DDR
Regie
Buch
Kamera
Musik
Darsteller
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1988, 118 Min
Lothar Warneke
Wolfgang Held
Peter Ziesche
Günther Fischer Jörg Pose
Manfred Möck
Karin Gregorek
Hans-Dieter Knaup
Susanne Lünning
Johann Clas
Doris Thalmer
Hermann Stövesand, Peter Hölzel
Gert Gütschow |
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Ein Lungensanatorium zu Beginn der fünfziger Jahre in der DDR. Ein junger Volkspolizist und ein junger Vikar teilen sich ein Krankenzimmer, denn beide sind an Tuberkulose erkrankt. Vorerst aber auch die einzige Gemeinsamkeit.
Der eine trällert seine Kampflieder und liest im Kommunistischen Manifest, der andere bereitet sich lauf auf eine Predigt vor. Über den Betten hängen Stalinbild bzw. Christus mit der Dornenkrone. Und während der eine zum Gebet ruft, bittet der andere die Genossen zur Parteiversammlung.
Trotz anfänglicher Anlehnung und immer wieder aufbrechender Verunsicherung entwickelt sich ein Miteinander, dass in vielen kontroversen Diskussionen dennoch gemeinsames humanistisches Gedankengut zutage fördert und eine Annäherung der beiden Standpunkte.
Während es dem Polizisten immer schlechter geht, weil die Medikamente nicht anschlagen, erholt sich der Vikar zusehends und trifft eine Entscheidung. Er verzichtet zugunsten des anderen auf die über die Kirche besorgten wirksameren Medikamente aus dem Westen. Ulbricht
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