Seminare

In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Interfilm-Akademie in Kooperation mit Stiftungen, Universitäten, Einrichtungen und Akademien Seminare und Tagungen im In- und Ausland zu Themen der Filmgeschichte, Filmästhetik, Filmpolitik und Medienethik.
Regelmäßig referieren Mitarbeiter der Interfilm-Akademie auch in verschiedenen Stiftungen, wie z.B. in der Hanns-Seidel-Stiftung, in Goethe-Instituten, auf Filmfestivals sowie in Universitäten, Akademien, Filmtheatern und weiteren Bildungseinrichtungen.

Der Regisseur Christian Wagner – zum Thema Jugend und Gewalt

Samstag, 28.03.2015
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Prof. Christian Wagner (* 26.09.1959) stammt aus Immenstadt/Allgäu. Er studierte seit 1981 Germanistik, Theaterwissenschaften und Psychologie in München.
Nach drei vergeblichen Bewerbungen an Filmhochschulen beschließt Wagner, anstatt zu resignieren, als Autodidakt Filme zu drehen: seinen ersten langen Super-8-Film Der Prophetor hatte er schon am Gymnasium fertiggestellt, 1982 gründete er bereits die „Christian Wagner Filmproduktion“, 1984 folgte Eingeschlossen frei zu sein – bereits auf 16 mm und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.
1985 gründete er gemeinsam mit anderen Filmschaffenden, darunter Nico Hubert und Nico Hofmann, die unabhängige Verleihkooperative „Der andere Blick“.
Den Durchbruch schaffte Christian Wagner mit Wallers letzter Gang, bei dem er wiederum für Regie, Drehbuch und Produktion verantwortlich war: Der Film erhielt zahlreiche Preise, darunter den Bayerischen Filmpreis und den Bundesfilmpreis in Silber.
Mit dem TV-Film Ghettokids drehte Wagner einen für München wichtigen Film über das Hasenbergl (zahlreiche Preise, darunter Adolf-Grimme-Preis-Nominierung 2003).
Im Mittelpunkt steht der Film Das Ende der Geduld nach dem Tatsachenbericht und Bestseller der Jugendrichterin Kirsten Heisig (Das Ende der Geduld – Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter).
Wir freuen uns, dass Christian Wagner mit uns über seien Filme diskutieren wird und laden Sie herzlich – gemeinsam mit dem Münchner Bildungswerk – zu unserem Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Referenten:
Prof. Christian Wagner, Dipl. Pol. sc. Univ., München
Christine Weissbarth, Filmjournalistin, Starnberg
Dr. med. Helmut Kolitzus, Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, München

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 26.03.2015
bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
Online-Anmeldung

Widerstand und Zivilcourage – Schwerpunkt: Sophie Scholl und die Weiße Rose

Freitag, 13.02., bis Sonntag, 15.02.2015
Bildungszentrum Kloster Banz, Kloster Banz 18 / 96231 Bad Staffelstein
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Referenten:
PD Dr. Johannes Schmitt, Theater- und Medienwissenschaftler, Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Cornelia Wolfgruber, Rhetorik-Trainerin, München

Programmheft (pdf)

Anmeldung bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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Sprache versus Bild im Kino – Der Regisseur Dominik Graf

Samstag, 31.01.2015
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Dominik Graf, geb. 1952 in München als Sohn eines Schauspielerehepaars, studierte zunächst Germanistik und Musikwissenschaften (1972-1974) und wechselte dann an die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Neben dem Studium schreibt er schon Drehbücher und wirkt als Darsteller, vor allem aber seit 1974 als Regisseur. Schon sein Abschlussfilm Der kostbare Gast (1977) erhält den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Nachwuchsregie“. Von Beginn an arbeitete er auch für das Fernsehen und gewann bereits zehn Mal den Grimme-Preis.
Hoch gelobt werden seine Action-Filme („…spannungsreiche Konstruktion“); Graf orientiert sich auch öfter am US-Genrekino und versucht, es auf deutsche Verhältnisse zu übertragen. 2011 erhält er den Bayerischen Fernsehpreis für die zehnteilige erfolgreiche TV-Serie Im Angesicht des Verbrechens, einer komplex verschachtelten Geschichte über die Russenmafia in Berlin. Nach Der Felsen (2002) lief bei der Berlinale 2014 auch Grafs Historienfilm Die geliebten Schwestern über eine Dreiecksbeziehung Friedrich von Schillers.
Wir freuen uns, dass Dominik Graf mit uns über seine Filme – besonders Die geliebten Schwestern – diskutieren wird und laden Sie herzlich – gemeinsam mit dem Münchner Bildungswerk – zu unserem Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Referenten:
Dominik Graf, Film- und Fernsehregisseur, München
Christine Weissbarth, Filmjournalistin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 29.01.2015
bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
Online-Anmeldung

Bayerische Serie und Volkstheater – Standortbestimmung und Zukunft

Donnerstag, 22.01.2015
Konferenzzentrum München, Lazarettstr. 33 / 80636 München
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Das Filmland Bayern profitiert nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich von einer vitalen Filmlandschaft. Den Filmstandort Bayern wollen wir in unserem Seminar würdigen und diskutieren – mit Ihnen und hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Film- und Medienbranche bzw. des Bayerischen Fernsehens.
„Bayerische Serien“ haben seit langer Zeit Tradition im Bayerischen Fernsehen und sind nicht mehr wegzudenken; manche erreichten schon bald nach dem Start Kultstatus – und das nicht nur im „bayerisch-sprechenden Umfeld“, sondern weit über die Grenzen des Freistaats hinaus, Komödienstadel, Irgendwie und Sowieso, Café Meineid (147 Folgen zwischen 1990 und 2003), Die Hausmeisterin, München 7, Monaco Franze usw.
Wie ist es um das Volkstheater und unsere geliebten (Polizei-)Serien bestellt? Sind Serien im Fernsehen auf Dauer überhaupt noch „zeitgemäß?“
Der ungebrochene Zuspruch (z.B. beim Tatort) scheint für sich zu sprechen; wir wollen aber mit zwei prominenten Verantwortlichen auch über die Zukunft der bayerischen Serien und Volkstheater sprechen und laden Sie – gemeinsam mit dem Münchner Bildungswerk – herzlich zu unserem Filmseminar im Konferenzzentrum München ein.

Referenten:
Franz X. Bogner, geb. 1949 in Pliening/München der „bayerischste aller Regisseure“, auch Drehbuchautor, Studium an der HFF und der Amerikanistik, machte sich vor allem im Bayerischen Rundfunk durch das Inszenieren komischer Geschichten einen Namen; schon 1986 erreicht seine Serie Irgendwie und Sowieso Kultstatus.
Elmar Jaeger, geb. 1963 in Wuppertal, Studium Theaterwissenschaft, Literatur und Geschichte an der LMU München; seit 1989 fest beim BR („Redaktion Serie“); seit 2003 verantwortlich für „Serie, Volksstücke, Lit. Filmerzählung“, seit 2012 Redaktionsleiter „Bayerische Serie und Volkstheater“; gesamtverantwortlich u.a. für München 7, Hubert und Staller, Komödienstadel.

Moderation:
Christine Weissbarth, Filmjournalistin, Starnberg

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 21.01.2015
bei Giovanni Sammataro
Tel 089 / 1258-299
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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