Kinotreff Rio

Die Filmgespräche der Reihe Kinotreff Rio werden von der Theatergemeinde München in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien und Kommunikation und der Interfilm Academy Munich e.V. veranstaltet.
Rio Filmtheater: Rosenheimer Str. 46 / 81667 München, Tel 089 / 486979
Theatergemeinde München: Goethestraße 24 / 80336 München, Tel 089 / 53297-222

Kinotreff Rio: Juno entfällt!

USA 2007 | 96 min. | Regie: Jason Reitman | mit Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner u.a.
Mittwoch, 25.11.2020 18:00 entfällt!
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Aus einer Laune heraus hat die 16-jährige Juno den ersten Sex ihres Lebens mit ihrem Kumpel Paulie und dabei Pech: Sie wird schwanger! Von ihrer Idee, das Kind abzutreiben, kommt sie ab und entscheidet sich schließlich, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Was sich als tragischer Teenager-Film anhört, entpuppt sich als Komödie über ein Mädchen, das zwar ein loses Mundwerk hat, aber ihr Herz am rechten Fleck trägt und über den Umgang mit ihrer Schwangerschaft ganz eigene Vorstellungen besitzt.

Der Film zeichnet sich aus durch ein hervorragendes Drehbuch, glänzt mit einer herausragenden Hauptdarstellerin und entwickelt menschlichen Tiefgang und glaubwürdige Emotionen. Junos Resümee: Erwachsenwerden ist kein Zuckerschlecken! (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Lena Kettner, Marketing Managerin Prokino Filmverleih

Kinotreff Rio: Die göttliche Ordnung

Schweiz 2017 | 96 min. | Regie: Petra Volpe | mit Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig u.a.
Mittwoch, 16.09.2020 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Nora ist beliebt in ihrem Dorf. Sie versorgt pflichtbewusst Haushalt und Familie mitsamt dem tyrannischen Schwiegervater bis zu dem Tag, an dem sie zu ihrem Mann sagt, sie würde gerne wieder arbeiten gehen. Nach dem schweizerischen Eherecht kann er es verbieten und das tut er auch. Nora sieht jedoch nicht mehr ein, warum Männer über die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen zu bestimmen haben. Sie sucht Mitstreiterinnen, die sich trotz großen Widerstands unerschrocken für die Einführung des Frauenstimmrechts engagieren und die vermeintlich „göttliche Ordnung“ in Frage stellen. Die Regisseurin Petra Volpe thematisiert auf unterhaltsame und differenzierte Weise die Situation in einem abgelegenen Dorf in Appenzell im Jahr 1971, als auch in der Schweiz den Frauen schließlich das Wahlrecht gegeben wurde.  (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Dr. Barbara Fischer, Psychologin und Kunstpublizistin

Kinotreff Rio: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

USA / UK 2017 | 115 min. | Regie: Martin McDonagh | mit Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell u.a.
Mittwoch, 20.11.2019 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Kassenknüller über eine Frau, die nach einem tragischen Schicksalsschlag in der emotional-­moralischen Grauzone von Wut, Rache, Selbstjustiz und Toleranz agiert. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Pfarrer Rainer Hepler, Kunstpastoral

Kinotreff Rio: Eldorado

Schweiz / Deutschland 2018 | 90 min. | Regie: Markus Imhoof
Mittwoch, 23.10.2019 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Dokumentarfilm über reale Schicksale von Flucht und Migration und ihre Verflechtung mit den weltweiten Waren­und Kapitalströmen. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Iris Hüttner, Seenotrettung Sea-Eye e.V.

Kinotreff Rio: Hidden Figures

USA 2016 | 127 min. | Regie: Theodore Melfi | mit Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe u.a.
Mittwoch, 18.09.2019 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Eine wahre Geschichte um den spektakulären Kampf dreier afroamerikanischer NASA-­Wissen­schaftlerinnen für die Gleichberechtigung der Frauen und gegen Rassendiskriminierung. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Kirsten Martins, Kulturjournalistin BR

Kinotreff Rio: Verfehlung

Deutschland 2014 | 116 min. | Regie: Gerd Schneider | mit Sebastian Blomberg, Kai Schumann, Jan Messutat, Sandra Borgmann, Valerie Koch u.a.
Mittwoch, 21.10.2020 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Oliver, Jakob und Dominik sind dicke Freunde – und engagierte Priester, die in der Bistumsverwaltung, Gefängnisseelsorge und Jugendarbeit ihre Berufung und Erfüllung finden. Plötzlich wird Dominik wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs an einem Jungen verhaftet und die Freundschaft der drei Männer wird auf eine harte Probe gestellt.
Das visuell und inszenatorisch sehr ambitionierte Psycho-Drama fokussiert auf den Zwiespalt zwischen Freundschaft, Loyalität und moralischer Integrität, lässt aber auch die Opfer und ihre Angehörigen nicht außen vor. Dem Regisseur Gerd Schneider, selbst ein ehemaliger Priesteramtskandidat, gelingt ein sehenswerter Debütfilm über den Umgang der Kirche mit sexuellem Missbrauch, eine starke, beklemmende Tragödie, die tief in das Wesen des Klerus blicken lässt. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Prof. Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie (in Vertretung von Pfarrer Rainer Hepler, der kurzfristig absagen musste)

Kinotreff Rio: Juno entfällt!

USA 2007 | 96 min. | Regie: Jason Reitman | mit Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner u.a.
Mittwoch, 20.05.2020 18:00 entfällt!
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Aus einer Laune heraus hat die 16-jährige Juno den ersten Sex ihres Lebens mit ihrem Kumpel Paulie und dabei Pech: Sie wird schwanger! Von ihrer Idee, das Kind abzutreiben, kommt sie ab und entscheidet sich schließlich, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Was sich als tragischer Teenager-Film anhört, entpuppt sich als Komödie über ein Mädchen, das zwar ein loses Mundwerk hat, aber ihr Herz am rechten Fleck trägt und über den Umgang mit ihrer Schwangerschaft ganz eigene Vorstellungen besitzt.

Der Film zeichnet sich aus durch ein hervorragendes Drehbuch, glänzt mit einer herausragenden Hauptdarstellerin und entwickelt menschlichen Tiefgang und glaubwürdige Emotionen. Junos Resümee: Erwachsenwerden ist kein Zuckerschlecken! (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Lena Kettner, Marketing Managerin Prokino Filmverleih

Kinotreff Rio: Verfehlung entfällt!

Deutschland 2015 | 95 min. | Regie: Gerd Schneider | mit Sandra Borgmann, Hartmut Becker, Sebastian Blomberg u.a.
Mittwoch, 22.04.2020 18:00 entfällt!
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Oliver, Jakob und Dominik sind dicke Freunde – und engagierte Priester, die in der Bistumsverwaltung, Gefängnisseelsorge und Jugendarbeit ihre Berufung und Erfüllung finden. Plötzlich wird Dominik wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs an einem Jungen verhaftet und die Freundschaft der drei Männer wird auf eine harte Probe gestellt.

Das visuell und inszenatorisch sehr ambitionierte Psycho-Drama fokussiert auf den Zwiespalt zwischen Freundschaft, Loyalität und moralischer Integrität, lässt aber auch die Opfer und ihre Angehörigen nicht außen vor. Dem Regisseur Gerd Schneider, selbst ein ehemaliger Priesteramtskandidat, gelingt ein sehenswerter Debütfilm über den Umgang der Kirche mit sexuellem Missbrauch, eine starke, beklemmende Tragödie, die tief in das Wesen des Klerus blicken lässt. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Pfarrer Rainer Hepler, Kunstpastoral

Kinotreff Rio: Die göttliche Ordnung entfällt!

Schweiz 2017 | 96 min. | Regie: Petra Volpe | mit Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig u.a.
Mittwoch, 18.03.2020 18:00 entfällt!
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Nora ist beliebt in ihrem Dorf. Sie versorgt pflichtbewusst Haushalt und Familie mitsamt dem tyrannischen Schwiegervater bis zu dem Tag, an dem sie zu ihrem Mann sagt, sie würde gerne wieder arbeiten gehen. Nach dem schweizerischen Eherecht kann er es verbieten und das tut er auch. Nora sieht jedoch nicht mehr ein, warum Männer über die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen zu bestimmen haben. Sie sucht Mitstreiterinnen, die sich trotz großen Widerstands unerschrocken für die Einführung des Frauenstimmrechts engagieren und die vermeintlich „göttliche Ordnung“ in Frage stellen. Die Regisseurin Petra Volpe thematisiert auf unterhaltsame und differenzierte Weise die Situation in einem abgelegenen Dorf in Appenzell im Jahr 1971, als auch in der Schweiz den Frauen schließlich das Wahlrecht gegeben wurde.  (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Dr. Barbara Fischer, Psychologin und Kunstpublizistin