Interfilm-Akademie News

Gräfelfinger Filmgespräch: Eine Frau mit berauschenden Talenten (La daronne)

Frankreich 2020 | 104 min. | Regie: Jean-Paul Salomé | mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani u.a.
Mittwoch, 14.10.2020 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Patience (Isabelle Huppert) ist selbstbewusst, unabhängig und vor allem schlagfertig. Nur bei ihren Finanzen ist Luft nach oben. Als Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt sie abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt. Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Handlungsdruck. Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Patience entscheidet sich spontan gegen die Ehrlichkeit und sabotiert die Beschlagnahmung der Drogen. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Patience macht sich sofort fröhlich ans Werk und zeigt sich von ihrer besten Seite: als begnadete Verkäuferin mischt sie den Pariser Drogenmarkt maximal auf.

Mit offensichtlichem Vergnügen an ihrer neuen Rolle als gebieterische Madame Hasch lässt sie ihrer kriminellen Kreativität freien Lauf: Ob marokkanische Koffer, Bauchtaschen oder Keksverpackungen: Patience ist die neue Drogen-Autorität der Stadt und für die Polizei ein Phantom, das die Nerven ihrer ahnungslosen Kollegen sichtlich strapaziert. Doch die Drogendiva muss sich sputen, denn ausgerechnet ihr Verehrer Philippe, Leiter des Drogendezernats, hat einen Verdacht, wer hinter dem Phantom wirklich steckt… (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Hamburger Filmgespräch stellt vor: Wie ich den Krieg gewann (How I Won the War)

Wie ich den Krieg gewann (How I Won the War, dF, 35 mm)
Vereinigtes Königreich 1967 | 109 min. | Regie: Richard Lester | mit Michael Crawford, John Lennon, Roy Kinnear u.a.
Freitag, 09.10.2020, 21:45
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Lieutenant Goodbody, ein eingebildeter, ehrgeiziger Idiot, soll während des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika mit seiner Einheit ein Cricket-Feld für einen prominenten Besucher errichten. Seiner Unfähigkeit fallen der Reihe nach fast alle seine Männer zum Opfer, was seine bornierten Vorgesetzten aber nicht weiter stört. Später gerät er in Kriegsgefangenschaft und findet in einem deutschen Kommandanten endlich einen Kameraden, zu dem er eine freundschaftliche Beziehung aufbauen kann.

John Lennon wäre am 9. Oktober 80 Jahre alt geworden. Vorgestellt wird Wie ich den Krieg gewann von Franz Indra, der diesen Film auch in seinem in Kürze erscheinenden Buch Der Rote Hering – Filmtagebuch eines Kinomachers behandelt.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregelung sind die Plätze begrenzt, es gibt nur noch Platzkarten.
-> Tickets

Hamburger Filmgespräch stellt vor: Der Tod im roten Jaguar

Der Tod im roten Jaguar (35 mm)
Deutschland / Italien / USA 1968 | 91 min. | Regie: Harald Reinl | mit Simone George Nader, Heinz Weiss, Herbert Stass u.a.
Freitag, 09.10.2020, 17:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Eine Mordserie in New York ruft den FBI-Agenten Jerry Cotton auf den Plan. Cotton wittert eine Verbrecherorganisation hinter den Taten und trifft bei den Ermittlungen auf einen alten Freund, den Detektiv Sam Parker. Dieser arbeitet allem Anschein nach für die Gegenseite. Um den verantwortlichen Hintermann zu entlarven, gibt Cotton seine eigene Ermordung in Auftrag.

Der Regisseur Harald Reinl war ein Meister des Abenteuer- und Kriminalfilms. Häufig inszinierte er nach Motiven von Edgar Wallace, Edgar Allan Poe und Jack London (Tod im roten Jaguar nimmt deutlichen Bezug auf das Romanfragment The Assassination Bureau, Ltd, worauf der Kriminologe Stefan Preis in seiner Einführung eingeht). Reinls Leben endete tragisch: am 09.10.1986 wurde er bei einem Ehestreit erstochen. Der Autor und Kriminologe Stefan Preis stellt in der Einleitung die vermuteten Hintergründe vor.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregelung sind die Plätze begrenzt, es gibt nur noch Platzkarten.
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Kritische Theorie des Naturzustandes

1753 stellte die Akademie von Dijon die Preisfrage nach dem Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen und ob dieser durch natürliche Gesetze gerechtfertigt werden könne. Jean-Jacques Rousseau, der bereits drei Jahre zuvor für seinen ersten Diskurs von derselben Akademie eine Auszeichnung erhielt, verfasste daraufhin seine Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen, welche auch häufig als „zweiter Diskurs“ bezeichnet wird.

Gautinger Filmgespräch: Über alle Horizonte

Über alle Horizonte
Deutschland / Japan / Südafrika 2019 | 70 min. | Regie: Stefanie Landgraf und Johannes Gulde
Donnerstag, 24.09.2020 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Im 17. Jahrhundert hinterfragte der spanische Dichter Pedro Calderón de la Barca in seinem „Gran teatro del mundo“ das Verhältnis der Menschen zur Schöpfung. Sein Werk inspirierte 400 Jahre später die spanische Komponistin Nelida Bejar und den Münchner Theaterregisseur Björn Potulski zu einem neuen Musiktheater.Über neun Monate begleiten die Filmautoren Landgraf & Gulde die Proben für das moderne Musiktheater „This New Ocean“, gespielt von einem Laienensemble mit Piloten, Flugbegleiterinnen und Bodenpersonal von Airlines aus drei Kontinenten: Asien, Afrika und Europa. Sie sind es, die in ihrem Berufsalltag für das „Grenzüberschreitende“ in einer globalen Welt stehen.

Was sie sich sehnlichst wünschen ist eine Weltkultur der Menschlichkeit und Solidarität.

Einführung & Moderation: Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

One-Future-Preis 2020 an „The Great Green Wall“

Die Menschen unseres Jahrhunderts haben eine einzige unteilbare Zukunft – One Future. In diesem Sinne zeichnet der One-Future-Preis jedes Jahr einen Film aus dem Programm des Filmfests München aus, der diesen Gedanken in ethisch wie filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt. Da das Filmfest München 2020 wegen Corona leider ausfallen musste, hat die Interfilm-Akademie im Rahmen des 14. Fünf-Seen-Filmfestivals am 6. September 2020 zum 35. Mal Auszeichnungen vergeben.

Preisträger

Der One-Future-Preis 2020 geht an den Film The Great Green Wall (UK 2020) von Jared P. Scott.

Begründung:

Wasser ist Leben. Wasser ist Zukunft.
Das nunmehr seit 15 Jahren laufende Projekt „The Great Green Wall“ ist eines der engagiertesten Projekte unserer Zeit. Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 km langer Baumgürtel gepflanzt. Dieser soll die Ausbreitung der Wüste verhindern und so den Wasserbestand erhalten und fördern. Das sichert Millionen Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und damit Zukunft.
Im Film begleiten wir die malische Sängerin Inna Modja auf einer Reise entlang der „Grünen Mauer“ durch Senegal, Mali, Nigeria und Äthiopien und erfahren von den Ängsten, Träumen und Hoffnungen der Menschen, mit denen sie auf dieser Reise in Kontakt kommt. Dabei setzt die Sängerin vor allem auf die Sprache, die schon immer die afrikanische Kultur bestimmt hat: die Musik.
Der Dokumentarfilm ist einer der wenigen aktuellen Filme, die wirklich Mut machen und dies in Anbetracht der immer noch vorherrschenden Umstände: Wasserknappheit, Dürre und in Folge Bürgerkriege und Flüchtlingsströme.
The Great Green Wall zeigt, wie Menschen in Afrika diese Probleme anpacken und hilft uns zugleich, deren globale Bedeutung für eine gemeinsame Zukunft zu verstehen: One Future.

Lobende Erwähnung

Eine Lobende Erwähnung geht an den Film Corpus Christi (Polen 2019) von Jan Komasa.

Begründung:

Corpus Christi – ein Film, der einen zerreißt. Nicht nur durch seine Bilder, sondern auch durch das Ringen in der Auseinandersetzung um Macht, Schuld und Vergebung.
Was wie ein Thriller aufgebaut ist, erweist sich als Predigt. Was scheinbar allein der polnischen Realität zuzuordnen ist, mit dem allgegenwärtigen Einfluss der Kirche und den dadurch entstehenden gesellschaftlichen Konflikten, zeigt sich am Ende als allgemeingültig.
Es findet sich zusammen: Eine Dorfgemeinschaft, die seit langem unter einer geheim gehaltenen Schuld leidet und ein junger Mann, Daniel, der Priester werden möchte und es auf Grund einer kriminellen Vergangenheit nicht sein darf. Durch Ironie des Schicksals hat Daniel vorübergehend die Gelegenheit, sich als Priester auszuprobieren. Die Dorfgemeinschaft findet durch das „priesterliche Wirken“ Daniels ihren Frieden und der junge Mann seine Erfüllung, bis dann das Schicksal erneut die Karten mischt.
Was wir mitnehmen ist die Erkenntnis Daniels:

Vergeben heißt Lieben,
Lieben aber bedeutet Zukunft.

Eckart Bruchner, Vorsitzender der Jury, mit Ehrenpreisträger Matthias Hellwig

Ehrenpreis

Die Interfilm-Akademie vergab den One-Future-Ehrenpreis 2020 an den Initiator des Internationalen Fünf Seen Filmfestivals und erfolgreichen Kinobetreiber Matthias Helwig für seinen unermüdlichen Einsatz für das Filmwesen gerade auch in schwierigen Zeiten wie Corona.

Pressespiegel zum Fünf-Seen-Filmfestival 2020

Klaus Doldinger bei der Eröffnungsfeier


Wüste, Wasser, Wind (Süddeutsche Zeitung vom Mittwoch, 26.08.2020)

Das Glück an seiner Seite (Süddeutsche Zeitung vom Donnerstag, 27.08.2020)

Hüter der Eintagsfliegen (Süddeutsche Zeitung vom Montag, 27.08.2020)

Himmlisch (Süddeutsche Zeitung vom Freitag, 28.08.2020)
-> mehr Infos zu Das neue Evangelium (pdf)

Zerbrechliches Glück (Süddeutsche Zeitung vom Montag, 07.09.2020)

Filmfestival: Der große Abend der Preise (Münchner Merkur vom Montag, 07.09.2020)




»Bei 39 Cent für eine Dose Tomaten braucht der Bauer Sklaven« (Interview mit Yvan Sagnet, dem Hauptdarsteller aus Das neue Evangelium, im SZ-Magazin vom Freitag, 04.12.2020)

Hamburger Filmgespräch: Im Schatten des Zweifels (Shadow of a Doubt, OF)

Im Schatten des Zweifels (Shadow of a Doubt, OF)
USA 1943 | 108 min. | Regie: Alfred Hitchcock | mit Teresa Wright, Joseph Cotten, Macdonald Carey u.a.
Mittwoch, 09.09.2020, 19:30
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Als 25. Filmgespräch in der Kriminologischen Filmreihe zeigen wir ein Juwel des amerikanischen Film-Noir-Thrillers vom Master of Suspense: Die junge Charlie wird von dem Verdacht gequält, ihr Onkel, der den gleichen Vornamen trägt, habe mehrere Frauen ermordet.

Immer wieder hat Alfred Hitchcock das Phänomen des Serienmordes aufgegriffen, zuerst in The Lodger (1927), der von Jack the Ripper handelt, und später in Psycho und Frenzy, wobei er sich immer auch an authentischen Kriminalfällen orientierte. Die Darstellung des „Widow Murderers“ und die bizarre calvinistische Rechtfertigung des Täters nehmen nicht nur die Figur des Harry Powell aus The Night of the Hunter vorweg, sondern beschreiben auch die Charakteristika des missionsorientierten Serienmörders, lange bevor dies in der kriminologischen Forschung klassifiziert wurde. Auch in anderer Hinsicht ist Hitchcock seiner Zeit weit voraus: die Aussage „No one takes my Photograph“ erscheint heute als Protest gegen soziale Netzwerke, die ein Ende der Privatsphäre propagieren.

Moderiert wird die Veranstaltung von dem Filmemacher Franz Indra und dem Autor Stefan Preis.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregelung sind die Plätze begrenzt, es gibt nur noch Platzkarten. -> Tickets

Hamburger Filmgespräch stellt vor: Ein Alibi für Mitternacht (Les granges brûlées)

Ein Alibi für Mitternacht (Les granges brûlées)
Frankreich / Italien 1973 | 95 min. | Regie: Jean Chapot | mit Simone Signoret, Alain Delon, Paul Crauchet u.a.
Mittwoch, 19.08.2020, 17:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Eine junge Frau wird im verschneiten französischen Jura-Gebirge ermordet aufgefunden. Schnell fällt der Verdacht auf Mitglieder einer Bauernfamilie. Zwischen dem Untersuchungsrichter Larcher (Alain Delon) und der Gutsbesitzerin Rose (Simone Signoret) entbrennt ein erbittertes Psycho-Duell. Der eindringliche Soundtrack wurde von Jan-Michel Jarre komponiert.

Der Film basiert lose auf einen bis heute nicht vollständig geklärten Kriminalfall, der 1952 als „Affäre Dominici“ Bekanntheit erlangte (unter diesen Titel ebenfalls 1973 mit Jean Gabin verfilmt). Der Autor und Kriminologe Stefan Preis stellt in der Einleitung die vermuteten Hintergründe vor.

Fünf-Seen-Filmfestival 2020 mit One-Future-Preis

Die Interfilm-Akademie wird den 35. One-Future-Preis diesmal
im Rahmen des Internationalen Fünf Seen Filmfestivals (FSFF) 2020 vergeben.

Die Menschen unseres Jahrhunderts haben eine einzige unteilbare Zukunft – One Future. In diesem Sinne zeichnet der One-Future-Preis jedes Jahr einen Film aus dem Programm des Filmfests München aus, der diesen Gedanken in ethisch wie filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt. Da das Filmfest München 2020 wegen Corona leider ausfallen musste, verleihen wir dieses Jahr den One-Future-Preis 2020 nicht in Kiew, Locarno oder Venedig, sondern im Rahmen des FSFF 2020.

Die Interfilm-Akademie vergibt außerdem einen Ehrenpreis. 2020 geht dieser an den Initiator des FSFF und erfolgreichen Kinobetreiber Matthias Helwig für seinen unermüdlichen Einsatz für das Filmwesen.

Fünf-Seen-Filmfest

Das 14. FSFF findet als special edition vom 26. August bis 9. September statt, die Eröffnungsfeier ist am 26. August. Das FSFF ist im Fünfseenland südlich von München zu Hause, auf 15 Leinwänden in Starnberg, Gauting, Schloss Seefeld, Weßling und Wörthsee. Seit 2007 hat sich das FSFF zu einem der größten und renommiertesten Filmfestivals in Süddeutschland entwickelt.

Preisverleihung

Der One-Future-Preis wird am Sonntag, den 6. September, um 18:00 Uhr im Kino Breitwand Gauting verliehen; musikalische Begleitung: Florian Meierott (Violine).

Internationale Jury

Der internationalen Jury unter Vorsitz von Filmpfarrer Eckart Bruchner, Direktor der Interfilm-Akademie, gehören dieses Jahr an:


Galina Antoschewskaja
geb. in Leningrad/St. Petersburg, Russland.
Studium der Journalistik an der Lomonossow-Universität Moskau.
Filmjournalistin, Dramaturgin, Filmhistorikerin.

Eckart Bruchner, geb. in Amberg, Deutschland.
Studium der Theologie, Philosophie, Archäologie, Kunstgeschichte, Musik in Erlangen/Nürnberg, Rom, Heidelberg und München, Filmstudium an der HFF München (Abschlussfilm Sacra Romana Rota).
Pfarrer, Dozent und Pädagoge an Gymnasien und Universitäten, Professor an der FVG Antwerpen, Direktor der Interfilm-Akademie, Filmgespräche und Seminare in Inland und Ausland, Stifter der des One-Future-Preises und des Prix Interculturel.


Bhagu T. Chellaney
geb. in Kotri, Indien.
Studium von Architektur, Fine Arts and Design und Kunstgeschichte in Indien.
Langjährige Berufsausübung als Architekt, Stadtplaner, Designer VFA, Filmgutachter.

Ileana Cosmovici
geb. in München, aufgewachsen in Italien und Deutschland.
Studium: an der HFF München. Ihr Abschlussfilm Aschermittwoch wurde auf der Berlinale 2007 uraufgeführt und hat im gleichen Jahr das erste Fünf-Seen-Filmfestival eröffnet.
Regisseurin, Autorin und Regiescout bei Namoto.

Natalia Putintseva
geb. in Omsk, Russland, aufgewachsen in Nord-Kasachstan.
Studium der Anglistik und Germanistik an der Nord-Kasachstanischen Universität sowie BWL an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. USA-Aufenthalt.
Langjährige berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet interkultureller Kommunikation und internationalen Projektmanagements. Autorin und Kunstmalerin.

Christine Weissbarth
geb. in Wien, Österreich.
Studium der Kunstgeschichte an der LMU München.
Moderatorin und Schauspielerin. Studienleiterin an der Interfilm-Akademie.