Seminare

In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Interfilm-Akademie in Kooperation mit Stiftungen, Universitäten, Einrichtungen und Akademien Seminare und Tagungen im In- und Ausland zu Themen der Filmgeschichte, Filmästhetik, Filmpolitik und Medienethik.
Regelmäßig referieren Mitarbeiter der Interfilm-Akademie auch in verschiedenen Stiftungen, wie z.B. in der Hanns-Seidel-Stiftung, in Goethe-Instituten, auf Filmfestivals sowie in Universitäten, Akademien, Filmtheatern und weiteren Bildungseinrichtungen.

Macht, Manipulation und Demokratie – Die Welle

Samstag, 29.04.2017 09:30
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Der Psychologe Georg Sieber referiert zum Thema „Wählen die Jungen von heute wirklich anders?“ Danach wird der Film Die Welle (Deutschland 2008, 107 min., Regie: Dennis Gansel) mit anschließendem Filmgespräch gezeigt.

Die Hanns-Seidel-Stiftung lädt Sie herzlich – gemeinsam mit den Landesmediendiensten Bayern – zu diesem Filmseminar ein.

Tagungsleitung:

Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut für Politische Bildung der Hanns-Seidel-Stiftung e. V., München

Referenten:

Georg Sieber, Psychologe, München
Christine Weissbarth, Moderatorin, Schauspielerin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung üner ref0303@hss.de
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Mythos Lili Marleen – ein Lied an allen Fronten

Samstag, 09.05.2017 18:30
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Mythos Lili Marleen zeichnet die Geschichte des weltberühmten Songs nach, der 1915 im Ersten Weltkrieg von Hans Leip geschrieben wurde und im Zweiten Weltkrieg, in der Vertonung von Norbert Schultze über die Fronten hinweg, die Soldaten in seinen Bann zog. Das Leben der beteiligten Künstler (Textdichter, Komponisten, Sängerin) und ihrer Familien prägte es auf schicksalhafte Weise, wie sie selbst in O-Ton-Einblendungen zu Bildprojektionen schildern. Autorin/Produzentin von Mythos Lili Marleen ist Medienkünstlerin Gaby dos Santos unter Verwendung des Hörfunk-Features Lili Andersen – Lale Marleen (HR) von Bettina Leder-Hindemith und Sabine Milewski.
Seit über 20 Jahren ist Gaby dos Santos in der Kulturszene präsent, zunächst als Kulturmanagerin und Veranstalterin, u.a. im legendären Nachtcafé sowie als Leiterin der Kulturplattform jourfixemuenchen, die, neben punktuellen Gastspielen, schwerpunktmäßig mit der Produktion eigener Multimedia-Collagen befasst ist.

Die Hanns-Seidel-Stiftung freut sich auf einen interessanten und amüsanten Kulturabend und lädt Sie herzlich – gemeinsam mit den Landesmediendiensten Bayern – zu diesem Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Tagungsleitung:

Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut für Politische Bildung der Hanns-Seidel-Stiftung e. V., München

Referenten:

Gaby dos Santos, Medienkünstlerin, Kulturmanagerin, München
Toni Netzle, ehem. Wirtin im Alten Simpl, bayer. Volksschauspielerin
Wolfgang Ohlert, Oberstleutnant a.D., Gräfelfing

Moderation:

Christine Weissbarth, Moderatorin, Schauspielerin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung bei Karin Fahnert
Tel 089 / 1258-254
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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Bonhoeffer – Die letzte Stufe

Kanada / Deutschland / USA 2000 | 88 Min. | Regie: Eric Till | mit Ulrich Tukur, Johanna Klante u.a.
Dienstag, 25.04.2017, 19:30
Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt, Residenzplatz 17 / 85072 Eichstätt

Im Rahmen der Ebersberger Ökumene-Initiative 500 Jahre Reformation. Weil zusammen gehört, was verschieden ist.

Zu einem protestantischen „Heiligen“

Dietrich Bonhoeffer war ein eigensinniger Theologe und Ethiker, bei dem sich Lehre und persönliche Biografie bis in letzte Konsequenz miteinander verbanden. Aufgewachsen in einer typisch bürgerlich-protestantischen Familie verkörpert er wie wenige andere den Anspruch eines zeitgemäßen Glaubens. Seinen Widerstand gegen das Nazi-Regime bezahlte er mit dem Leben. Er wurde er zu einem der prägenden evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts und ist für viele bis heute ein großes Vorbild.

Moderation: Dekan Dr. Peter Marinković, Direktor der Interfilm-Akademie München

Klaus Bichlmeier – Zeitreise München

Samstag, 01.04.2017
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Zwei Filme stehen im Fokus des Filmseminars mit dem Regisseur Klaus Bichlmeier:
Der Dokumentarfilm Zeitreise München beschreibt die historische Geschichte der Stadt, und zwar so, wie sie noch keiner gesehen hat: Von der Marktgründung „Munichen“, Mittelater und Pest, Trambahn, Märchenkönig, Nachkriegszeit und ersten Heimatfilmen in Farbe, auch Elvis und die Beatles in München, tollen Geschichten bis zur „Oidn Wiesn“ – kurz: „unterhaltsame Heimatkunde für Jung und Alt“.
Ludwig II. – die Wahrheit! ist eine Kurzdokumentation über die „Vorgänge nach der Bergung des toten Königs aus dem Starnberger See durch Leonhard Huber, den Schlossverwalter in Berg“. Dieser Film ist eine Premiere, wird also erstmals einem interessierten Publikum im Konferenzzentrum München gezeigt.

Die Hanns-Seidel-Stiftung freut sich, dass Klaus Bichlmeier mit uns über seine Filme diskutieren wird und lädt Sie herzlich – gemeinsam mit den Landesmediendiensten Bayern – zu diesem Filmseminar ein.

Tagungsleitung:

Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut für Politische Bildung der Hanns-Seidel-Stiftung e. V., München

Referenten:

Klaus Bichlmeier, Regisseur, Drehbuchautor, Ottobrun
Christine Weissbarth, Moderatorin, Schauspielerin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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SchulKinoWoche Bayern 2017

Dienstag, 28.03.2017
Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt, Residenzplatz 17 / 85072 Eichstätt

Für zwei von Vision Kino gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung zum Reformationsjubiläum 2017 durchgeführte Kinoseminare in Eichstätt konnte Dr. Peter Marinković, Direktor der Interfilm-Akademie, als Referent gewonnen werden. Im Anschluss an die Vorführung der Filme Luther (Deutschland / USA 2003, 125 min., Regie: Eric Till) um 08:30 bzw. Sophie Scholl – Die letzten Tage (Deutschland 2005, 120 min., Regie: Marc Rothemund) um 09:30 wird er mit Schülerinnen und Schülern theologische und historische Grundlagen, reformatorisches Denken und den Einfluss des Protestantismus auf moderne westliche Gesellschaften erörtern.

Die SchulKinoWoche Bayern 2017 ist ein Projekt von Vision Kino, koordiniert und durchgeführt durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Auf der Webseite des Ministeriums finden Sie ausführliche Informationen.

Florian Eichinger und sein Film „Die Hände meiner Mutter“ – Vom Umgang mit dem Unbegreiflichen

Samstag, 11.03.2017
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Sexualisierte Gewalt in der Familie und ihre Folgen – vom Umgang mit dem Unbegreiflichen

Auch in seinem dritten Spielfilm Die Hände meiner Mutter beschäftigt sich Florian Eichinger mit einem Tabuthema, dem Umgang mit „dunklen Familiengeheimnissen“.
Im Zentrum steht der Missbrauch von Müttern an ihren Kindern. Entgegen der „klassischen Konstellation“ ist hier eine weibliche Figur die Täterin, eine männliche das Opfer.
Dem Regisseur geht es um die Hinterfragung von Geschlechterrollen; der Filmtitel verweist auf die Ambivalenz mütterlicher Hände.

Florian Eichinger, geb. 1971 in Ludwigsburg, absolviert ein Redaktionsvolontariat in Hamburg, bevor er eine berufliche Laufbahn mit der Ausbildung und Arbeit als Fernsehredakteur beginnt. In dieser Zeit entstanden auch eigene Kurzfilme; es folgten weitere (u.a. Der letzte Geselle), Musikvideos (u.a. für Udo Lindenberg) und ca. 50 TV-Werbespots.
Seinen ersten programmfüllenden Spielfilm Bergfest (2008), ein psychologisches Kammerspiel mit autobiografischen Zügen, finanzierte er ohne Fördermittel oder Senderbeteiligung aus Gagen der Werbefilme. 2013 folgte das Brüderdrama Nordstrand, das u.a. für den Max-Ophüls-Preis nominiert war und bei den 36. Grenzland-Filmtagen den Hauptpreis gewann. 2016 entstand sein dritter Spielfilm Die Hände meiner Mutter, der beim 34. Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino für das beste Schauspiel (Andreas Döhler) und die beste Regie ausgezeichnet wurde; er bildet den Abschluss von Eichingers Trilogie über die Folgen familiärer Gewalt.

Die Hanns-Seidel-Stiftung freut sich, dass Florian Eichinger mit uns über seine Filme diskutieren wird und lädt Sie herzlich – gemeinsam mit den Landesmediendiensten Bayern – zu diesem Filmseminar ein.

Tagungsleitung:

Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut für Politische Bildung der Hanns-Seidel-Stiftung e. V., München

Referenten:

Florian Eichinger, Regisseur, Drehbuchautor, Hamburg
Isabella Gold, MRin, München
Christine Weissbarth, Moderatorin, Schauspielerin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung (erbeten bis zum 09.03.2017) bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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The Last Laugh

USA 2016 | 88 Min. | Regie: Ferne Pearlstein
Mittwoch, 08.03.2017, 19:00
Gabriel Filmtheater, Dachauer Str. 16 / 80335 München

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit vom 05.03.bis 12.03.2017 der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München e.V. (GcjZ): Darf man auch über den Holocaust Witze machen? Ferne Pearlstein hat dazu jüdische Komiker und Prominente befragt, u. a. Mel Brooks, Sarah Silverman, Rob Reiner und die 90-jährige Holocaust-Überlebende Renee Firestone (ergänzt durch historische Filmclips und Archivmaterial): mit ernsten Zwischentönen und treffsicheren Pointen.

Nachgespräch mit Louis Lewitan (Dipl.-Psycho loge, Coach, Autor).
Moderation: Dr. Peter Marinković (Direktor der Interfilm-Akademie, Vorstandsmitglied der GcjZ)

Anschließend herzliche Einladung zu einem kleinen Umtrunk im Foyer!

Eintritt: 8,50 Euro (ermäßigt 6 Euro; Studenten frei)
Voranmeldung unter info@gcjz-m.de oder beim Gabriel Filmtheater, Tel. 089 / 594574
Flyer zur Woche der Brüderlichkeit (pdf)

Napola – Courage in einem diktatorischen System – Der Regisseur Dennis Gansel

Samstag, 12.12.2016
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Der Anti-Nazi-Film Napola – Elite für den Führer erzählt von der Freundschaft zweier Jugendlicher während ihrer Ausbildung an einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (offiziell NPEA, im Volksmund Napola genannt).

Der Regisseur Dennis Gansel verarbeitet in seinem Film Erlebnisse seines Großvaters an einer Eliteschule der Nationalsozialisten; ein Dutzend Berater – allesamt ehemalige Napola-Schüler – wurden befragt (Hauptquelle Uwe Lamprecht und Autor Hans Müncheberg). Der Film erhielt den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis (2004 und 2005) und wurde sogar beim Internationalen Filmfest von Pjöngjang 2006 als „Bester Film“ ausgezeichnet.

Der Regisseur Dennis Gansel, geb. 1973 in Hannover, studierte mit seinem Kollegen und Freund Christian Becker (später sein Produzent) in München an der Hochschule für Fernsehen und Film  1994-2000 und drehte seinen ersten Spielfilm 1999 mit Das Phantom, einen RAF-Politthriller mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle (3 Grimme-Preise!). Im Jahr 2008 lief sein Film Die Welle im deutschen Kino, ebenso wie Napola ein „Anti-Nazi-Film“. Dennis Gansel hat sich auch als Drehbuchautor bereits in jungen Jahren (seit 1996) einen Namen gemacht.

Die Hanns-Seidel-Stifutng feut sich, dass Dennis Gansel mit uns über seine Filme diskutieren wird und lädt Sie herzlich – gemeinsam mit dem Münchner Bildungswerk – zum Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Tagungsleitung:
Artur Kolbe M.A., Referatsleiter im Institut für Politische Bildung der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., München

Referenten:
Dennis Gansel, Regisseur, Drehbuchautor, Berlin
Christine Weissbarth, Moderatorin, Schauspielerin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung (erbeten bis zum 08.12.2016) bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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So wollen wir leben!

Deutschland 2016
Mittwoch, 15.06.2016, 19:30
Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt, Residenzplatz 17 / 85072 Eichstätt

Wollen Jugendliche lieber in einer Großstadt oder auf dem Land wohnen? Wünschen Sie sich einen Garten, Haus oder Wohnung? Spielen Ökologie und Nachhaltigkeit im Wohnbereich eine Rolle für junge Menschen? Was passiert, wenn Träume auf Realität treffen?

Von der ersten Idee bis zum finalen Schnitt haben zehn Jugendliche über zwei Monate intensiv recherchiert, Interviews geführt, einen Drehplan erarbeitet – schließlich an sechs verschiedenen Orten in Franken und Oberbayern gedreht und schließlich den Film montiert.

Der Medienpädagoge Andres Müller hat die Entstehung des Films begleitet. Er und die Jugendlichen sind anwesend.

Overgames

Deutschland 2016 | 164 Min. | Regie: Lutz Dammbeck
Freitag, 29.04.2016, 19:00
Kino Breitwand Seefeld, Schlosshof 7 / 82229 Seefeld-Hechendorf

Overgames - PosterIn einer Talkshow erzählt der Schauspieler Joachim Fuchsberger, dass die Spiele seiner 1960 erstmals im westdeutschen Fernsehen ausgestrahlten Show Nur nicht nervös werden in der amerikanischen Psychiatrie entwickelt wurden. Auf die Frage: „Und wie viele Patienten haben dir da zugeschaut?“ antwortet er: „Eine verrückte, eine psychisch gestörte Nation“.
Wieso waren die Deutschen, genauer: die Westdeutschen, damals eine psychisch gestörte Nation?

Ein Film über heitere und ernste Spiele, Therapien zur Um- und Selbstumerziehung, sowie die Ideengeschichte einer permanenten Revolution. Es treten auf: Regisseure und Produzenten von Gameshows, Psychiater, Anthropologen und Paranoiker verschiedenster Coleur.

Im Anschluß an die Vorführung spricht Regisseur Lutz Dammbeck mit Stefan Preis, M.A.
Eine Veranstaltung der Interfilm-Akademie München/Antwerpen (Direktor Prof.Eckart Bruchner) und der Landesmediendienste Bayern.
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