Thema: Stanley Kubrick

Hamburger Filmgespräch: The Shining (OmU)

The Shining
UK / USA 1980 | 143 min. | Regie: Stanley Kubrick | mit Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd u.a.
Freitag, 13.03.2020, 20:30
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Und wieder ist Freitag, der 13.: Zum 23. Hamburger Filmgespräch zeigen wir mit The Shining in der amerikanischen Langfassung einen der am intensivsten interpretierten Klassiker der Filmgeschichte überhaupt! Eine Familie verbringt die Wintermonate in einen einsamen Hotel in den Bergen. Immer mehr wird der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance von seltsamen Spukphänomenen besessen – oder sind diese Ausprägung persönlicher Konflikte oder einer psychischen Erkrankung? Stephen King, dessen Roman auch stark autobiografische Züge trägt, hat die Adaption Kubricks nie akzeptiert. Stanley Kubrick zeigt nicht nur eine originelle Variante der Geisterhaus-Thematik, er setzt Akzente auf häusliche Gewalt und „Familientragödien“, weshalb The Shining auch für die moderne Kriminologie interessant ist.

Moderiert wird die Veranstaltung von dem Filmemacher Franz Indra und dem Autor Stefan Preis, der nach Zeichen der Gewalt an einem neuen Buch über The Shining arbeitet.

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Demokratische Lehrstücke

Freitag, 28.08., bis Sonntag, 30.08.2015
Bildungszentrum Wildbad Kreuth, 83708 Wildbad Kreuth
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Ein politisches System ist immer auch Folge und Ausdruck eines bestimmten Menschenbildes.

In der Filminszenierung wird dieser Zusammenhang – im wahrsten Sinne des Wortes – „auf’s Spiel gesetzt“.

Welche Ideale, welche Zukunft, welche Warnungen werden formuliert? Sollte man, bzw. kann man überhaupt eine demokratische Gesellschaftsordnung auch in Zukunft aufrecht erhalten? Wie könnte das politische Zusammenleben verbessert werden?

Alle politischen SF-Filme warnen vor diktatorischen Systemen in der Zukunft, in denen gefühllose Politiker sich „gewissenloser Computer/Maschinen“ bedienen. So bleibt die Problematik zu Fortschritten oder Rückschritten bei der Frage „Was ist Menschlichkeit?“ Und: Welche Funktionen übernimmt dabei die (Anti-)Utopie?

„Satire darf“ nach Kurt Tucholsky „alles!“

Ob dies wirklich zutrifft, wollen wir im Seminar mit Ihnen diskutieren. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns, Sie in Wildbad Kreuth begrüßen zu können.

Referenten:
Stefan Preis M.A., Soziologe und Kriminologe, Hamburg
PD Dr. Johannes Schmitt, Theater- und Medienwissenschaftler, Erlangen-Höchstadt

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 19.06.2015
bei Cassia Bieber (Vertretung für Giovanni Sammataro)
Tel 089 / 1258-352
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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