Gräfelfinger Filmgespräche

Einführung und Gesprächsleitung: Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V., in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Pfarramt Lochham.
Weitere Informationen zu den Filmen finden Sie beim Filmeck Gräfelfing: Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing, Tel 089 / 851822

07.12. Gräfelfinger Filmgespräch: Dancing Pina

Deutschland 2022 | 111 min. | Regie: Florian Heinzen-Ziob
Mittwoch, 07.12.2022 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Pina Bausch revolutionierte mit ihren Choreographien den modernen Tanz. Doch was bleibt von ihrem Werk?

Zwei spektakuläre Tanzprojekte zeigen, wie eine junge Generation Tänzer:innen aus aller Welt Pinas Choreographien neu entdeckt: Die Ballettkompanie der Semperoper in Dresden probt Pinas Tanz-Oper „Iphigenie auf Tauris“. Und an der École des Sables im Senegal proben Tänzer:innen aus ganz Afrika Pinas Ballett „Le Sacre du Printemps“.

Eine faszinierende Metamorphose: Während die Tänzer:innen vom Streetdance, klassischen Ballett, traditionellen und modernen afrikanischen Tänzen Pinas Werk verändern, verändert Pinas Choreographie die Tänzer:innen. Pina lebt.

Dancing Pina – eine bildgewaltige, emotionale Reise in die Welt des modernen Tanzes und darüber hinaus. (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gast: Carola von Herder, Ballerina und Tanzleiterin aus Wien, Projekt Wien tanzt mit Ukraine

09.11. Gräfelfinger Filmgespräch: Mutter

Deutschland 2022 | 85 min. | Regie: Carolin Schmitz | mit Anke Engelke u.a.
Mittwoch, 09.11.2022 19:30
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Mutter widmet sich dem komplexen Thema Mutterschaft. Der Film erzählt von Freude und Zweifel, Macht und Ohnmacht, Wut und Liebe. Die Grundlage für das Projekt ist dokumentarischer Natur. Acht Frauen zwischen 30 und 75 erzählen von ihrem Leben und Muttersein. Allen Frauen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Mutterschaft eine höchst ambivalente Erfahrung ist. Für die filmische Umsetzung werden die dokumentarischen Aussagen optisch in einer fiktiven Figur – dargestellt von Anke Engelke – zusammengeführt. Die Schauspielerin integriert die Berichte der Frauen in die lakonische Erzählung über das alltägliche Leben einer Frau und Mutter. (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Mittagsstunde

Deutschland 2022 | 97 min. | Regie: Lars Jessen | mit Charly Hübner, Peter Franke, Hildegard Schmahl, Reiner Bock, Gabriela Maria Schmeide u.a.
Mittwoch, 05.10.2022 19:30
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Ingwer, 47 Jahre alt und Dozent an der Kieler Uni, fragt sich schon länger, wo eigentlich sein Platz im Leben sein könnte. Als seine „Ollen“ nicht mehr allein klarkommen, beschließt er, dem Leben in der Stadt den Rücken zuzukehren, um in seinem Heimatdorf Brinkebüll im nordfriesischen Nirgendwo ein Sabbatical zu verbringen. Doch den Ort seiner Kindheit erkennt er kaum wieder: auf den Straßen kaum Menschen, denn das Zusammenleben findet woanders statt, keine Dorfschule, kein Tante-Emma-Laden, keine alte Kastanie auf dem Dorfplatz, keine Störche, auf den Feldern wächst nur noch Mais, aus gewundenen Landstraßen wurden begradigte Schnellstraßen. Als wäre eine ganze Welt versunken. Wann hat dieser Niedergang begonnen?

Mittagsstunde ist die Verfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen, eine große Erzählung über die Menschen im Norden Deutschlands, die nicht viel reden, es aber verstehen, sich zu kümmern, wenn es Not tut. Unter der Regie von Lars Jessen (Am Tag, als Bobby Ewing starb, Dorfpunks, Fraktus), nach einem Drehbuch von Catharina Junk (Die dunkle Seite des Mondes), wird voll leiser Melancholie die Geschichte des Verfalls der Dorfkultur erzählt, bei der immer die Frage mitschwingt, wer wir als Individuen und als Gesellschaft in Zukunft sein wollen und wo wir hingehören. (Quelle: Kino)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Eine Frau mit berauschenden Talenten (La daronne)

Frankreich 2020 | 104 min. | Regie: Jean-Paul Salomé | mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani u.a.
Mittwoch, 14.10.2020 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Patience (Isabelle Huppert) ist selbstbewusst, unabhängig und vor allem schlagfertig. Nur bei ihren Finanzen ist Luft nach oben. Als Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt sie abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt. Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Handlungsdruck. Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Patience entscheidet sich spontan gegen die Ehrlichkeit und sabotiert die Beschlagnahmung der Drogen. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Patience macht sich sofort fröhlich ans Werk und zeigt sich von ihrer besten Seite: als begnadete Verkäuferin mischt sie den Pariser Drogenmarkt maximal auf.

Mit offensichtlichem Vergnügen an ihrer neuen Rolle als gebieterische Madame Hasch lässt sie ihrer kriminellen Kreativität freien Lauf: Ob marokkanische Koffer, Bauchtaschen oder Keksverpackungen: Patience ist die neue Drogen-Autorität der Stadt und für die Polizei ein Phantom, das die Nerven ihrer ahnungslosen Kollegen sichtlich strapaziert. Doch die Drogendiva muss sich sputen, denn ausgerechnet ihr Verehrer Philippe, Leiter des Drogendezernats, hat einen Verdacht, wer hinter dem Phantom wirklich steckt… (Quelle: Verleih)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Das Vorspiel entfällt!

Deutschland / Frankreich 2019 | 90 min. | Regie: Ina Weisse | mit Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus u.a.
Mittwoch, 01.04.2020 19:45 entfällt!
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Im Gegensatz zu allen anderen Lehrern, setzt sich Anna (Nina Hoss) bei der alljährlichen Aufnahmeprüfung des Musikgymnasiums für Alexander (Ilja Monti) ein. Denn sie sieht eine große Begabung in ihm. Fortan begleitet Anna ihn mit viel Ehrgeiz und Zuneigung, um ihn so auf die Zwischenprüfung im kommenden Semester vorzubereiten. Sie will ihren Kollegen beweisen, dass sie mit Alexander ein gutes Gespür bewiesen hat. Das Nachsehen hat allerdings Annas 10-jähriger Sohn (Serafin Mishiev), der seine Mutter kaum noch zu Gesicht bekommt, weil die mehr Zeit mit ihrem neuen Schützling verbringt. Auch in Annas Ehe mit Philippe (Simon Abkarian) beginnt es zu kriseln. Sie entfernt sich mehr und mehr von ihrer eigenen Familie und beginnt eine Affäre mit ihrem Kollegen Christian (Jens Albinus), der ihr vorschlägt, einem Quintett beizutreten. Doch als sie bei einem Konzert auf der Bühne steht, versagen ihr die Nerven. Das ermuntert Anna noch viel mehr, denn was sie nicht schafft, soll für ihren begabten Schüler kein Problem sein. Als der Tag der Zwischenprüfung ansteht, kommt es jedoch zu einem folgenschweren Unglück…

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.

Gräfelfinger Filmgespräch: Crescendo – #makemusicnotwar (Crescendo)

USA 2019 | 102 min. | Regie: Dror Zahavi | mit Götz Otto, Daniel Donskoy, Peter Simonischek u.a.
Mittwoch, 04.03.2020 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis unter massiven Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Als ein berühmter Dirigent − mit nationalsozialistischer Vergangenheit in seiner Familie − die Arbeit übernimmt, stellt er schnell fest, dass die Jugendlichen in sich nicht die Freiheit spüren, miteinander, also mit der jeweils verhassten anderen Volksgruppe, zu spielen. Der Orchesterleiter spürt, dass er erst die Barrieren abbauen und die Fragen lösen muss, um musikalisch weiter voranzukommen. So stellt er eines Tages beide Gruppen in einer Reihe einander gegenüber auf. Die jungen Leute sollen sagen, schreien oder anders ausdrücken, was sie eigentlich denken und fühlen.

Hat die Musik die Kraft, trotz der vielen Herausforderungen und Hindernisse Brücken zwischen den jungen Menschen verschiedener Religionen und verhasster Nationalitäten zu bauen?

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Das geheime Leben der Bäume

Deutschland 2020 | 96 min. | Regie: Jörg Adolph
Mittwoch, 05.02.2020 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Peter Wohlleben ist Förster, und er beobachtet das Leben in seinem Revier in der Gemeinde Wershofen genau, insbesondere das Phänomen von Bäumen, die auf geheimnisvolle Weise Verbindung haben. Er schrieb ein Buch darüber und veröffentlichte es 2015 unter dem Titel Das geheime Leben der Bäume. Der Bestseller zeigt eine Sichtweise, die zunehmend populär wird: Auf Waldspaziergängen und Exkursionen zum ältesten Baum der Welt und zu Forstbetrieben in Kanada begibt sich Wohlleben auf die Suche nach Antworten, wie der Wald zu verstehen und zu retten ist. (Quelle: Kino)

Einführung und Diskussion aus aktuellem Anlass wegen der drohenden Rodung des Kreuzlinger Forst im Würmtal: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Gelobt sei Gott (Grâce à Dieu)

Frankreich / Belgien 2018 | 137 min. | Regie: François Ozon | mit Melvil Poupaud, Denis Ménochet, Swann Arlaud u.a.
Mittwoch, 06.11.2019 19:30
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Längst hat Alexandre verdrängt, dass er als Junge vom örtlichen Priester missbraucht wurde. Mittlerweile hat er selbst Kinder – und entdeckt,dass der Mann, der ihm einst das Leben zur Hölle machte, immer noch mit jungen Menschen arbeitet. Entschlossen macht er sich auf die Suche nach anderen Leidtragenden…

Basierend auf dem wahren Fall eines französischen Priesters, der 2016 wegen Missbrauchs von 70 Jungen angeklagt wurde, hat François Ozon (8 Frauen) einen wütenden, empörten Film gemacht, der sich auf die erwachsenen Opfer von Missbrauch konzentriert und gleichzeitig hart mit der Kirche ins Gericht geht. (Quelle: Kino)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Das innere Leuchten (The inner light)

Deutschland 2019 | 95 min. | Regie: Stefan Sick
Mittwoch, 02.10.2019 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Die Dokumentation Das innere Leuchten widmet sich dem Alltag von Menschen mit Demenz, einer der Volkskrankheiten überhaupt. Über ein Jahr hat Regisseur Stefan Sick dafür in einem Pflegeheim in Stuttgart-Kaltental gedreht. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie

Gräfelfinger Filmgespräch: Das perfekte Geheimnis

Deutschland 2019 | 111 Min. | Regie: Bora Dagtekin | mit Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Jella Haase u.a.
Mittwoch, 08.01.2020 19:30
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Telefone. Und die Frage: wie gut kennen wir unsere Liebsten wirklich? Bei einem Abendessen wird über Ehrlichkeit diskutiert. Spontan entschließen sich die Freunde zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch und alles, was ankommt, wird geteilt, Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate mitgehört. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem großen Durcheinander aus – voller Überraschungen, Wendungen und Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr delikate Geheimnisse, als man am Anfang des Abends annehmen konnte. (Quelle: spielfilm.de)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie