Interfilm-Akademie News

Gautinger Filmgespräch: Der goldene Handschuh

Deutschland / Frankreich 2019 | 115 Min. | Regie: Fatih Akin| mit Jonas Dassler, Marc Hosemann, Katja Studt u.a.
Donnerstag, 28.02.2019 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Verfilmung des Bestsellerromans Der goldene Handschuh von Heinz Strunk: Fritz Honka lebt in den 1970er-Jahren im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Auf andere wirkt er wie ein Verlierer, fast schon bemitleidenswert. Wenn Fritz nicht gerade als Hilfsarbeiter einer Tätigkeit nachgeht, verbringt er die Nächte gerne in der örtlichen Kiezkneipe „Zum Goldenen Handschuh“. Denn zwischen Trinkern, Prostituierten und anderen Gestalten der Nacht kann man einsamen Frauen am Besten näherkommen und ihnen nachstellen. Was keiner weiß: Der unscheinbar wirkende Mann mit Hornbrille und eingedrücktem Gesicht ist der wahrscheinlich berüchtigste Serienmörder der deutschen Nachkriegszeit. Mit Vorliebe vergewaltigt, schlägt und erwürgt Fritz Honka seine Opfer in seiner Wohnung und zerstückelt anschließend die Leichen, ehe er sie in der Abseite entsorgt. Damit der Verwesungsgeruch nicht überhand nimmt, verteilt er hunderte Wunderbäume in seiner Wohnung und wird lange Zeit nicht gefasst. (Quelle: Kino)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Kinotreff Rio: Sein oder Nichtsein (To Be or Not to Be)

USA 1942 | 99 min. | Regie: Ernst Lubitsch | mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack u.a.
Mittwoch, 20.02.2019, 18 Uhr
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Die Proben für die Komödie „Gestapo“ im polnischen Nationaltheater in Warschau im Jahr 1939 sind in vollem Gange. Schlagartig ändert sich die Situation, als man vom Einmarsch der Deutschen in Polen erfährt. Das Stück wird abgesetzt, stattdessen entscheidet man sich für den politisch unbedenklichen „Hamlet“. Jedes Mal während des „Sein oder nicht sein“-Dialogs verlässt ein junger Leutnant das Theater, um ungestört die Frau des Hauptdarstellers in der Garderobe zu besuchen. Als der junge Verehrer einen polnischen Professor als Kollaborateur enttarnt, beginnt ein irrwitziges Katz-und-Maus-Spiel, in dem die Schauspieler in die Rolle der Deutschen schlüpfen. Denn es gilt mit allen Mitteln zu verhindern, dass Unterlagen über den polnischen Widerstand zu den Nazis gelangen. Lubitsch gelang eine meisterhaft intelligente Komödie, die zum ewigen Klassiker wurde. (Quelle: Theatergemeinde München)

Einführung und Diskussion: Prof. Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

„Film und Gespräch“ bei der Münchner Volkshochschule an der Effnerstraße

„Der Film gibt keine Antworten, aber er hilft, eine Reihe von Fragen zu stellen, und er gibt den Fragen eine Richtung.“ Dem Zitat des Regisseurs Jean­-Luc Godard folgend, präsen­tiert Ihnen der bekannte Filmpfarrer und Ehrenpräsident der Interfilm­-Akademie München, Prof. Eckart Bruchner, speziell aus­gewählte Filme. Sie haben die Möglichkeit, sich im anschließenden Gespräch über den Film auszutauschen.

4 x Freitag 18:00 bis 20:00
I172300 mit Eckart Bruchner
Telefonische Anmeldung und Information unter 089 / 48006­-6239
Einzelkarte vor Ort 7 Euro

Programm:

  • 29.03.2019: Angst essen Seele auf (BRD 1973 92 Min.) von Rainer Werner Fassbinder
  • 03.05.2019: Da geht noch was (Deutschland 2013, 101 Min.) von Holger Haase
  • 07.06.2019: Ninotschka (USA 1939, 110 Min.) von Ernst Lubitsch
  • 05.07.2019: Babettes Fest (Dänemark 1987, 103 Min.) von Gabriel Axel

Veranstaltungsort:

Münchenstift – Haus an der Effnerstraße
Effnerstr. 76 / 81925 München
Raum 346 (3. Stock)
Anfahrt: U4 (Haltestelle Arabellapark) oder Bus 187 (Haltestelle Odinpark)

Münchner Filmgespräch: Wir Wunderkinder

BRD 1958 | 108 Min. | Regie: Kurt Hoffmann | mit Johanna von Koczian, Hansjörg Felmy, Wera Frydtberg, Liesl Karlstadt u.a.
Freitag, 08.02.2019, 18:00
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

1913 – 1955 in einer deutschen Kleinstadt: Hans Böckel und Bruno Teches erleben gemeinsam das Ende des Kaiserreichs, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und das erste Nachkriegsjahrzehnt bis hin zu den Wirtschaftswunderjahren.

Während der wendige Konjunkturritter Bruno Tiches sich stets gewinnbringend mit den Mächtigen arrangiert, bleibt der Journalist Hans Böckel ein aufrechter Idealist, der immer den geraden Weg wählt, jedoch erfolglos bleibt. Aber eines Tages platzt dem Journalisten der Kragen und er greift in seiner Zeitung den ehemaligen Obernazi und Großindustriellen Teches hart an. Natürlich bleibt sein Artikel nicht ohne Folgen… (Quelle: Filmdatenbank)

Einführung und Diskussion mit Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

 

Gräfelfinger Filmgespräch: Der Junge muss an die frische Luft

Deutschland 2018 | 100 Min. | Regie: Caroline Link | mit Luise Heyer, Sönke Möhring, Diana Amft u.a.
Mittwoch, 06.02.2019 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Ruhrpott 1972. Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren. – Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling. (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie