Münchner Filmgespräche

Die Münchner Filmgespräche werden seit 27 Jahren unter Moderation des Filmexperten Eckart Bruchner durchgeführt. Eckart Bruchner, Pfarrer, Professor an der FVG Antwerpen, war von 1980 bis 2016 Direktor der Interfilm-Akademie in München und ist seit 2020 1. Vorsitzender der Interfilm Academy Munich e.V. Die Münchner Filmgespräche finden weiterhin in Zusammenarbeit mit der Münchenstift GmbH und der Münchner Volkshochschule im Gasteig (wenn nicht anders angegeben) statt.

Münchner Filmgespräch: Ein Sommer in New York (The Visitor)

USA 2007 | 104 min. | Regie: Tom McCarthy | mit Richard Jenkins, Haaz Sleiman, Danai Gurira u.a.
Freitag, 16.07.2021 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Walter Vale, einst brillanter Wirtschaftsprofessor, lässt sich nach dem Tod seiner Frau ziellos durchs Leben treiben. Für einen Vortrag muss er nach New York und trifft dort in seiner alten Wohnung ein junges, afrikanisches Pärchen. Tarek und Zainab sind Opfer eines Immobilienbetrugs geworden, sie haben keinen anderen Ort zum Wohnen. Walter gestattet ihnen zu bleiben. Zwischen ihm und Tarek entwickelt sich eine Freundschaft, der junge Syrer bringt dem alten Professor das Trommeln bei. Die wilden Rhythmen erwecken in Walter neue Lebensfreude. Doch bei einer Fahrkartenkontrolle fliegt auf, dass Tarek illegal in den USA ist und er wird verhaftet. Ihm droht die Abschiebung. Zusammen mit Tareks verwitweter Mutter Mouna kämpft Walter für die Freilassung seines neuen Freundes… (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

Münchner Filmgespräch: My Big Fat Greek Wedding – Hochzeit auf griechisch entfällt!

Kanada/USA 2002 | 95 min. | Regie: Joel Zwick | mit Nia Vardalos, John Corbett, Michael Constantine u.a.
Freitag, 26.06.2020 18:00 entfällt!
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Jeder in der Portokalos Familie macht sich Sorgen um Toula (Nia Vardolos), die mit ihren 30 Jahren immer noch unverheiratet ist, in dem Restaurant ihrer Eltern arbeitet und ihre Tage genau so grau und dumpf sind, wie ihr Haar, ihre Kleidung und ihre Haltung. Während ihr Vater Gus (Michael Constantine) sie nach Griechenland schicken will, um dort einen Ehemann zu finden, ist Toula entschlossen ihr eintöniges Leben und ihr Äußeres gravierend zu ändern. Gesagt getan, belegt sie einen Computerkurs, um das Reisebüro ihrer Tante zu übernehmen; sie lernt Ian Miller (John Corbett), der groß, gutaussehend und definitiv kein Grieche ist, kennen und ist glücklicher denn je. Toulas und Ians Beziehung wird immer intensiver, bis er ihr eines Tages einen Heiratsantrag macht und sie ihre Liebe nicht mehr vor ihrer streng griechischen Familie geheim halten kann. Nun heißt es die Schwiegereltern, zum einen Ians „Country Club Eltern“ und zum anderen Toulas 80-köpfige Familie, unter einen Hut zu bekommen, so dass ihrer Traumhochzeit nichts mehr im Weg steht. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Der Trafikant entfällt!

Österreich / Deutschland 2018 | 117 min. | Regie: Nikolaus Leytner | mit Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch u.a.
Freitag, 29.05.2020 18:00 entfällt!
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen… (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Der Berg ruft! entfällt!

Deutschland 1938 | 95 min. | Regie: Luis Trenker | mit Luis Trenker, Herbert Dirmoser, Heidemarie Hatheyer u.a.
Freitag, 24.04.2020 18:00 entfällt!
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Der italienische Bergsteiger Carrel möchte unbedingt als Erster das Matterhorn besteigen. Aufgrund der Schwierigkeit einigt er sich mit dem englischen Bergsteiger Whymper, es gemeinsam zu versuchen. Eine Intrige entzweit die beiden aber wieder. So brechen sie am gleichen Tag mit verschiedenen Teams auf, und das Unglück schlägt zu.

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Amy und die Wildgänse (Fly Away Home) entfällt!

USA 1996 | 107 min. | Regie: Carroll Ballard | mit Jeff Daniels, Anna Paquin, Dana Delany u.a.
Freitag, 20.03.2020 18:00 entfällt!
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Als die Mutter der 13-jährigen Amy bei einem Autounfall stirbt, holt ihr Vater sie auf seine Farm in Kanada. Im Wald findet sie ein verlassenes Wildgansgehege und nimmt die Eier mit nach Hause. Tatsächlich schlüpfen bald darauf 16 junge Vögel, die nach Gänseart Amy auf als Mutter fixiert sind. Doch wie soll Amy den Tieren das Fliegen beibringen? (Quelle: New Video Film-Lexikon)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Monsieur Claude 2 (Qu’est-ce qu’on a encore fait au bon Dieu?)

Frankreich 2019 | 99 min. | Regie: Philippe de Chauveron | mit Christian Clavier, Chantal Lauby u.a.
Freitag, 17.01.2020 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Was mussten Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen? Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Als echter Kosmopolit rafft sich Monsieur Claude nun sogar auf, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang. Die ganze schöne Toleranz war für die Katz? Bei Claude Verneuil droht ein weiterer unversöhnlicher Familien-Infarkt. Er und Marie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen. Und werden plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission. (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Albert – warum?

D 1978 | 108 min. | Regie: Josef Rödl | mit Fritz Binner, Elfriede Bleisteiner, Michael Eichenseer u.a.
Freitag, 08.11.2019, 18 Uhr
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Der Bauernsohn Albert, ein gutmütiger Riese, wird aus der Nervenheilanstalt entlassen und kehrt in sein Heimatdorf in der Oberpfalz zurück. Sein Vater hat den Hof inzwischen seinem Neffen Hans übergeben. Albert fühlt sich unnütz, überdies behandeln ihn die Nachbarn nur noch als „Dorf-Depp“, auch die Kinder verspotten ihn. Bei den Tieren, die ihn im Gegensatz zu seinen Mitmenschen nicht peinigen, sucht er Trost und Zuflucht – doch auch im Alkohol, der ihn endgültig zerstört.

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Monsieur Claude und seine Töchter (Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?)

F 2014 | 97 min. | Regie: Philippe de Chauveron | mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan u.a.
Freitag, 11.10.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Vier Töchter haben Claude Verneuil (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Chantal Lauby) großgezogen. Die Verneuils sind nicht nur treue Gaullisten, sondern auch ebenso glühende Katholiken. Und da die bisher schon verheirateten Töchter einen Juden, einen Araber und einen Chinesen mit in die Familie gebracht haben, wünschen sich die – wie sie betonen – enorm toleranten Eltern nichts sehnlicher als einen Schwiegersohn Nummer 4, der der römisch-katholischen Kirche nahe steht. Und Charles, der „Zukünftige“ der jüngsten Tochter Elodie, ist zwar katholisch, doch es gibt da einen kleinen anderen Makel, der die Toleranz der Verneuils auf eine harte Probe stellt…

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Aimée & Jaguar

Deutschland 1999 | 125 Min. | Regie: Max Färberböck | mit Maria Schrader, Juliane Köhler, Johanna Wokalek u.a.
Freitag, 13.12.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Der Film von Max Färberböck aus dem Jahr 1999 ist an tatsächliche Begebenheiten und Erlebnisse der Lilly Wust in Berlin angelehnt. Zwischen Bombenhagel und Naziterror erleben zwei junge Frauen die große Liebe – miteinander. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Die Hausfrau und Mutterkreuzträgerin Lilly und Felice, Jüdin und Mitglied einer Untergrundorganisation. Allen Gefahren zum Trotz schreiben die beiden sich unter den Pseudonymen Aimée und Jaguar täglich Briefe. Der Film wurde mit dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. (Quelle: Münchenstift)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Münchner Filmgespräch: Babettes Fest (Babettes gæstebud)

Dänemark 1987 | 103 Min. | Regie: Gabriel Axel | mit Stéphane Audran, Bodil Kjer, Birgitte Federspiel u.a.
Freitag, 05.07.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Paris, 1871: Der Bürgerkrieg zwingt Meisterköchin Babettes zur Flucht in ein kleines Dorf an der Küste Jütlands. Nach der streng protestantischen Lehre des örtlichen Pfarrers Leben die wortkargen Menschen hier ein Leben in Demut und Enthaltsamkeit. Jahre vergehen, in denen sich Babette bei den beiden altjüngerlichen Töchtern des inzwischen verstorbenen Pfarrers als Haushälterin verdingt. Das anfängliche Misstrauen der Dorfbewohner weicht einer zurückhaltenden Sympathie für die geheimnisvolle Französin, die noch aus den kärglichsten Zutaten einen kulinarischen Genuss zu zaubern im Stande ist. Als sie aus ihrer alten Heimat ein überraschender Lotteriegewinn erreicht, erfüllt sich Babette einen langgehegten Wunsch: Anlässlich des 100. Geburtstags des Dorfpfarrers lädt sie die gesamte Gemeinde zu einem echten französischen Dinner ein. Und während die erlesenen Genüsse die asketischen Regeln der Dorfbewohner langsam aber sicher auf den Kopf stellen, enthüllt Babette ihr lange gehütetes Geheimnis… (Quelle: Spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.