Interfilm Academy News
Hitchcock als Vorbild
Was machtee den Film damals so besonders? Wie fügt er sich in seine Entstehungszeit ein? Und warum wirkt er heute vielleicht anders als bei seiner Veröffentlichung? Bei Filme, Serien und Stars sprechen Jan Planinic und Stefan Preis über Die 27. Etage (1965) von Edward Dmytryk mit Gregory Peck.

Für den Lovecrafter Online hat Stefan Preis eine Kritik zu Die krumme Janet (1881) von Robert Louis Stevenson geschrieben.
Q&As auf der Berlinale 2026
Einige Ausschnitte aus dem Talents Panel Mixed Feelings: Empathy for the Monster in Genre mit Edwin, dem Regisseur von SLEEP NO MORE (MONSTER PABRIK RAMBUT). Hanna Bergholm, die Regisseurin von NIGHTBORN (Yön Lapsi), musste ihre Teilnahme leider absagen, da sie sich die berüchtigte Berlinale-Erkältung eingefangen hatte.
Regisseurin Ralitza Petrova, Hauptdarstellerin Snejanka Mihaylova und das Team sprechen über LUST.
When Reiner met King
Nach seinem tragischen Tod ist bereits am 26. Dezember ein Video über die Filme von Rob Reiner von David Dietrich, Christoph Niederberger und Stefan Preis bei Filme, Serien und Stars erschienen, das hiermit endich nachgereicht wird. Der Coming-of-Age-Klassiker STAND BY ME (1986), die romantische Kömodie HARRY UND SALLY (1989), der Psycho-Thriller MISERY (1990) und das Gerichtsdrama EINE FRAGE DER EHRE (1992) – Rob Reiner bewegte sich scheinbar mühelos zwischen den Genres.

David Dietrich und Stefan Preis sprechen bei Filme, Serien und Stars außerdem über Die Wahrheit hinter Conjuring 2 (2016). Für die Fantastische Antike hat Stefan Preis einen Artikel über Stephen King und die nordeuropäische Folklore geschrieben, von dem bekanntlich auch die Romanvorlage zu MISERY stammt. Und bei Splatting Image schließlich erschien seine Kritik zu Nightmare II – Die Rache.
26.03. Gautinger Filmgespräch: Nouvelle Vague
Frankreich 2025 | 105 min. | Regie: Richard Linklater | mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Paolo Luka-Noé u.a.
Donnerstag, 26.03.2026 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting
Paris, Ende der 1950er-Jahre: Der 28-jährige Jean-Luc Godard hat als Einziger in seinem Freundeskreis noch keinen eigenen Film gemacht. Mit einem verrückten Team, einem amerikanischen Filmstar und wenig Geld gelingt ihm schließlich unter abenteuerlichen Umständen mit AUSSER ATEM ein Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingehen und das Kino für immer veränderte.
Richard Linklater wagt mit NOUVELLE VAGUE nichts Geringeres als eine Reimagination der französischen Filmgeschichte – und macht daraus, ganz unverschämt, einen Film über sich selbst. Ausgehend vom Gedanken, wie die Dreharbeiten zu Jean-Luc Godards AUSSER ATEM wohl ausgesehen hätten, entfaltet er eine spielerische Hommage an die Mitglieder der Nouvelle Vague, ihre Freiheit und ihre Lust am Improvisieren. Beneidenswert lässig, unverschämt mutig und angetrieben vom unbedingten Willen, alles neu und anders zu machen.
Ein Film, der vor Esprit, Dynamik und Humor nur so sprüht und einen dazu bringt, sich wieder kopfüber in das Kino zu verlieben. (Quelle: Kino)
Als 16 jähriger Schüler habe ich mit meiner Großmutter Jean-Luc Godards Meisterwerk AUSSER ATEM gesehen und es nie mehr vergessen, vielmehr hat es mich später zum Thelogie- und ebenso zum Filmstudium motiviert.
Eckart Bruchner
Umso neugieriger wurde ich auf Richard Linklaters NOUVELLE VAGUE, eine Hommage an die französische Filmbewegung und die Entstehung Godards ersten Film, der bald zum Meisterwerk wurde, zumal Godard als feuriger Filmkritiker von „Cahiers du Cinema“ es als letzter wagte, endlich auch einen Film zu machen.
Linklaters NOUVELLE VAGUE kombiniert Elemente von Filmografie, Hommage, Meta-Essay und Demontage, um die Entwicklung des Films zu beleuchten.
Linklater zeigt eine widersprüchliche Figur von Godard, die intellektuell überhöht und impulsiv ist, und bietet zugleich eine humorvolle und stilvolle Hommage an die Nouvelle Vague. Der Film ist nicht nur für Cineasten interessant, sondern auch für das große Publikum, da er humorvolle Akzente und biografische Motivationen setzt.
NOUVELLE VAGUE handelt von einem energiegeladenen Aufbruch. Godard wollte nicht nur endlich einen Film drehen, sondern auch die Regeln in den Müll werfen, wie bisher Filme gedreht wurden.
Einführung und Diskussionsleitung: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.
Dario Aguirre spricht über „Wir, die Wolfs“
Mein ehemaliger und sehr geschätzter Kommilitone Dario Aguirre sprach am 22. Januar 2026 im Hamburger Studio Kino über seinen neuen Film WIR, DIE WOLFS. Nach FIVE WAYS TO DARIO (2010), CESARS GRILL (2013) und IM LAND MEINER KINDER (2018) führt er damit seine Reflexionen darüber fort, was Identität bedeuten mag.
Leider war es im Saal recht dunkel, so dass das Bild vor allem zu Beginn etwas unscharf ist. Wir bitten, das zu entschuldigen! Dafür ist der Ton sauber 🙂

