Interfilm Academy News

Unser 200-Kritiken-Mann

In der KI-Reihe bei Filme, Serien und Stars diskutiert Stefan Preis mit Werner Fassrainer, Jan Planinic und Rolf vom Kanal Rolfs Filmkritiken Wirkung und Zukunft von KI in unserem Leben anhand ausgewählter Beispiele aus dem Film „Der 200-Jahre-Mann“ (1999) von Chris Columbus.

Für den Lovecrafter Online hat Stefan Preis gleich eine ganze Reihe von Artikeln geschrieben: In Die Sperlinge fliegen wieder widmet er sich Stephen Kings „Stark – The Dark Half“ und setzt das Werk in Bezug zu Lovecrafts „Dunwich Horror“. Außerdem schreibt er über die Lovecraftsche Antikenrezeption in „Crouch End“ und Lovecraftsche Momente in der „Freitag der 13.“-Reihe. Schließlich zeigt er noch in Unheimliche Wesen in den tiefen Wäldern Parallelen zwischen Lovecraft und M. Night Shyamalans „The Village“ auf.

Darüber hinaus hat Stefan für den Fluxkompensator eine Kritik zu Das Geheimnis der fliegenden Teufel (1980) verfasst und last, but not least eine zu Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973) wiederum bei Filme, Serien und Stars.

25.06. Gautinger Filmgespräch: Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang

Deutschland 2026 | 94 min. | Regie: David Dietl | mit Maximilian Brückner, Michaela May, Sigi Zimmerschied, Momo Beier, Hannah Herzsprung u.a.
Donnerstag, 25.06.2026 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Nach einem Autounfall findet sich der Münchner Taxifahrer Wiggerl unerwartet im Himmel wieder. Statt vertrauter Klänge und Genüsse erwartet ihn dort jedoch eine ihm fremde Welt, die wenig mit seinen Vorstellungen zu tun hat. Um die himmlische Ordnung nicht weiter zu stören, wird er mit einer Aufgabe zurück auf die Erde geschickt: Nur wenn es ihm gelingt, sein Karma auszugleichen, darf er dort bleiben.

Zurück im Leben bleibt Wiggerl für seine Umwelt unsichtbar. Allein seine Tochter Toni kann ihn sehen und hören. Die Begegnung verläuft angespannt, denn das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist durch frühere Versäumnisse belastet. Toni verweigert zunächst jede Unterstützung, auch mit Blick auf ihre Mutter, um die sich Wiggerl zu Lebzeiten kaum gekümmert hat. Erst allmählich beginnt ein Prozess der Selbstreflexion, durch den er versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Während die Zeit gegen ihn arbeitet, wird ihm zunehmend klar, welche Bedeutung seine Mission tatsächlich hat.

Remake des gleichnamigen Zeichentrickfilms von 1962. (Quelle: Kino)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, der im nachfolgenden Filmgespräch mit dem Publikum auch religiöse wie zutiefst menschliche Fragen erörtern wird

21.06. Kleines Sommerfestival Gauting: Vatersland

Deutschland / Belgien 2020 | 118 min. | Regie: Petra Seeger | mit Margarita Broich, Felizia Trube, Momo Beier u.a.
Sonntag, 21.06.2026 21:00
Schloss Fußberg, Am Schlosspark 15 / 82131 Gauting

Der Film VATERSLAND ist ein eindrucksvolles Dokumentar-Drama, das sich über viele Jahre hinweg mit den komplexen Beziehungen zwischen Kindern und ihren Vätern auseinandersetzt. Er stellt universelle Themen wie Identität, Herkunft und Versöhnung tiefgründig und berührend dar und schafft dabei Raum für Reflexion.

Petra Seeger realisierte mit diesem autobiografischen Projekt ihr erstes Spielfilmprojekt und hat dabei ihre eigene Lebensgeschichte filmisch verarbeitet. Ihre Intention war es, nicht nur persönliche Erinnerungen sichtbar zu machen, sondern auch gesellschaftliche und emotionale Dynamiken rund um das Thema Vater-Kind-Beziehung aufzuzeigen, die oft im Verborgenen bleiben. VATERSLAND wurde mehrfach ausgezeichnet. (Quelle: Kleines Sommerfestival Gauting)

Die Veranstaltung ist Teil des Kleinen Sommerfestivals Gauting.

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

19.06. Münchner Filmgespräch: Salami Aleikum

Deutschland 2009 | 109 min. | Regie: Ali Samadi Ahadi | mit Navid Navid, Anna Böger, Michael Niavarani u.a.
Freitag, 19.06.2026 18:30
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Ein junger Deutsch-Iraner will die Metzgerei seines Vaters retten und landet in einem ostdeutschen Dorf, wo er sich verliebt und zwischen Kulturen, Vorurteilen und skurrilen Begegnungen seine Identität sucht. Mit Witz, Charme und liebevoller Ironie erzählt Ali Samadi Ahadi eine warmherzige Komödie über Heimat, Missverständnisse und die Kunst, Brücken zwischen sehr unterschiedlichen Welten zu bauen. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

22.05. Münchner Filmgespräch: Ein Lied in Gottes Ohr (Coexister)

Frankreich 2017 | 90 min. | Regie: Fabrice Eboué | mit Ramzy BediaFabrice EbouéGuillaume de Tonquédec u.a.
Freitag, 22.05.2026 18:30
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Ein erfolgloser Musikproduzent hat eine gewagte Idee: Er will eine Band gründen, die aus einem Rabbi, einem Pfarrer und einem Imam besteht. Was als PR-Gag beginnt, entwickelt sich zu einem turbulenten Abenteuer voller Missverständnisse, kultureller Spannungen und überraschender Freundschaften. Mit Witz, Tempo und Charme zeigt die Komödie, wie Musik Brücken zwischen Religionen schlagen kann – wenn man bereit ist, über sich selbst und andere zu lachen. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

17.04. Münchner Filmgespräch: Die Herrlichkeit des Lebens

Deutschland/Österreich 2024 | 99 min. | Regie: Georg Maas und Judith Kaufmann | mit Henriette Confurius, Sabin Tambrea, Manuel Rubey u.a.
Freitag, 17.04.2026 18:30
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Hamburg 1923: Der Schriftsteller Franz Kafka begegnet der jungen Lehrerin Dora Diamant – eine Begegnung, die sein Leben und Schreiben verändert. Zwischen Krankheit, Abschied und Aufbruch entsteht eine leise, aber tiefe Liebe, getragen von Witz, Zärtlichkeit und Mut. Der Film erzählt mit großer Sensibilität und visueller Poesie von zwei Menschen, die in einer unsicheren Zeit den Moment und die Kraft der Nähe entdecken. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

13.03. Münchner Filmgespräch: Das Lehrerzimmer

Deutschland 2023 | 98 min. | Regie: İlker Çatak | mit Leonie Benesch, Anne-Kathrin Gummich, Rafael Stachowiak u.a.
Freitag, 13.03.2026 18:30
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Die engagierte Lehrerin Carla Nowak möchte nach einem Diebstahl an ihrer Schule fair und sachlich aufklären. Doch ihr Idealismus stößt auf ein Geflecht aus Misstrauen, Machtspielen und moralischen Grauzonen. Als sie selbst ins Visier gerät, wird ihr Gerechtigkeitssinn auf eine harte Probe gestellt. Mit präziser Beobachtung und intensiver Spannung zeigt der vielfach ausgezeichnete Film, wie fragile Gemeinschaften werden, wenn Prinzipien auf menschliche Schwächen treffen. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

28.05. Hamburger Filmgespräch präsentiert: Melancholia (35 mm)

Deutschland/Dänemark/Frankreich/Schweden 2011 | 136 min. | Regie: Lars von Trier | mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Charlotte Rampling, Alexander Skarsgård, Kiefer Sutherland, Stellan Skarsgård, Udo Kier u.a.
Donnerstag, 2805.2026 21:15
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Zu den Klängen der Ouvertüre von „Tristan und Isolde“ fällt das Leben scheinbar vom Himmel – Endzeitstimmung: Ein Planet rast unaufhaltsam auf die Erde zu! Justine und Michael feiern eine prachtvolle Hochzeit, organisiert von Justines Schwester Claire und deren Mann John. Doch die Feier wird überschattet von der schwierigen Beziehung der ungleichen Schwestern und einer apokalyptischen Vorahnung, die in der Luft liegt. Udo Kier spielt den exzentrisch-peniblen Hochzeitsplaner! (Quelle: Kino)

Die Veranstaltung ist Teil der Retrospektive zu Udo Kier.

Einführung: Stefan Preis -> Tickets

Stefan Preis vergleicht darüber hinaus bei Splatting Image die Filme Sein Freund Jello (1957) und Cujo (1983) in Der beste Freund des Menschen und hat für Filme, Serien und Stars den Essay Stephen King kommt an einem Freitag, dem 13. zum Crystal Lake geschrieben.

27.05. Hamburger Filmgespräch präsentiert: Dogville (35 mm)

Deutschland/Dänemark/Finnland/Frankreich/Niederlande/Norwegen/Schweden/UK 2003 | 178 min. | Regie: Lars von Trier | mit Nicole Kidman, Paul Bettany, Lauren Bacall, Chloë Sevigny, Stellan Skarsgård, Udo Kier u.a.
Mittwoch, 27.05.2026 17:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Die junge Grace sucht in der abgelegenen Stadt Dogville Zuflucht. Zunächst aufgenommen, kippt die Stimmung, als ihre Identität ans Licht zu kommen droht – und der Schutz der Bewohner:innen fordert einen grausamen Preis. Das auf einer Theaterbühne angelegte dreistündige Drama, das sich durch eine faszinierende Kameraarbeit sowie die exzellente Montage auszeichnet, hat Kino neu definiert! (Quelle: Kino)

Die Veranstaltung ist Teil der Retrospektive zu Udo Kier.

Einführung: Franz Indra -> Tickets

Franz Indra hat außerdem einen Kurzauftritt im neuen Imagefilm zum Tarifvertrag „Betriebliche Altersversorgung für Filmschaffende“ der Pensionskasse Rundfunk. Wer kann ihn entdecken?

Laurin und die Nouvelle Vague

Beim Filmportal Fluxkompensator ist eine Filmkritik von Franz Indra zu NOUVELLE VAGUE von Richard Linklater erschienen, der zur Zeit im Kino läuft.

Guillame Marbeck ignoriert als Jean-Luc Godard kettenrauchend einfach alle Hindernisse, bis er endlich, wie seine Kritikerkollegen von der Gazette du cinéma selber einen Film drehen kann. À BOUT DE SOUFFLE (AUSSER ATEM, 1960) sprengte dann gleich mal die damaligen Kinokonventionen und wurde mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg (dargestellt von Aubry Dulin und Zoey Deutch) auch noch ein Überraschungserfolg beim Publikum.

Aber es fühlt sich ein bisschen wie ein Schulprojekt an, wie eine Fleißarbeit. Warum wird bei hundert Figuren der Name eingeblendet? Der Film gräbt nicht in die Tiefe und wird gerade Godard damit nicht gerecht. Danach hat man aber immerhin Lust, sich AUSSER ATEM wieder anzuschauen

-> zur vollständigen Kritik

Stefan Preis wiederum hat eine ausführliche Kritik zu LAURIN (1989) von Robert Sigl für den Lovecrafter Online gerschrieben.