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K I N O - K I R C H E
zum 2. ökumenischen Kirchentag 2010
im Filmcasino am Odeonsplatz
Rio-Filmpalast am Rosenheimer Platz |
Im Filmcasino am Odeonsplatz, jeweils 22.30 Uhr
U-Bahnhaltestelle: ODEONSPLATZ, mit U-3, U-4, U-5, U-6
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Film im interkulturellen Dialog
F a t i h A k i n Filmgespräche
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Mittwoch, 12. Mai, 22.30 Uhr, "Auf der anderen Seite"
am Abend der Begegnung |
Donnerstag, 13. Mai, 22.30 Uhr „Soul Kitchen“
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Freitag, 14. Mai, 22.30 Uhr „Im Juli“
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Samstag, 15. Mail 22.30 Uhr „Gegen die Wand“
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Einführung und Moderation:
Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Akademie München/Antwerpen
mit Gästen, anschließend Diskussion mit internationalen Gästen
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Rio-Filmpalast am Rosenheimer Platz zeigt
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Film im interkulturellen Dialog
Filmgespräche
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Freitag, 14. Mai, 22.30 Uhr „HipHop und Kalaschnikow“ von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde
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Samstag, 15. Mail 22.30 Uhr „ Memory Books“ von Christa Graf
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Veranstalter: Interfilm-Akademie München
Filmcasino am Odeonsplatz
Rio-Filmpalast am Rosenheimer Platz |
K I N O - K I R C H E
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| „Auf der anderen Seite“ |
| Mittwoch, 12. Mai, 22.30 Uhr, am Abend der Begegnung |

Regie: Fatih Akin
Mit Baki Davrak, Tuncel Kurtiz, Patrycia Ziolkowska, mehr Produktionsland: Türkei, Deutschland
Genre: Tragikomödie
Laufzeit: 122 Minuten. Produktionsjahr: 2007
Verleiher: Pandora Filmverleih
Einführung und Moderation:
Pfarrer Eckart Bruchner, München, anschließend Diskussion mit internationalen Gästen
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Das vor allem in Bremen, Hamburg und Istanbul spielende Drama erzählt in drei durch Zwischentitel abgegrenzten Kapiteln die Geschichten von sechs Menschen.
Nejat ist ein türkischstämmiger, introvertierter Germanistikprofessor, dessen Vater Ali eine Beziehung mit Yeter beginnt, einer türkischen Prostituierten. Als diese später bei einem Streit mit Ali von diesem geschlagen wird und dabei zu Tode kommt, beschließt Nejat, Yeters verschollene Tochter Ayten zu suchen.
Ayten ist eine Politaktivistin ist und in der Hoffnung auf politisches Asyl aus Istanbul nach Deutschland flieht. In Bremer Schuhgeschäften sucht sie nach ihrer Mutter. In einer Uni lernt sie die gleichaltrige Lotte kennen, die gegen den Willen ihrer Mutter Susanne beschließt, die illegal in Deutschland lebende Türkin zu beschützen. Nachdem diese entdeckt und in die Türkei abgeschoben wird, reist Lotte ihr nach, kann der inzwischen Inhaftierten jedoch nicht helfen.

Die beiden Geschichten kommen „Auf der anderen Seite“ zusammen. Im abschließenden Filmabschnitt reist Susanne nach Istanbul, in der Hoffnung, ihrer Tochter näher zu sein, wenn sie den gleichen Weg geht. |
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K I N O - K I R C H E
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| „Soul Kitchen“ |
| Donnerstag, 13. Mai, 22.30 Uhr |

Nachdem seine Freundin Nadine aus beruflichen Gründen nach Shanghai gezogen ist, leidet Zinos an Liebeskummer. Um seinem Leben eine neue Perspektive zu geben, beschließt er, sein heruntergekommenes Restaurant neu zu beleben. Mit Lucia, Lutz und dem Topkoch Shayn heuert er drei Mitarbeiter an, die mit einem neuen Konzept zwar zunächst die wenigen verbliebenen Stammgäste vergraulen, dann aber schnell ein neugieriges Szenepublikum anlocken.
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Trotz des sich einstellenden beruflichen Erfolges, beschließt Zinos, seiner Freundin nach China nachzureisen und die Hamburger Heimat zu verlassen. Er verpachtet seinen Laden an seinen Bruder Illias, einen Kleinkriminellen, der gerade Freigang von seiner Haftstrafe hat.
Während Illias seinen neuen Job zur Rehabilitierung nutzen will, hat der skrupellose Immobilienmakler Neumann seine eigenen Pläne mit Illias und dem Restaurant. Zinos unterdessen stellt fest, dass es für ihn nur einen Ort geben kann, der seine Heimat ist und für den er kämpfen muss

SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein ,Best Of' aus seinen früheren Filmen - Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel.
Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität - und um den Kampf für die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt.
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K I N O - K I R C H E
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| „Im Juli“ |
| Freitag, 14. Mai, 22.30 Uhr |

Eine Liebe mit Hindernissen: Physiklehrer Moritz Bleibtreu erkennt auf dem Weg nach Istanbul, wer seine Frau fürs Leben ist.
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Wie weit geht ein Verliebter, um seine Angehimmelte in die Arme zu schließen? Bis nach Istanbul. Und das, obwohl der schnöde Referendar Daniel (Moritz Bleibtreu) alles andere als ein Abenteurer ist. Doch um Melek wiederzutreffen, setzt er sich ins Auto. Mit im Gepäck hat er Tramperin Juli (Christiane Paul). Sie liebt Daniel, doch der kann nur an Melek denken. Ihre gemeinsame Reise durch Südosteuropa wird eine Tortur - mit Raub, Prügel und türkischem Knast.

"Im Juli" ist eine einfache, fast naive Liebesgeschichte: Wenn Daniel und Juli vor Glück schweben, dann tun sie das im wahrsten Sinne des Wortes. Und wenn der Physiklehrer Daniel perfekt berechnet, wie schnell er mit dem Auto fahren muss, um ein Flüsschen zu überspringen, dann aber fürchterlich baden geht, macht das gute Laune, weil es so nah am Leben ist. Da stört es nicht im Geringsten, dass von Anfang an kein Zweifel besteht, für wen sich Daniel entscheiden wird. Ein kleiner Film mit großem Gefühl - so schön und aufregend wie die Liebe. |
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K I N O - K I R C H E
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| „Gegen die Wand“ |
| Samstag, 15. Mail 22.30 Uhr |

Mit wuchtigen Bildern und einem hervorragenden Hauptdarsteller erzählt Regisseur Fatih Akin die Geschichte von Sibel und Cahit, zwei Deutsch-Türken, die nach missglückten Selbstmordversuchen eine Scheinehe eingehen und in eine überaus verhängnisvolle Beziehung hineinrutschen. Beeindruckt der preisgekrönte Film formal auf ganzer Ebene, so scheitert er dort, wo Sensibilität und Nachdenklichkeit angebracht wären: bei den Gefühlen wirklicher Menschen und ihren Problemen mit der eigenen kulturellen Identität.
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Wieder möchte eine türkische Frau aus der kulturellen Enge ausbrechen, möchte leben (was sie so leben nennt), möchte in Hamburger Diskotheken tanzen, Drogen nehmen, ihren Kopf in jeden dunklen Wandschrank stecken - und vor allem ficken. Sorry, aber ich zitiere nur! Auf der Berlinale wurde der Film euphorisch gefeiert und mit einem Goldenen Bären geehrt - was einen Flächenbrand in der Presse entfachte, schließlich hat die Hauptdarstellerin, Sibel Kekilli, sehr eindringliche Erfahrungen mit Großaufnahmen in diversen Hardcore Pornos gesammelt.

Habe ich was vergessen? Egal. Vielleicht dies noch: Regisseur Fatih Akin (Im Juli, Solino) hat Talent, keine Frage, wuchtig und krass, mitunter virtuos. Ebenso der äußerst präsente Hauptdarsteller, Birol Ünel (Im Juli), für mich DIE Entdeckung des Films. Aber sonst?! Viel Lärm um wenig. Die ganze Liebesgeschichte stinkt von vorne bis hinten und ich glaube nichts davon, keine einzige Silbe dieser grobschlächtigen Streicheleinheit. Die Seele fehlt. Das Gefühl. Irgendwo habe ich in diesem Zusammenhang gar das Wort "romantisch" gelesen.
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Neu im Programm KINO-KIRCHE
Rio-Filmpalast am Rosenheimer Platz zeigt
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| HipHop und Kalaschnikow |
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am Freitag (14.Mai) um 22.30Uhr
Preview des gerade fertiggestellten Film HipHop und Kalaschnikow in Anwesenheit der Regisseure Stefanie Landgraf und Johannes Gulde, die im Anschluss des Film mit dem Publikum diskutieren.
„HipHop und Kalaschnikow“ beschreibt eine ungewöhnliche Begegnung von jungen Deutschen mit Palästinensern und Israelis in Beirut und in der Westbank.
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| Memory Books |
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am Samstag (15.Mai) um 22.30Uhr
der vielfach preisgekrönte Film Memory Books von Christa Graf, in dem aidskranke Mütter in Afrika eine Botschaft an ihre Kinder hinterlassen.
Christa Graf ist zum Filmgespräch anwesend.
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