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| 2 Tage Paris von Julie Delpy |
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| 15.Mai 2007 um 20.30 Uhr |
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Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Regisseurin Julie Delpy ist sowohl im Film als auch in ihrem eigenen Leben bewegt. |
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Mit der frechen Komödie «2 Tage in Paris» gibt sie jetzt ihr Spielfilmdebüt. Der Streifen «ist kein Film über mein privates Leben, auch wenn das so aussieht», sagte Julie Delpy der dpa. Es sei für sie jedoch der Schlüssel beim Filmemachen, dass alles sehr natürlich aussehe.
Delpy: «Mein Film ist wesentlich weniger idealistisch. In «Before Sunrise» und «Before Sunset» ist das Liebespaar in einem romantischen Kokon gefangen und vergisst völlig den Rest der Welt. In «2 Tage in Paris» erleben wir genau das Gegenteil, weil das Paar schon eine ganze Zeit in seiner Beziehung den Reizfaktoren seiner Umwelt ausgesetzt ist. Die Idee zu einem Film, in dem ich einen amerikanischen Freund nach Paris einlade und dort regelrecht zur Verzweiflung bringe, hatte ich schon bevor «Before Sunset». Der Schauspieler Adam Goldberg war mein perfekter Filmpartner dafür, weil er einfach komisch aussieht, wenn er leidet."
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| Die Fälscher von Stefan Ruzowitzky |
| 27.März 2007 um 20.30 Uhr |
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Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können.
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Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen.
Im KZ Sachsenhausen rüstete man hierfür unter dem Decknamen ,Operation Bernhard’ zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt um.
Die Häftlinge hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig’, ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod.
Für DIE FÄLSCHER ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...

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| The Queen von Stephen Frears |
| 30.Jan. 2007 um 20.30 Uhr |
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Auf den ersten Blick ist The Queen, das neue Projekt des englischen Regisseurs Stephen Frears, ein riskantes Unternehmen: ein Spielfilm über die amtierende Königin Elizabeth II., komplett mit Hüten, Handtaschen und Blicken ins Schlafzimmer Ihrer Hoheit. Aber schon auf dem Festival in Venedig, wo zur Premiere die Anwälte der Royals angerückt waren, waren Publikum wie Kritiker begeistert; Hauptdarstellerin Helen Mirren wurde ausgezeichnet. Über die Queen und andere gekrönte Häupter im Kino.
Das Königliche oder auch das Imperiale hat Jahrzehnte nach Sissis Tränental wieder einmal Konjunktur im Kino. Dazu mögen die wuchernden Celebrity-Magazine das Unterfutter hergeben, das fade Gefühl des anything goes, die stille Sehnsucht nach dem irgendwie Erhabenen, die mit einem Zuckerpüppchen à la Marie Antoinette oder aber mit einem Folterknecht im Schottenröckchen à la Idi Amin abgespeist wird wie im demnächst anlaufenden Film The Last King of Scotland, der um den Menschenschlächter aus Uganda und seinen schottischen Leibarzt kreist. Durchaus passend zum Trend kommt Stephen Frears’ The Queen ins Kino. Aber das Dokudrama, das leger und im Alltagslook daherkommt, bemüht sich, anders als die anderen, ernsthaft um Authentizität und Wahrheit und hat wenig zu tun mit Pop-Absolutismus, Cremetörtchen-Dynastie oder ungehörigen „Liebesbriefen“, wie dem, den Idi Amin ausgerechnet an die Queen gerichtet haben soll: „Dear Liz, if you want to know a real man, come to Kampala.“ |
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| VITUS von Fredi M. Murer |
| 09.Jan. 2007 um 20.30 Uhr |
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Vitus (Teo Gheorghiu) ist ein Junge wie von einem anderen Stern:
Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus.
Kein Wunder, dass eine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden.
Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Großvaters (Bruno Ganz), träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend.
Schließlich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand.
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