MÜNCHNER FILMGESPRÄCHE
Münchner
Filmgespräche
Weitere
Filmgespräche
Seminare
OneFuturePreis
PrixInterculturel
PrixJeunesse
Afrique

Projekte
Publikationen
Filmproduktion
Interviews
Festivalreports
FilmfestMünchen
5-Seen-Filmfestival
FilmhochschulFest
DokuFilmfestival
Interfilm-Akademie
Organisation
50Jahre Interfilm
25JahreAkademie
Kontakt
News
Links
STARTSEITE


2006

WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT von Marcus H. Rosenmüller
26.Sept. 2006 um 20.30 Uhr
Debütfilm über eine Kindheit auf dem bayerischen Dorf. Es sind die Irrungen und Wirrungen einer Kindheit in Bayern, in der ein schwergebeutelter aber unverdrossen findiger Junge zwischen religiösen Heilsversprechungen, magischen Voodoozauber, wuchernden Alpträumen und schillernden Kinderphantasien ins Schleudern gerät.
   
VOLVER von Pedro Almodóvar
29.Sept. 2006 um 20.30 Uhr
Almodovar erzählt eine Geschichte über Frauen, die ganz normal verrückt sind - dieses Mal sind sie freilich sogar ein bißchen tot. In einer heruntergekommenen, gesichtslosen Hochhaussiedlung am Rande Madrids schlagen sich Hausfrauen mit mehreren Jobs und einer notwendigen Portion Improvisation durch...
    
GEHEIME STAATSAFFÄREN von Claude Chabrol
1.Aug. 2006 um 20.30 Uhr
      
DAS LEBEN DER ANDEREN von Florian Henckel von Donnersmarck
11. April 2006 um 20.00 Uhr

Das Verhör am Anfang ist ein Lehrvideo, das Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) jungen Rekruten zeigt.

Dieser Stasi-Mann ist ein Hundertprozentiger, er wird als linientreu bis an die Grenze zur Karikatur gezeichnet. Von seinem Freund und Vorgesetzten Anton Grubitz (Ulrich Tukur), einem üblen Karrieristen, wird Wiesler mit einem besonderen Auftrag betraut und dafür in den Außendienst zurückversetzt: Wiesler soll den Dramatiker Georg Dreymann (Sebastian Koch) bespitzeln, einen vom Staat bislang hochgeschätzten Autor, der als politisch unbedenklich gilt.Wiesler geht als Profi an diese Aufgabe heran. Er lässt Dreymanns Wohnung verwanzen und bezieht seinen Lauschposten auf dem Speicher ein paar Stockwerke darüber. So taucht Wiesler in das „Leben der anderen“ ein und wird, das ist die überraschende Wendung des Films, durch die Berührung mit dieser ganz anderen Welt der Künstler und Freigeister verwandelt.

Sonderveranstaltungen
Ende April/Anfang Mai finden drei Sonderveranstaltungen mit der LMU München und der Ev. Stadtakademie München statt. Im Rahmen des LMU-Seminars (Lehrstuhl Religionswissenschaften, Prof. Dr. Michael v. Brück) zum Thema
"Film als Spiegel der Wirklichkeit - Religiöse Erfahrungen im interkulturellen Drama"
werden
an drei Dienstagnachmittagen um 15.30 Uhr im Filmcasino jeweils ein Film vorgestellt, diskutiert und
am Abend von 19-21 Uhr mit Experten im Uni-Hauptgebäude vertieft, wozu auch das Filmpublikum eingeladen ist.

IN YOUR HANDS
25. April um 15.30 Uhr

Anna arbeitet gleich nach ihrem Theologiestudium in einem Frauengefängnis.
Gleichzeitig wird Kate eingeliefert, eine Frau, von der die anderen Insassinen behaupten, sie habe heilende Hände und bereits eine Frau durch Handauflegen von der Drogensucht befreit. Anna und Kate geraten heftig aneinander und Kate prophezeit ihr, sie werde schwanger. Tatsächlich wird Anna schwanger, die Untersuchungen zeigen aber, dass das Kind einen Chromosomendefekt hat. Plötzlich betrachtet Anna die heilenden Hände von Kate, die sie bisher als Konkurrenz zu ihrer theologischen Arbeit empfunden hat, als Hoffnungsschimmer.

SAMARITAN GIRL
2. Mai um 15.30 Uhr

Die 13jährigen Mädchen Yeo-jin und Jae-young sind Freundinnen und träumen von einer Reise nach Europa.
Jae-young arbeitet leichtherzig als Prostetuierte und sieht sich in der Tradition von Vasumitra, einer buddistischen Prostitutierten, die die Freier in Buddisten verwandelt. Yeo-jin übernimmt die Kontaktaufnahme mit Freiern und die Buchführung. Aber eines Tages gerät Jae-young in eine Razzia und stützt sich lächelnd aus dem Fenster. Im Krankenhaus stirbt sie. Jetzt schläft Yeo-jin mit allen Freiern noch einmal und gibt ihnen das Geld zurück. Als ihr Vater dies bemerkt, wendet er seine eigene Art der Vergeltung an.

5 UHR AM NACHMITTAG
9. Mai um 15.30 Uhr

Kurz nach dem Sturz der Taliban beschließt die junge Nogreh, Präsidentin von Afghanistan werden zu wollen.
Die Schule besucht sie ohnehin schon seit längerem heimlich. Ihr Vater darf davon nichts wissen. Immer, wenn sie allein ist, zieht Nogreh ihre weißen hochhackigen Schuhe an. In ihnen stolziert sie in den Ruinen Kabuls hin und her. Wenn sie amerikanische oder französische Soldaten sieht, fragt sie, was die Präsidenten ihrer Länder in ihren Reden zum Besten geben. Zu essen und zu trinken hat Nohgrehs Familie kaum etwas, daher beschließt der Vater, Kabul zu verlassen. Auf ihre Reise nimmt Nogreh nur das Nötigste mit, die weißen Schuhe sind auch dabei.

ELEMENTARTEILCHEN von Oskar Roehler
7. März 2006 um 20.00 Uhr

Bruno und Michael sind Brüder, die das Vertrauen in ihre Gefühle verloren haben und wehrlos ihrer Einsamkeit ausgeliefert sind.
Als Ursache für diese Deformation weist der Film die Abwesenheit der Mutter aus, die gefühlsmäßig nie verkraftet wurde. Während Bruno heute von seinen sexuellen Obsessionen beherrscht wird, an denen seine Ehe scheitert, hat der hochintelligente Michael, der nur seine Arbeit als Wissenschaftler kennt, kein Sexualleben. Beide sind ihren Trieben beinahe hilflos ausgeliefert, was Christian Ulmen und Moritz Bleibtreu durch ungeheure Naivität im Mimenspiel und Passivität in der körperlichen Präsenz rüberbringen.









zum Seitenanfang