Interfilm Academy News

28.10. Gautinger Filmgespräch: Who’s Afraid of Alice Miller

Schweiz 2020 | 101 min. | Regie: Daniel Howald | mit Martin Miller, Irenka Taurek, Anna Dodziuk u.a.
Donnerstag, 28.10.2021 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Alice Miller ist eine Bestsellerautorin, spätestens nach ihrem Bestseller Das Drama des begabten Kindes. Nach dem Tod seiner berühmten Mutter im Jahr 2010 hat Martin Miller, ebenfalls Psycho­the­ra­peut, in einem Interview mit der NZZ das erste Mal von der Diskre­panz zwischen Millers Werk und ihrem Lebens­alltag gespro­chen. Sie habe zwar immer wieder inter­ve­niert, aber Martins Vater Andreas letzt­end­lich nicht davon abhalten können, ihn verbal und physisch zu schlagen.

Erst am Ende ihres Lebens erkennt und versteht sie ihre eigenen Verdrän­gungen, die doppelten Wände ihres Bunkers, das forcierte Schweigen und die Tragik des Schick­sals der zweiten Genera­tion und damit ihres Sohnes Martin, der so wie alle anderen Betrof­fenen der zweiten Genera­tion die Angst ihrer Eltern zwar kennt, aber nicht mehr die Gründe für die Angst, die Realität hinter der Angst. (Quelle: Kino)

Einführung & Moderation: Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich

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Gautinger Filmgespräche: Herbst/Winter-Programm

Auch die Gautinger Filmgespräche gehen weiter:

  • 30.09.2021 The Father (Vereinigtes Königreich / Frankreich 2020, 97 min.) von Florian Zeller
  • 28.10.2021 Who’s Afraid of Alice Miller (Schweiz 2020, 101 min.) von Daniel Howald
  • 25.11.2021 Lieber Thomas (Deutschland 2021, 150 min.) von Andreas Kleinert
  • 30.12.2021 Gracious Night (Finnland 2020, 90 min.) von Mika Kaurismäki

27.10. Kinotreff Rio: Arrival

USA / Canada 2016 | 116 min. | Regie: Denis Villeneuve | mit Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker u.a.
Mittwoch, 27.10.2021 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Alles hängt von der Sprachwissenschaftlerin Louise Banks, hervorragend gespielt von Amy Adams, ab. Wird sie es schaffen, die rätselhafte Sprache der außerirdischen Besucher zu entziffern, die hartnäckig versuchen, Kontakt aufzunehmen? Die Verständigung mit fremden Lebensformen ist ihr spezielles Forschungsgebiet. Grandios führt der kanadische Regisseur Dennis Villeneuve ihre Geschichte zu tiefen Lebensfragen über bedingungslose Liebe, Umgang mit Zeit und Festhalten an Wahrnehmungskonzepten. In einem Film der besonderen Art, der ohne aufwändige Effekte auskommt. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Dr. Barbara Fischer, Psychologin und Kunstpublizistin

Kinotreff Rio: Herbst/Winter-Programm

Nachdem die Kinos wieder geöffnet sind, kann der Kinotreff Rio das ausgefallene Frühjahr/Sommer-Programm Buch trifft Film nachholen!

  • 22.09.2021 Anna Karenina (Vereinigtes Königreich 2012, 129 min.) von Joe Wright
  • 27.10.2021 Arrival (USA / Canada 2016, 116 min.) von Denis Villeneuve
  • 24.11.2021 Emil und die Detektive (Deutschland 1931, 75 min.) von Gerhard Lamprecht
  • 19.01.2022 Zwei Herren im Anzug (Deutschland 2018, 139 min.) von Josef Bierbichler

22.09. Kinotreff Rio: Anna Karenina

UK 2012 | 129 min. | Regie: Joe Wright | mit Keira Knightley, Jude Law, Aaron Taylor-Johnson u.a.
Mittwoch, 22.09.2021 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Russland im 19. Jahrhundert: Die weltbekannte Geschichte der verheirateten Anna Karenina und ihre Liebe zum Offizier Wronsky von Leo Tolstoi gilt als Weltliteratur. Umso spannender inszenierte der Regisseur Joe Wright den Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft wie eine Theateraufführung. Alle Protagonisten leben auf einer gesellschaftlichen Bühne, die keine Chance für die eigenen Persönlichkeit oder Gefühle zugesteht. Dieses Portrait, in der der äußere Schein wichtiger als die Individualität ist, zeigt sich heute aktueller denn je. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Marion Mauer-Diesch, Theologin und Referentin der Frauenseelsorge

15.10. Münchner Filmgespräch: Ein Herz und eine Krone (Roman Holiday)

USA 1953 | 113 min. | Regie: William Wyler | mit Gregory Peck, Audrey Hepburn u.a.
Freitag, 15.10.2021 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Auf Staatsbesuch in Rom hat die junge Prinzessin Anne die nicht endenden protokollarischen Pflichten satt. Heimlich schleicht sie sich davon, um die „Ewige Stadt“ und das wahre Leben kennen zu lernen. Am Abend schläft sie völlig erschöpft inmitten antiker Ruinen ein. Hier findet sie der amerikanische Journalist Joe Bradley und bringt sie zu sich nach Hause. Als er ihr am nächsten Tag die Stadt zeigt, beginnt eine zauberhafte Romanze. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Im Anschluß an den Film haben Sie die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Filmexperte und Pfarrer Eckart Bruchner auszutauschen.

30.09. Gautinger Filmgespräch: The Father

Vereinigtes Königreich / Frankreich 2020 | 97 min. | Regie: Florian Zeller | mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Mark Gatiss u.a.
Donnerstag, 30.09.2021 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Oscar 2021 für Anthony Hopkins.

Anthony leidet unter Demenz in fortgeschrittenem Stadium. Helfen lassen will er sich nicht, auch wenn dies bitter nötig wäre: Denn das Leben in seiner großen Wohnung in London überfordert ihn zunehmend. Und seine Tochter, Anne, die mit Anthony in der Wohnung lebt, verliert mehr und mehr die Geduld mit ihrem Vater. Erschwerend kommt hinzu, dass Anne bald mit ihrem Mann nach Frankreich ziehen wird – und Anthony damit völlig auf sich allein gestellt wäre. Da Anthony immer häufiger Dinge verlegt und er die fremde Frau in der Wohnung, die behauptet seine Tochter zu sein, nicht zuordnen kann, bleibt nur eins: die Pflegerin Laura soll aushelfen und Anthony unterstützen.

Als die attraktive neue Betreuerin ihren Dienst antritt, überschlägt sich Anthony mit Komplimenten, doch Anne warnt sie, dass der alte Mann nicht immer so charmant ist. Laura erinnert ihn an Annes Schwester Lucy, die als Künstlerin arbeitet und von der einige Bilder in seiner Wohnung hängen. (Quelle: Kino)

Einführung & Moderation: Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich

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21.09. Hamburger Filmgespräch stellt vor: Dune: Der Wüstenplanet (Dune, 35 mm, dF)

Dune: Der Wüstenplanet (Dune, 35 mm, dF)
USA / Mexiko 1984 | 137 min. | Regie: David Lynch | mit Kyle MacLachlan, Anne Baxter, Jürgen Prochnow, Brad Dourif, Patrick Stewart, Sting u.a.
Dienstag, 21.09.2021, 19:30
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Im Jahr 10191 ist der Weltraum besiedelt und die Menschheit lechzt nach der bewusstseinserweiternden Droge Spice. Sie ermöglicht die Reise in Lichtgeschwindigkeit und schützt vor dem Altern. Spice wird nur auf einem einzigen Planeten abgebaut: Arrakis, genannt Dune, der Wüstenplanet. Um mit den Erntemaschinen an die begehrte Droge zu gelangen, gilt es in der unwirtlichen Ödnis die gefährlichen Sandwürmer zu schlagen. Durch politische Verstrickungen entspinnt sich anhand der Droge ein Machtkampf um die Vorherrschaft im Universum.

Während die Neuinterpretation von Denis Villeneuve am 03. September Weltpremiere in Venedig feierte, zeigen wir eine gut erhaltene 35mm-Archivkopie des Kultfilms von David Lynch. In der Einführung geht der Soziologe Stefan Preis auf das letztlich nicht realisierte, aber dennoch einflussreiche Projekt des Regisseurs Alejandro Jodorowsky (El Topo, Santa Sangre) ein, der in den 1970er Jahren Frank Herberts Roman aufwendig verfilmen wollte: The greatest movie never made.

Der Kinobesuch ist nach den jeweils aktuell gültigen Hygienevorgaben möglich. Tickets können an der Kasse gekauft werden, das Kino empfiehlt aber den Online-Verkauf. Reservierungen sind nicht möglich.
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So war der Ökumenische Gottesdienst im Kreuzlinger Forst

Licht-durchflutet und schön besucht war der Gottesdienst im Forst Kasten am Tag der Schöpfung, Freitag, dem 03.09.2021. Der Gottesdienst hat eine Kollekte von 111 Euro eingebracht. Diese Summe wurde an den Bund Naturschutz in Bayern e.V. gespendet, mit dem Betreff: „Forst Kasten“. Vielen herzlichen Dank.

Der Münchner Merkur schreibt über den „Gottesdienst am Tag der Schöpfung“:

Aufgrund unserer Solidarität mit dem Hambacher Forst möchten wir auf folgenden Artikel im Spiegel vom 08.09.2021 hinweisen:
Räumung von Baumhäusern war rechtswidrig

Ein paar Impressionen vom Gottesdienst: