Interfilm-Akademie News

Schwabinger Filmgespräch: Irrational Man

USA 2015 | 95 Min. | Regie: Woody Allen | mit Joaquin Phoenix, Emma Stone, Parker Posey u.a.
Donnerstag, 12.11.2015, 20:30
Studio Isabella, Neureutherstr. 29 / 80799 München

Irrational Man - PosterDer College-Professor der amerikanischen Kleinstadt Newport, Abe Lucas, hat eine Existenzkrise. Er unterrichtet Philosophie und weiß auf einmal nicht mehr, welchen Sinn sein Leben hat. Erst eine seiner Studentinnen erweckt wieder Lebensfreude in dem zweifelnden Mann. Doch als Abe sein Tief plötzlich überwunden hat und alle eigentlich froh sein sollten, dass er seiner Depression entkommen ist, haben die Frauen seiner Umgebung Zweifel, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Er wirkt zu ausgeglichen, als trüge er ein Geheimnis mit sich herum. Hat er wirklich eine tiefergehende Bedeutsamkeit in seiner Existenz gefunden, die sein Leben aufwertet? (moviepilot.de)

Schwabinger Filmgespräch: El Club

Chile 2015 | 98 Min. | Regie: Pablo Larraín | mit Roberto Farías, Antonia Zegers, Alfredo Castro u.a.
Donnerstag, 05.11.2015, 21:15
Studio Isabella, Neureutherstr. 29 / 80799 München

El Club - PosterEin abgelegenes Haus in einem kleinen Ort an der stürmischen chilenischen Nordküste. Padre Vidal, Padre Ortega, Padre Silva und Padre Ramírez – die vier Männer,  die hier leben, sind nicht freiwillig hier. Man hat sie hierher geschickt, damit sie für die Verfehlungen aus ihrer  Vergangenheit büßen, abgeschieden von der Welt und irdischer Verfolgung.

Sie scheinen nach asketischen Hausregeln zu leben, umsorgt von der gefährlich sanften Schwester Mónica. Die Ankunft eines neuen Mitbewohners durchbricht jäh das fragile Gleichgewicht ihrer täglichen Routine. Denn Padre Matías bringt die Vergangenheit mit, die die Bewohner dieses  Hauses längst hinter sich gelassen zu haben glaubten.

Schwabinger Filmgespräch: Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne (Marguerite)

Frankreich/Tschechien/Belgien 2015 | 127 Min. | Regie: Xavier Giannoli | mit Catherine Frot, André Marcon, Michel Fau u.a.
Donnerstag, 29.10.2015, 19:00
Studio Isabella, Neureutherstr. 29 / 80799 München

Marguerite - PosterMarguerite Dumont lebt in ihrer eigenen Welt des Gesangs. Allerdings singt die Baronin furchtbar schräg. Ihr Publikum bejubelt sie zwar höflich, aber amüsiert. Als sie einen spöttischen Artikel über ihre Künste missversteht, wächst ihr Selbstbewusstsein noch.

Da ihr Mann sie von dem Plan, in der Pariser Oper aufzutreten, nicht abhalten kann, organisiert er einen Gesangslehrer, um ihr den erträumten Auftritt doch zu ermöglichen.

Schule neu leben!

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt startet im Wintersemester 2015/2016 die Reihe Schule neu leben! mit drei Dokumentarfilmen aus aktueller internationaler Produktion. Die Filme behandeln Fragen und Themenstellungen von Kindheit, Schule und Bildung aus einer besonderen, für Studierende und Lehrende ungewohnten emotionalen Perspektive. Sie sollen dazu anregen, zu diskutieren und nachzudenken.
Die Filme werden im Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt gezeigt, Beginn ist jeweils 19:30 Uhr mit einer Einführung. Nach dem Film besteht die Möglichkeit zu einem Filmgespräch. Neben Studierenden und Mitarbeitern der Katholischen Universität sind Lehrerinnen und Lehrer und die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
Die fachliche Leitung, Einführung und Moderation der Filmgespräche liegen bei Herrn Pfr. Prof. Eckart Bruchner, Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen, und Herrn Alexander Chylek, Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur der Katholischen
Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Termine und weitere Informationen

Internationales Festival der Filmhochschulen München 2015

Vom 15.11. bis 21.11.2015 findet das Internationale Festival der Filmhochschulen im Filmmuseum und in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt. Festivalzentrum ist das Filmmuseum am St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München.

Im Rahmen des Festivals vergibt die Interfilm-Akademie München den Prix Interculturel. Zu der international besetzten Jury unter Vorsitz von Pfarrer Eckart Bruchner (Deutschland) gehören Galina Antoschewskaja (Russland),  Ileana Cosmovici (Italien / Deutschland) und Dr. Peter Marinković (Deutschland).

Die Herbstzeitlosen

Schweiz 2006 | 90 Min. | Regie: Bettina Oberli | mit Stephanie Glaser, Annemarie Düringer, Heidi Maria Glössner u.a.
Donnerstag, 15.10.2015, 15:15
Münchenstift Haus St. Josef Raum 2.199, Luise-Kiesselbach-Platz 2 / 81377 München

Die Herbstzeitlosen - StillKomödie um vier ältere Damen, die mit einer Dessous-Boutique das verschlafene Dorfleben im schweizerischen Ort Trub auf Trab bringen. Die Schweizer Regisseurin Bettina Oberli lässt die vier Hauptdarstellerinnen unter Führung von Stephanie Glaser mit so viel Mutterwitz, Herzenswärme und Charme agieren, dass ihr eine Seltenheit gelungen ist: eine beschwingte Komödie über das Alter. Denn es ist nie zu spät, seine Wünsche in die Wirklichkeit umzusetzen.

Einführung und Diskussion: Prof Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie München

Heimat im Heimatfilm in Ost und West – Geschichte, Gegenwart, Identität

Freitag, 09.10., bis Sonntag, 11.10.2015
Bildungszentrum Kloster Banz, Kloster Banz 18 / 96231 Bad Staffelstein
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

„Der Mensch muss eine Heimat haben“ so der große Europäer Robert Schuman kurze Zeit vor seinem Tod.

Während nach 1945 die zwei deutschen Staaten sehr unterschiedlich „Heimat im Film“ sehr deutlich thematisierten, zeigte sich am Ende der DDR, bei der Wiedervereinigung, dass „Heimat“ gerade auch für die Deutschen von großer identitätsstiftender Bedeutung ist – als Sehnsucht nach einem „Deutschland, einig Vaterland“.

„Ubi bene, ibi patria.“ Wenn nur das wirtschaftliche Wohlergehen gemeint ist, stimmt diese Aussage wohl. Aber soziales Eingebundensein, menschliches Angenommensein und seelisches Wohlbefinden müssen hinzukommen, damit wir uns wirklich „heimisch“ fühlen können. Heimat bezeichnet den Ort unverwechselbarer Erfahrungen und Vertrautheit.

Die Verwendung des Heimatbegriffs erfolgte, wie sich anhand von westdeutschen Heimatfilmen der 50er und 60er Jahre nachweisen lässt, auch als Kompensation der furchtbaren materiellen Zerstörungen und geistigen Umbrüche des Zweiten Weltkrieges. Unser Filmseminar konzentriert sich auf die jüngere deutsche Geschichte und Gegenwart in Ost und West und auf Unterschiede im Konzept „Heimat und Heimatfilm“. Angesichts des Verlustes von Tradition und zunehmender Vereinzelung wächst das Bedürfnis, die eigene Heimat als Stätte menschlicher Solidarität wieder zu erlangen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Diskussion der Heimat im Film anhand ausgewählter Filmebeispiele aus Ost und West.

Referenten:
PD Dr. Johannes Schmitt, Theater- und Medienwissenschaftler, Erlangen-Höchstadt
Thomas Lukow, Stasi-Museum Berlin

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 19.06.2015
Anmeldung bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-352
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
Online-Anmeldung

Der Regisseur Roland Suso Richter

Samstag, 26.06.2015
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Roland Suso Richter wurde am 7. Januar 1961 in Marburg geboren und wuchs auch dort auf. Nach dem Abitur 1980 arbeitete er zunächst als Theaterschauspieler und Praktikant bei Videoproduktionen, war auch Mitwirkender bei dem Regisseur Fassbinder, um dann in das Fach „Regie“ zu wechseln. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit als Filmregisseur und Produzent erstreckt sich auf historische Stoffe, die er oft mehrteilig vornehmlich für das Fernsehen verarbeitet

Seine Regiearbeiten zur Zeitgeschichte, z.B. 14 Tage lebenslänglich (1997), Der Tunnel (2001), Das Wunder von Berlin (2008), Mogadischu (2008) stellen die Konfrontation eines Individuums oder einer kleinen Gruppe (Der Tunnel) mit einem diktatorischen, gewalttätigen und empathiefreien politischen System in den Mittelpunkt. Die Protagonisten desFilms sind diesem System ausgeliefert und können ihm nicht entrinnen.

Wir beschränken uns im Seminar aus aktuellem Anlass (25 Jahre Deutsche Einheit) auf seinen 2008 erschienenen Film Das Wunder von Berlin. Die Filmvorlage ist authentisch und spielt in der Zeit von Sommer 1988 bis zum Fall der Mauer. Wir freuen uns, dass Roland Suso Richter mit uns über seine Filme diskutieren wird und laden Sie herzlich – gemeinsam mit dem Münchner Bildungswerk – zu unserem Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Referenten:
Roland Suso Richter, Regiesseur und Produzent
Christine Weissbarth, Filmjournalistin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
Online-Anmeldung