Münchner Filmgespräche

Die Münchner Filmgespräche werden seit 27 Jahren unter Moderation des Filmexperten Eckart Bruchner durchgeführt. Eckart Bruchner, Pfarrer, Professor an der FVG Antwerpen, war von 1980 bis 2016 Direktor der Interfilm-Akademie in München und ist seither deren Ehrenpräsident. Die Münchner Filmgespräche finden in Zusammenarbeit mit der Münchenstift GmbH und der Münchner Volkshochschule im Gasteig (wenn nicht anders angegeben) statt.

„Film und Gespräch“ bei der Münchner Volkshochschule an der Effnerstraße

„Der Film gibt keine Antworten, aber er hilft, eine Reihe von Fragen zu stellen, und er gibt den Fragen eine Richtung.“ Dem Zitat des Regisseurs Jean­-Luc Godard folgend, präsen­tiert Ihnen der bekannte Filmpfarrer und Ehrenpräsident der Interfilm­-Akademie München, Prof. Eckart Bruchner, speziell aus­gewählte Filme. Sie haben die Möglichkeit, sich im anschließenden Gespräch über den Film auszutauschen.

4 x Freitag 18:00 bis 20:00
I172300 mit Eckart Bruchner
Telefonische Anmeldung und Information unter 089 / 48006­-6239
Einzelkarte vor Ort 7 Euro

Programm:

  • 29.03.2019: Angst essen Seele auf (BRD 1973 92 Min.) von Rainer Werner Fassbinder
  • 03.05.2019: Da geht noch was (Deutschland 2013, 101 Min.) von Holger Haase
  • 07.06.2019: Ninotschka (USA 1939, 110 Min.) von Ernst Lubitsch
  • 05.07.2019: Babettes Fest (Dänemark 1987, 103 Min.) von Gabriel Axel

Veranstaltungsort:

Münchenstift – Haus an der Effnerstraße
Effnerstr. 76 / 81925 München
Raum 346 (3. Stock)
Anfahrt: U4 (Haltestelle Arabellapark) oder Bus 187 (Haltestelle Odinpark)

Münchner Filmgespräch: Wir Wunderkinder

BRD 1958 | 108 Min. | Regie: Kurt Hoffmann | mit Johanna von Koczian, Hansjörg Felmy, Wera Frydtberg, Liesl Karlstadt u.a.
Freitag, 08.02.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

1913 – 1955 in einer deutschen Kleinstadt: Hans Böckel und Bruno Teches erleben gemeinsam das Ende des Kaiserreichs, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und das erste Nachkriegsjahrzehnt bis hin zu den Wirtschaftswunderjahren.

Während der wendige Konjunkturritter Bruno Tiches sich stets gewinnbringend mit den Mächtigen arrangiert, bleibt der Journalist Hans Böckel ein aufrechter Idealist, der immer den geraden Weg wählt, jedoch erfolglos bleibt. Aber eines Tages platzt dem Journalisten der Kragen und er greift in seiner Zeitung den ehemaligen Obernazi und Großindustriellen Teches hart an. Natürlich bleibt sein Artikel nicht ohne Folgen… (Quelle: Filmdatenbank)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

 

Welcome to Sodom

Österreich 2018 | 90 Min. | Regie: Christian Krönes, Florian Weigensamer | mit Mohammed Abubakar, Awal Mohammed, Kwasi Yefter u.a.
Dienstag, 19.02.2019 18:45
Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127 / 80797 München

Der Film lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und porträtiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

Welcome To Sodom erhielt eine Lobende Erwähnung der One-Future-Jury auf dem Filmfest München 2018; die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Interfilm-Akademie München statt. Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur Florian Weigensamer!

Münchner Filmgespräch: Wie im Himmel (Så som i himmelen)

Schweden / Dänemark 2004 | 133 Min. | Regie: Kay Pollak | mit Michael Nyqvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm u.a.
Freitag, 11.01.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Schon als kleiner Junge träumt Daniel davon, mit seiner Musik die Herzen der Menschen zu erfüllen. Doch auf dem platten Land steckt er für sein Geigenspiel nur Prügel ein. Jahre später ist er unter seinem Künstlernamen Daniel Daréus (Michael Nyquist) zu einem Dirigenten von Weltrang aufgestiegen. Sein Terminkalender ist auf Jahre ausgebucht. Für den perfekten Klang und das fehlerfreie Spiel stellt er die eigene Gesundheit so lange hintan, bis ein Herzinfarkt seine Karriere abrupt zum vorläufigen Stillstand bringt.

Zur Erholung kehrt er in sein Heimatdorf zurück, in dem ihn keiner mehr kennt. Er zieht ins alte Schulhaus und heuert bei Pastor Stig (Niklas Falk) als Kantor an. Doch seine Arbeit als Chorleiter spaltet die Gemeinde. Während die offenherzige Lena (Frida Hallgren), der rechthaberische Arne (Lennart Jähkel), die missbrauchte Gabriella (Helen Sjöholm), der aufgrund seiner Behinderung von vielen ignorierte Tore (André Sjöberg) und Stigs vernachlässigte Ehefrau Inger (Ingela Olsson) unter Daniels Anleitung aufblühen, formt sich in Stig, dessen moralinsaurer Gehilfin Siv (Ylva Löv) und Gabriellas Mann Conny (Per Morber) immer stärkerer Widerstand. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

 

Münchner Filmgespräch: Herbstsonate (Höstsonaten)

Frankreich / BRD / Schweden / Vereinigtes Königreich 1978 | 99 Min. | Regie: Ingmar Bergman | mit Ingrid Bergman, Liv Ullmann, Lena Nyman u.a.
Freitag, 14.12.2018, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Die gefeierte Pianistin Charlotte bemüht sich nach siebenjähriger Trennung um die Versöhnung mit ihrer ältesten Tochter Eva. Nach anfänglicher Freude über das Wiedersehen kommen schnell wieder alte Spannungen auf. Eva wirft ihrer Mutter vor, sich mehr um die Karriere, als um ihre Familie gekümmert zu haben und gibt ihr die Schuld an ihrer Unfähigkeit zu Lieben. Das gestörte Verhältnis der beiden Frauen gipfelt in offenem Hass und Aggressionen… Der letzte Film von Ingrid Bergman war gleichzeitig die einzige Zusammenarbeit mit dem schwedischen Meisterregisseur, der die Schauspielerin an die Grenze ihre Belastbarkeit trieb. Das Psychodrama gewann 1979 den Golden Globe als Bester Fremdsprachiger Film. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

 

Münchner Filmgespräch: Wilde Erdbeeren (Smultronstället)

Schweden 1957 | 91 Min. | Regie: Ingmar Bergman | mit Victor Sjöström, Bibi Andersson, Ingrid Thulin u.a.
Freitag, 16.11.2018, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Bergmans Meisterwerk über den Wandel eines Menschen mit dem großen schwedischen Stummfilm- und Theaterregisseur Victor Sjöström in der Hauptrolle.

Der berühmte Mediziner Isak Borg soll an der südschwedischen Universität Lund zum 50. Jahrestag seiner Promotion ausgezeichnet werden. Gemeinsam mit seiner Schwiegertochter Marianne tritt der 78-Jährige die Reise nach Lund an. Doch die Fahrt wird zu einem ernüchternden Trip in die Vergangenheit. In Tagträumen und Erinnerungen lässt er Stationen seines Lebens passieren und muss feststellen, dass er viele Jahre seines Lebens durch seine Herzenskälte verschenkt hat. Borg beschließt, ein anderer Mensch zu werden… (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

 

„Film und Gespräch“ bei der Münchner Volkshochschule an der Effnerstraße

„Der Film gibt keine Antworten, aber er hilft, eine Reihe von Fragen zu stellen, und er gibt den Fragen eine Richtung.“ Dem Zitat des Regisseurs Jean-­Luc Godard folgend, präsen­tiert Ihnen der bekannte Filmpfarrer und Ehrenpräsident der Interfilm­-Akademie München, Prof. Eckart Bruchner, speziell aus­gewählte Filme. Sie haben die Möglichkeit, sich im anschließenden Gespräch über den Film auszutauschen.

4 x Freitag 18:00 bis 20:00
H172300 mit Eckart Bruchner
21 Euro bzw. Einzelkarte vor Ort 7 Euro, Ermäßigung mit Senior-Card möglich
geeignet für Rollstuhlfahrer

Programm (pdf):

  • Wilde Erdbeeren am 16.11.2018 (H172301)
  • Herbstsonate am 14.12.2018 (H172302)
  • Wie im Himmel am 11.01.2019 (H172303)
  • Wir Wunderkinder am 08.02.2019 (H172304)

Veranstaltungsort:

Münchenstift – Haus an der Effnerstraße
Effnerstraße 76 / 81925 München

Anfahrt:

  • U4 (Halt: Arabellapark)
  • Bus 187 (Halt: Odinpark)

Anmeldung:

Telefonische Anmeldung und Information unter 089 / 48006­65-67 oder 089 / 48006­65-68
Persönliche Anmeldung bei der Münchner Volkshochschule:

  • Zentrale Gasteig: Rosenheimer Straße 5 / 81667 München (1. Stock)
  • Stadtbereichszentrum Ost: Werinherstr. 33 / 81541 München
  • und an allen anderen Anmeldestellen der MVHS

Anmeldezeiten: Montag / Dienstag von 9:00 bis 13:00, Mittwoch / Donnerstag von 14:00 bis 19:00
Online­-Anmeldung

Münchner Filmgespräch: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes (Pope Francis: A Man of His Word)

Schweiz / Heiliger Stuhl (Vatikanstaat) / Italien / Deutschland / Frankreich 2018 | 96 Min. | Regie: Wim Wenders | mit Papst Franziskus, Joe Biden, Paul Ryan u.a.
Montag, 16.07.2018, 15:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Im März 2013 wurde der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio im Vatikan zum neuen Papst gewählt. Er gab sich als erster Heiliger Vater den Namen Franziskus, der auf sein Vorbild, den heiligen Franz von Assisi verweist. Papst Franziskus ist auch das erste Oberhaupt der katholischen Kirche, das aus der südlichen Hemisphäre kommt. Der 1936 in Buenos Aires geborene Papst hat bald nach dem Amtsantritt begonnen, die Kurie zu reformieren. Er vertritt Werte wie Bescheidenheit und Demut und sucht, auch auf seinen Reisen, die Begegnung mit Armen, Flüchtlingen, Notleidenden. Er kritisiert die Raffgier und den Neid vieler Menschen. In seiner Enzyklika von 2015 mahnt er den Schutz der Umwelt an. Auch ein gutes Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen ist dem Papst wichtig.

Wim Wenders ist ein bewegendes Porträt des Papstes gelungen, er zeigt den Papst bei der Begegnung mit Menschen in aller Welt und lässt ihn seine Positionen in Interviews näher erläutern. Es wird ersichtlich, dass dieser Papst sein großes Ansehen nicht nur seinem Amt, sondern vor allem auch der Aufrichtigkeit verdankt, mit der er seine Botschaft des Teilens und der Anteilnahme vertritt. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie: „Wim Wenders kenne ich als Mitstudent seit den Anfängen der HFF München. Immer wieder sind wir uns in Filmseminaren, auf Festivals etc begegnet. 2005 haben wir Wim Wenders zu seinem 60. Geburtstag in Locarno anlässlich des 50. Jahrestags von Interfilm mit einem Ökumenischen Ehrenpreis gewürdigt. Vor einigen Jahren haben wir ihn für seinen Film Das Salz der Erde mit dem One-Future-Preis ausgezeichnet. Da ich zudem in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Waldenserfakultät studiert, seitdem mehrmals filmisch und theologisch in Rom, auch im Vatikan gearbeitet habe, reizt es mich als Filmpfarrer besonders, Wim Wenders‘ Film Franziskus erstmals im Breitwand-Kino Gauting vorzustellen und mit dem Publikum anschließend zu diskutieren.“

Münchner Filmgespräch: Lemon Tree

Deutschland/Frankreich/Irland 2008 | 102 Min. | Regie: Eran Riklis | mit Hiam Abbass, Rona Lipaz-Michael, Ali Suliman u.a.
Sonntag, 24.07.2016, 17:00
VHS Gasteig, Saal 0.117 EG

Lemon Tree - PosterDie palästinensische Witwe Salma geht vor Gericht, um ihren Zitronenhain vor der Abholzung zu retten. Er gilt ihrem neuen Nachbarn auf der anderen Seite der Grenze, dem israelischen Verteidigungsminister, als Sicherheitsrisiko. Während die israelische wie auch die palästinensische Männerwelt Salma am liebsten Knebel verpassen würden, findet sie Unterstützung von unerwarteter Seite: Mira, die Gattin des Verteidigungsministers, zeigt Verständnis für die Nöte der Frau aus dem verfeindeten Nachbarland.

Münchner Filmgespräch: Jesus liebt mich

Deutschland 2012 | 100 Min. | Regie: Florian David Fitz | mit Florian David Fitz, Jessica Schwarz, Johannes Allmayer u.a.
Sonntag, 26.06.2016, 17:00
VHS Gasteig, Saal 0.117 EG

Jesus liebt mich - StillMarie sucht ihn, den Mann fürs Leben. Doch immer wieder verliebt sie sich in die falschen Typen. Dann begegnet sie Jeshua und er scheint all die Eigenschaften zu besitzen, die sonst bei Männern vergeblich suchte. Nur irgendwie ist er etwas merkwürdig. Jeshua kommt aus Palästina, hat noch nie eine Tomate gesehen und wäscht fremden Menschen die Füße. Jeshua hat Großes vor. Seine Mission: Er muss den Weltuntergang vorbereiten.