“ verwendet, das vom israelisch-palästinensischen Friedensforschungsinstitut PRIME herausgegeben wurde und seit 2009 in deutscher Übersetzung vorliegt. In diesem Buch steht auf der linken Seite die israelische Sicht auf die Geschichte, auf der rechten Seite die palästinensische Sicht. Zu ein und denselben Fakten gibt es unterschiedliche Interpretationen. Das Jahr 1948 etwa erinnern die Israelis als das Jahr der Staatsgründung und des Unabhängigkeitskriegs, für die Palästinenser ist es das Jahr der Katastrophe („Al-Naqbah“) und Vertreibung aus ihrer Heimat.

Die Autoren Dan Bar-On (1938-2008), Sami Adwan und ihr Team teilen die Überzeugung, „dass die Überwindung von Feindschaft in den Köpfen beginnen muss und dass die Grundlagen für Verständigung in der Schule gelegt werden müssen“. Sie verstehen das Buch dabei explizit als „Beitrag zur Verständigung in Palästina und Israel“, weil nur durch Kenntnis der jeweils anderen Narration ein Verstehen überhaupt erst möglich gemacht wird.

„Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“ ist für die deutschen Jugendlichen Ausgangspunkt für einen neuen und bisher einzigartigen Ansatz, den Konfliktparteien im Nahen Osten zu begegnen.

Aus diesem Grund sind allein vier bis fünf Tage der Begegnung in Beit Jalah angesetzt. Beit Jalah ist der einzige Ort "zwischen" Israel und Palästina, in dem sich Israelis und Palästinensern treffen können! Zusammen mit Diakon Peter Klentzan von „wings of hope“ wurde hierfür ein eigenes Programm erarbeitet, das den Deutschen über diesen Zeitraum ein Zusammensein mit gleichaltrigen jüdischen Israelis und Palästinensern ermöglicht.

Hier begegnen sie auch den Pädagogen des PRIME-Instituts zu einem Erfahrungsaustausch über „das historische Narrativ des Anderen kennen lernen“....

Der Workshop vermittelt den Jugendlichen einen Zugang in Familien und den Lebensalltag auf israelischer und palästinensischer Seite. Was werden die 17- bis 22Jährigen in der Begegnung mit Gleichaltrigen erfahren, wie Vertretern aus Politik, Kultur und den verschiedenen Religionen begegnen?

Im Zentrum steht außerdem die Begegnung mit jungen palästinensischen und israelischen Künstlern, die über Musik, Malerei und Theater ihre Lebenssituation zum Ausdruck bringen. In der HipHop-Szene z.B. kommunizieren Rapper schon seit Jahren mit ihren „rhythm and rhymes“ via Internet miteinander - über jede „Schutz - oder Trennmauer“ hinweg.

Wie sehr hilft „Die Narration des Anderen kennenlernen“ den Jugendlichen, die Positionen beider Seiten im bislang ungelösten Nahostkonflikt besser zu verstehen? Wie werden sie den jungen Künstlern aus der Musik- und Theaterszene in Israel und Westjordanland begegnen und mit ihnen ihre Erfahrungen austauschen?

Die Reise ist eine Spurensuche im Nahen Osten, auf der die Jugendlichen auf beide Seiten zugehen, den Israelis und Palästinensern zuhören, wenn sie über ihre Ängste sprechen, aber auch über ihre Zukunftserwartungen erzählen. Sie suchen Antworten auf die Fragen: Wie kann man in einem Krisengebiet leben und überleben, und welche Hoffnung auf Frieden gibt es?


9.März                                                                                                                                             
Mehr Glamour, mehr Stars und mehr Premieren beim Filmfest München

09.03.2011
Thilo Ruf

Diana Iljine ist neue Chefin des Filmfests München - Sonja Calvert
Mit der neuen Chefin Diana Iljine soll manches besser werden. Ob sie die Erwartungen bei gleichbleibendem Etat auch erfüllen kann, bleibt abzuwarten.




Nun ist die Katze also aus dem Sack: Die neue Chefin der Internationalen Münchner Filmwochen GmbH und damit auch des Filmfests München wird Diana Iljine. "Diana wer?", mag da mancher fragen. So wie der Name weit internationaler klingt als der ihres Vorgängers Andreas Ströhl, soll sich auch das Festival endlich mehr der Welt öffnen.

Bei der Vorstellung der neuen Leiterin am 9. März im Münchner Rathaus fanden sich denn auch die prominentesten Vertreter aus den Reihen der Gesellschafter der Münchner Filmwochen GmbH ein: Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon. Wer allerdings fehlte, war Iljines Vorgänger Andreas Ströhl.

Andreas Ströhl, der selbsternannte Spielertrainer, geht vom Filmplatz München

Dieser ließ über eine Erklärung verlauten, dass er wohl ohne Zorn, aber nicht ohne Enttäuschung geht. Wie sonst sind die Zeilen "Die Leitung des Filmfests München halte ich für eine der schönsten Aufgaben, die es im Bereich der Kulturvermittlung und des Kulturmanagements in Deutschland gibt" zu interpretieren?

20.März

3001 Kino, Schanzenstraße 75,, 20357 Hamburg; am Sonntag, den 20. März 2011, um 11 Uhr

Zwischen HipHop und Kalaschnikow. Beirut – Ramallah – all inclusive

Dokumentarische Erzählung
100 Minuten
von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde



“Palästina - Israel, what is fake, what is real?”, fragen sich die 19jährige YASMIN und der HipHop-Künstler ENZ auf ihrer ungewöhnlichen Reise durch die Krisenregion im Nahen Osten. Auf ihrem Laptop haben sie Filmaufnahmen aus palästinensischen Flüchtlingslagern, die Yasmins Vater in den 80er Jahren in Libanon und Westjordanland gedreht hatte.
YASMIN und ENZ begegnen den Menschen von damals, konfrontieren sie mit ihren früheren Aussagen, erfahren, wie sie heute leben - 60 Jahre lang in Lagern und 40 Jahren unter israelischer Besatzung.
Und sie begegnen jungen Palästinensern, die gegen Exil und Besatzung Widerstand leisten - mit Rap, Tanz und Theater! Statt Kalaschnikow das Mikrofon! „HipHop ist weltweit“ sagt ENZ, „öffnet neue Wege der Begegnung, spontan und ohne Angst ... und einen neuen Blick auf einen bislang ungelösten Konflikt.“


Anschließendes Gespräch mit
Professor Norman Peach,
Hussein El Chafei,
HipHop-Künstler ENZ und den Filmautoren


Eintritt: € 7,50, ermäßigt € 5,50


Veranstalter:
Terra Media Corp. Landgraf & Gulde Bunzlauerstr. 42 A 80992 München
Tel: 089 3543118 E-Mail: info(at)terramedia-online.de




10.Jan.
SZ 10.Jan. 2011

Das Filmfest sucht einen neuen Chef
Andreas Ströhl geht nach sieben Erfolgsjahren an Goethe-Institut
           


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