Filmkritik zu „Nightborn“

Beim Filmportal Fluxkompensator ist eine Filmkritik von Franz Indra zu NIGHTBORN von Hanna Bergholm erschienen, der heute in die Kinos kommt.

Du weißt, du bist in einem finnischen Film, wenn es im Supermarkt abgepacktes Kuhblut zu kaufen gibt. Saga (Seidi Haarla) hat es heimlich besorgt, weil der starke Beißreflex ihres Babys sie vermuten lässt, dass Muttermilch nicht ganz reichen wird. Ihr Mann Jon (Rupert Grint aus den Harry-Potter-Filmen) wird es natürlich später entdecken.

Das frisch getraute Paar – er Engländer, sie Finnin – ist in das halb verfallene, einsame Haus ihrer verstorbenen Großmutter gezogen. Voll Zuversicht renovieren sie es in ein heimeliges Zuhause. „Mach‘ mich zur Mutter!“, ruft sie, als sie eng umschlungen zu Boden sinken. Vielleicht war es keine gute Idee, dazu in den verwunschen wirkenden Wald zu gehen. Das Kind kommt stark behaart zur Welt, irgendetwas scheint die Ärzte zu beunruhigen. Sein anstrengendes und seltsames Verhalten lässt auch die Mutter immer absonderlicher werden.

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