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Verleihung des One-Future-Preises
Samstag, 04.Juli.2009
um 13 Uhr
in der Black Box im Gasteig
Der Eintritt ist frei.
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One-Future-Preis 2009
Die Menschen unseres Jahrhunderts haben eine einzige unteilbare Zukunft One Future.
In diesem Sinne zeichnet der One Future Preis jedes Jahr einen Film aus dem Programm des Filmfest München aus, der diesen Gedanken in ethisch wie filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt.
Im letzten Jahr wurde ENTRE LES MURS( Die Klasse ) von Laurent Cantet (Frankreich) ausgezeichnet. |
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Die Verleihung des ONE-FUTURE-PREISES erfolgt am Samstag, den 04.07.2009, um 13 Uhr im Gasteig (Black Box).
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PA-RA-DA (The Clown) von Marco Pontecorvo (Italien 2009)
Der Film erzählt nach einer wahren Begebenheit vom französisch-algerischen Straßenclown Miloud Oukili, der in den Neunziger Jahren nach Bukarest reist und dort ein Zirkus-Projekt mit Straßenkindern gründet.
Dem Regisseur gelingt es in seinem Debutfilm nach präzisen Recherchen die Geschichte authentisch und glaubwürdig zu entwickeln.
Die Inszenierung und das überzeugende Schauspiel der Kinder und des erwachsenen Clowns packen den Zuschauer persönlich.
Marco Pontecorvo findet in Kameraführung, Kadrierung und Schnitt einen Rhythmus, der sowohl der Orientierungslosigkeit als auch der Hoffnung der „Kanalkinder“ gerecht wird.
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Der Clown widmet sich ausdauernd den von der rumänischen Gesellschaft aufgegebenen Kindern und bietet ihnen die Möglichkeit, sich freiwillig zu öffnen und zu entfalten. Die Kinder erleben zum ersten Mal Vertrauen und Respekt und finden durch Kunst und Kreativität einen Raum für eine gemeinsame Zukunft mit den Erwachsenen: One Future.
Eine lobende Erwähnung erhält Anne Aghion für ihre Dokumentation My Neighbour My Killer über die Bemühungen in Ruanda, den Völkermord aufzuarbeiten.
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Zu der international besetzten Jury unter Vorsitz von Pfarrer Eckart Bruchner (Deutschland)
gehören:
Ileana Cosmovici (Italien),
Franz Indra (Deutschland)
Galina Antoschewskaja (Russland ),
Bhagu T. Chellaney (Indien),
Wang Ai Qun (China).
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Verleihung des One-Future-Preises
Samstag, 04.Juli.2009
um 13 Uhr
in der Black Box im Gasteig
Der Eintritt ist frei.
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Ehrenpreis an Regisseur Peter Lilienthal
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Mit einem Ehrenpreis für sein Gesamtwerk wird in diesem Jahr der Regisseur Peter Lilienthal ausgezeichnet, der demnächst seinen 80. Geburtstag feiert.
"Natürlich kann ein Film’’, so Lilienthal,, nicht die Welt verändern’’. Trotzdem haben seine Filme das Bewusstsein über gesellschaftliche Entwicklungen vor allem in Lateinamerika geprägt. ,, Mein Kino ist auf der Suche nach Authentizität.’’
Mit seinem neuesten Dokumentarfilm CAMILO- DER LANGE WEG ZUM UNGEHORSAM über Latino - Soldaten in den USA wird Lilienthal diesem Anliegen erneut mehr als gerecht.
Schon immer lenkte Lilienthal in seinen Werken die Aufmerksamkeit auf die Verletzung von Menschenrechten, ohne Klischees abzugleiten.
Peter Lilienthal wird bei der Preisverleihung anwesend sein.
Verleihung des Ehrenpreises
an Peter Lilienthal
Samstag, 04.Juli.2009
um 13 Uhr in der Black Box im Gasteig
Der Eintritt ist frei.
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| Interfilm-Seminar 2009 |
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Interfilm-Seminar 2009: Peter Lilienthal
Film im interkulturellen Dialog
04 - 05.06.2009, jeweils 10.00 Uhr
Ort: Rio Filmpalast, Rosenheimer Platz
Leitung: Pfarrer Eckart Bruchner
Veranstalter : Interfilm- Akademie in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtakademie München und den Landesmediendiensten Bayern.
Eintritt 5 Euro. |
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,,Die Sehnsucht nach Anpassung kann tödlich sein’’-
Peter Lilienthals filmische Parabeln für den politischen Zustand der Welt.
Peter Lilienthals jüngster Film CAMILO DER LANGE WEG ZUM UNGEHORSAM thematisiert ,,Einbürgerung posthum’’.
Der bald 80 jährige Filmemacher hat den gescheiterten Versuch der Assimilation als Kind erlebt in Berlin der dreißiger Jahre, als die Judenverfolgung begann. Dahin trägt es ihn immer wieder zurück,, Ich kenne diese Sehnsucht nach Anpassung’’. Lilienthal hat eine ähnliche Sehnsucht bei vielen Einwanderern aus Lateinamerika in den USA ausgemacht. Diese Sehnsucht bringt sie dazu, Dinge zu tun, die ihren Überzeugungen im Grunde widersprechen. Lilienthal sagt, man kommt immer erst zur Erkenntnis, wenn es zu spät ist. Gerne zitiert der Regisseur aus dem Buch Salomo : ,, Mach deinen Mund auf für die Stummen’’.
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Samstagvormittag 10 Uhr
Eröffnet wird das Seminar am Samstagvormittag 10 Uhr mit WENN ALLES DUNKEL WIRD, MÖCHTE ICH LEUCHTEN, eine Dokumentation über seine Biographie mit wichtigen Filmzitaten über sein Gesamtwerk, gefolgt von einer Diskussion mit dem Regisseur und langjährigen Weggefährten.
Samstagnachmittag 15.00 Uhr
Um 15.00 Uhr wird sein Meisterwerk DAS AUTOGRAMM gezeigt.
Sonntagvormittag 10 Uhr
Am Sonntag ist zu Beginn 10 Uhr sein jüngster Film CAMILO-DER LANGE WEG ZUM UNGEHORSAM zu sehen, der das Dilemma der Latino - Soldaten in den USA zeigt, die als Latino-Immigranten aus Sehnsucht nach Assimilation im Irak - Krieg mitkämpfen, den sie eigentlich ablehnen. Peter Lilienthal hat mit CAMILO einen Film über Menschen gedreht, die auf dem langen Weg zum Widerstand ihre Identität wiederfinden.
Sonntagmittag 12 Uhr
Ab 12 Uhr folgt eine Diskussion mit internationalen Gästen.
Der Regisseur ist im Seminar anwesend.
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