Thema: Wim Wenders

Münchner Filmgespräch: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes (Pope Francis: A Man of His Word)

Schweiz / Heiliger Stuhl (Vatikanstaat) / Italien / Deutschland / Frankreich 2018 | 96 Min. | Regie: Wim Wenders | mit Papst Franziskus, Joe Biden, Paul Ryan u.a.
Montag, 16.07.2018, 15:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Im März 2013 wurde der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio im Vatikan zum neuen Papst gewählt. Er gab sich als erster Heiliger Vater den Namen Franziskus, der auf sein Vorbild, den heiligen Franz von Assisi verweist. Papst Franziskus ist auch das erste Oberhaupt der katholischen Kirche, das aus der südlichen Hemisphäre kommt. Der 1936 in Buenos Aires geborene Papst hat bald nach dem Amtsantritt begonnen, die Kurie zu reformieren. Er vertritt Werte wie Bescheidenheit und Demut und sucht, auch auf seinen Reisen, die Begegnung mit Armen, Flüchtlingen, Notleidenden. Er kritisiert die Raffgier und den Neid vieler Menschen. In seiner Enzyklika von 2015 mahnt er den Schutz der Umwelt an. Auch ein gutes Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen ist dem Papst wichtig.

Wim Wenders ist ein bewegendes Porträt des Papstes gelungen, er zeigt den Papst bei der Begegnung mit Menschen in aller Welt und lässt ihn seine Positionen in Interviews näher erläutern. Es wird ersichtlich, dass dieser Papst sein großes Ansehen nicht nur seinem Amt, sondern vor allem auch der Aufrichtigkeit verdankt, mit der er seine Botschaft des Teilens und der Anteilnahme vertritt. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie: „Wim Wenders kenne ich als Mitstudent seit den Anfängen der HFF München. Immer wieder sind wir uns in Filmseminaren, auf Festivals etc begegnet. 2005 haben wir Wim Wenders zu seinem 60. Geburtstag in Locarno anlässlich des 50. Jahrestags von Interfilm mit einem Ökumenischen Ehrenpreis gewürdigt. Vor einigen Jahren haben wir ihn für seinen Film Das Salz der Erde mit dem One-Future-Preis ausgezeichnet. Da ich zudem in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Waldenserfakultät studiert, seitdem mehrmals filmisch und theologisch in Rom, auch im Vatikan gearbeitet habe, reizt es mich als Filmpfarrer besonders, Wim Wenders‘ Film Franziskus erstmals im Breitwand-Kino Gauting vorzustellen und mit dem Publikum anschließend zu diskutieren.“

Gräfelfinger Filmgespräch: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes (Pope Francis: A Man of His Word)

Schweiz / Heiliger Stuhl (Vatikanstaat) / Italien / Deutschland / Frankreich 2018 | 96 Min. | Regie: Wim Wenders | mit Papst Franziskus, Joe Biden, Paul Ryan u.a.
Mittwoch, 20.06.2018 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Im März 2013 wurde der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio im Vatikan zum neuen Papst gewählt. Er gab sich als erster Heiliger Vater den Namen Franziskus, der auf sein Vorbild, den heiligen Franz von Assisi verweist. Papst Franziskus ist auch das erste Oberhaupt der katholischen Kirche, das aus der südlichen Hemisphäre kommt. Der 1936 in Buenos Aires geborene Papst hat bald nach dem Amtsantritt begonnen, die Kurie zu reformieren. Er vertritt Werte wie Bescheidenheit und Demut und sucht, auch auf seinen Reisen, die Begegnung mit Armen, Flüchtlingen, Notleidenden. Er kritisiert die Raffgier und den Neid vieler Menschen. In seiner Enzyklika von 2015 mahnt er den Schutz der Umwelt an. Auch ein gutes Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen ist dem Papst wichtig.

Wim Wenders ist ein bewegendes Porträt des Papstes gelungen, er zeigt den Papst bei der Begegnung mit Menschen in aller Welt und lässt ihn seine Positionen in Interviews näher erläutern. Es wird ersichtlich, dass dieser Papst sein großes Ansehen nicht nur seinem Amt, sondern vor allem auch der Aufrichtigkeit verdankt, mit der er seine Botschaft des Teilens und der Anteilnahme vertritt. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie: „Wim Wenders kenne ich als Mitstudent seit den Anfängen der HFF München. Immer wieder sind wir uns in Filmseminaren, auf Festivals etc begegnet. 2005 haben wir Wim Wenders zu seinem 60. Geburtstag in Locarno anlässlich des 50. Jahrestags von Interfilm mit einem Ökumenischen Ehrenpreis gewürdigt. Vor einigen Jahren haben wir ihn für seinen Film Das Salz der Erde mit dem One-Future-Preis ausgezeichnet. Da ich zudem in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Waldenserfakultät studiert, seitdem mehrmals filmisch und theologisch in Rom, auch im Vatikan gearbeitet habe, reizt es mich als Filmpfarrer besonders, Wim Wenders‘ Film Franziskus erstmals im Breitwand-Kino Gauting vorzustellen und mit dem Publikum anschließend zu diskutieren.“

 

Gautinger Filmgespräch: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes (Pope Francis: A Man of His Word)

Schweiz / Heiliger Stuhl (Vatikanstaat) / Italien / Deutschland / Frankreich 2018 | 96 Min. | Regie: Wim Wenders | mit Papst Franziskus, Joe Biden, Paul Ryan u.a.
Donnerstag, 14.06.2018 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Im März 2013 wurde der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio im Vatikan zum neuen Papst gewählt. Er gab sich als erster Heiliger Vater den Namen Franziskus, der auf sein Vorbild, den heiligen Franz von Assisi verweist. Papst Franziskus ist auch das erste Oberhaupt der katholischen Kirche, das aus der südlichen Hemisphäre kommt. Der 1936 in Buenos Aires geborene Papst hat bald nach dem Amtsantritt begonnen, die Kurie zu reformieren. Er vertritt Werte wie Bescheidenheit und Demut und sucht, auch auf seinen Reisen, die Begegnung mit Armen, Flüchtlingen, Notleidenden. Er kritisiert die Raffgier und den Neid vieler Menschen. In seiner Enzyklika von 2015 mahnt er den Schutz der Umwelt an. Auch ein gutes Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen ist dem Papst wichtig.

Wim Wenders ist ein bewegendes Porträt des Papstes gelungen, er zeigt den Papst bei der Begegnung mit Menschen in aller Welt und lässt ihn seine Positionen in Interviews näher erläutern. Es wird ersichtlich, dass dieser Papst sein großes Ansehen nicht nur seinem Amt, sondern vor allem auch der Aufrichtigkeit verdankt, mit der er seine Botschaft des Teilens und der Anteilnahme vertritt. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie: „Wim Wenders kenne ich als Mitstudent seit den Anfängen der HFF München. Immer wieder sind wir uns in Filmseminaren, auf Festivals etc begegnet. 2005 haben wir Wim Wenders zu seinem 60. Geburtstag in Locarno anlässlich des 50. Jahrestags von Interfilm mit einem Ökumenischen Ehrenpreis gewürdigt. Vor einigen Jahren haben wir ihn für seinen Film Das Salz der Erde mit dem One-Future-Preis ausgezeichnet. Da ich zudem in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Waldenserfakultät studiert, seitdem mehrmals filmisch und theologisch in Rom, auch im Vatikan gearbeitet habe, reizt es mich als Filmpfarrer besonders, Wim Wenders‘ Film Franziskus erstmals im Breitwand-Kino Gauting vorzustellen und mit dem Publikum anschließend zu diskutieren.“

One Future Award 2014 to „The Salt of the Earth“

The One Future Award 2014 is being awarded to the film The Salt of the Earth by Wim Wenders and Juliano Ribeiro Salgado.

Von links nach rechts: Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen), Vera Müller (Bildende Künstlerin und Filmemacherin) stellvertretend für Wim Wenders und Rahwa Seyum (Fotografin und Sängerin) stellvertretend für Juliano Ribeiro Salgado

From left to right: Eckart Bruchner (director of the Interfilm Academy Munich), Vera Müller (visual artist and film maker) representative for Wim Wenders and Rahwa Seyum (photographer and singer) representative for Juliano Ribeiro Salgado

Motivation:
Three voices and three perspectives come together in this artistically designed documentation: Wim Wenders‘ own, the one of his co-director Juliano Ribeiro Salgado and the one of his father, the great photographer Sebastião Salgado.
A both fascinating and shocking picture of the past 50 years developes parallel to Salgado’s biography: from famines in Africa via poverty in South America to the refugee crises in the Sahel, the genocide in Rwanda and the most recent European disaster in the Balkans.
Despite this shattering résumé the film succeeds in subtle ways to pick the audience up at the valley of resignation and to hint at a possible path into the future, in the spirit of „justice, peace and integrity of creation.“ Salt of the Earth combines aesthetics and ethics in a humanely convincing manner, so that the viewer – from which culture, region and religion whatsoever – takes courage not to give up, but to work for the future of the world.

Commendations:
Viktoria by Maya Vitkova – Bulgaria/Romania 2014
O menino e o mundo (The Boy and the World) by Alê Abreu – Brazil 2013

Von links nach rechts: Leona "Lotta" Schwering (consulting member für Kinderfilme), Alê Abreu (Regisseur), Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen)

From left to right: Leona „Lotta“ Schwering (consulting member for the children’s program), Alê Abreu (director), Eckart Bruchner (director of the Interfilm Academy Munich)

One-Future-Preis 2014 an „The Salt of the Earth“

Der One-Future-Preis 2014 geht an den Film The Salt of the Earth (Das Salz der Erde) von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado.

One-Future-Preis 2014 - The Salt of the Earth

Von links nach rechts: Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München), Vera Müller (Bildende Künstlerin und Filmemacherin) stellvertretend für Wim Wenders und Rahwa Seyum (Fotografin und Sängerin) stellvertretend für Juliano Ribeiro Salgado

Begründung:
Drei Stimmen und drei Perspektiven kommen in dieser kunstvoll gestalteten Dokumentation zusammen: Wim Wenders‘ eigene, die seines Koregisseurs Juliano Ribeiro Salgado und die von dessen Vater, dem großen Fotografen Sebastião Salgado.
Parallel zur Werkbiografie Salgados entsteht ein faszinierendes und zugleich erschütterndes Bild der vergangenen 50 Jahre: von den Hungerkatastrophen in Afrika über die Armut in Südamerika zu den Flüchtlingskrisen in der Sahelzone, dem Völkermord in Ruanda bis zur jüngsten europäischen Katastrophe im Balkan.
Trotz dieses niederschmetternden Resümees gelingt es dem Film, die Zuschauer in feinsinniger Weise aus dem Tal der Resignation abzuholen und einen möglichen Weg in die Zukunft anzudeuten, ganz im Sinne von „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“. Das Salz der Erde verbindet Ästhetik und Ethik in einer menschlich überzeugenden Weise, so dass der Zuschauer – aus welcher Kultur, Region und Religion auch immer – Mut fasst, nicht aufzugeben, sondern sich für die Zukunft der Erde einzusetzen.

Lobende Erwähnungen:
Viktoria von Maya Vitkova – Bulgarien/Rumänien 2014
O menino e o mundo (Der Junge und die Welt) von Alê Abreu – Brasilien 2013

Von links nach rechts: Leona "Lotta" Schwering (consulting member für Kinderfilme), Alê Abreu (Regisseur), Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen)

Von links nach rechts: Leona „Lotta“ Schwering (consulting member für Kinderfilme), Alê Abreu (Regisseur), Eckart Bruchner (Direktor der Interfilm-Akademie München)

Gräfelfinger Filmgespräch: Das Salz der Erde (The Salt of the Earth)

F/BR/I 2014 | 110 Min. | Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado | mit Sebastião Salgado u.a.
Mittwoch, 14.01.2015, 19:30 Uhr
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Das Salz der Erde - StillSchon in Cannes ist Wenders für diesen Film über den großen Fotografen Sebastiao Salgado mit tosendem Beifall und stehenden Ovationen belohnt worden. Parallel zur Werkbiografie Salgados entsteht ein faszinierendes und zugleich erschütterndes Bild der vergangenen 50 Jahre. In feinsinniger Weise gelingt es dem Film, die Zuschauer aus dem Tal der Resignation abzuholen und einen möglichen Weg in die Zukunft anzudeuten. Das Salz der Erde erhielt auf dem Filmfest München dafür den One-Future-Preis 2014 der Interfilm-Akademie München.

Filmpfarrer Eckart Bruchner spricht zum Thema „Film zwischen Ästhetik und Ethik“.