Quo vadis, Kulturpolitik?
Die diesjährige Berlinale warf ein Schlaglicht darauf, wie die zeitgenössische Kunst in den großen Kulturkämpfen unserer Zeit zu zerrieben werden droht, und war der Auftakt einer Reihe fragwürdiger Entscheidungen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer.
Text und Fotos von Franz Indra

Die Berlinale findet sich wieder einmal in einer Zeit des Übergangs. Moritz de Hadeln und Dieter Kosslick haben sie nacheinander von 1979 bis 2019 geleitet. Nur zwei Direktoren in 40 Jahren, das sorgt für viel Konstanz (im Guten wie im Schlechten) und einen monolithischen Eindruck nach außen. Die folgende Doppelspitze aus Mariette Rissenbeek als Geschäftsführerin und Carlo Chatrian als Künstlerischem Leiter blieb unvollendet. Durch die Beschränkungen der CoronaPandemie sowieso schon schwer getroffen, wog der Vorwurf zu schwer, dass sie nicht genügend Hollywoodglamour und Stargäste nach Berlin holen konnte, da half auch ihre Beliebtheit in Filmkreisen nicht. Der Status der Berlinale als drittes großes Festival neben Cannes und Venedig hatte allerdings zuvor schon gelitten, die Relevanz der Preise abgenommen.
Seit 2024 soll Tricia Tuttle das nun richten. Als frühere Leiterin des London Film Festivals gilt sie als gut vernetzt. Jedenfalls traf sie mit ihren öffentlichen Äußerungen den richtigen Ton, und man kann auch nicht sagen, dass man das Fachpublikum auf der Berlinale über einen Niedergang des Festivals lamentieren hören würde. Das Publikum strömt auch weiterhin in Massen. 2026 wurden 350.000 Tickets verkauft, der Trend geht nach oben. Große Weltpremieren konnte Tuttle freilich auch dieses Jahr nur sehr wenige an Land ziehen, selbst im Wettbewerb fanden sich viele Filme, die bereits woanders gezeigt worden waren. Allerdings hatte Tricia Tuttle ja auch noch nicht viel Zeit, das Ruder herumzureißen.

Überhaupt findet in Berlin gerade auch ein räumlicher Umbruch statt. Nach einem Multiplex haben nun auch die Deutsche Kinemathek, das Kunstkino Arsenal und die Filmhochschule DFFB den Potsdamer Platz verlassen. Beide Kinos waren Festivalspielstätten und mit der Kinemathek über eine thematisch passende Sonderausstellung fest eingebunden. Und die paar netten Lokale, die es gab, sind längst weg. Aus den Arkaden, wo früher der zentrale Kartenvorverkauf stattfand, wurde „The Playce“ – ein Wortspiel, das es mit der „Mall of Berlin“ gleich gegenüber aufnehmen kann. Übrig blieben ein Merchandise Shop und die Roter Teppich Fankurve, was auch immer das genau sein soll. Wäre es nicht an der Zeit, sich so langsam vom Potsdamer Platz, diesem unglaublich hässlichen Un-Ort, zu verabschieden?
Ein neues Festivalzentrum wäre auch ein psychologisches Signal, die Krise als Chance zu Nutzen und sich neu zu erfinden.
Das Festival begann aber mit einem Paukenschlag ganz anderer Art. Auf der Pressekonferenz, bei der die Wettbewerbsjury vorgestellt wurde, warf der Journalist Tilo Jung der Berlinale vor, die Berlinale habe immer wieder Solidarität mit der Bevölkerung in Iran und in der Ukraine gezeigt, aber nie mit Gaza, und fragte: „Unterstützen Sie als Jurymitglieder diesen selektiven Umgang mit Menschenrechten?“ Obwohl solche Vorwürfe und Attacken bei Kulturveranstaltungen inzwischen zu erwarten sind, waren die Jurymitglieder offenbar überrumpelt und reagierten recht defensiv.
Jurypräsident Wim Wenders sagte: „Wir können nicht in die Politik hineingehen. Wir müssen uns aus der Politik heraushalten.“ Das ließ sich danach in den Sozialen Medien gut ausschlachten.

Natürlich bleibt m.E. festzuhalten, dass die Palästinenser schon zu Zeiten des Völkerbundes und der britischen Kolonialherrschaft, lange vor der Gründung des Staates Israel, systematisch benachteiligt wurden. Weit über hundert Jahre blieben sie eine Bevölkerung ohne mächtige Lobbygruppe, deren Unterdrückung und Diskriminierung die große Politik nicht interessierte. Ebenso ist offensichtlich, wie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seit Jahren ohne Bedenken mit Rechtsextremisten zusammenarbeitet und versucht, die Gewaltenteilung in Israel zu beschädigen, um Korruptionsanklagen zu entgehen. Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023, einem Höhepunkt des Terrorismus seit dem Zweiten Weltkrieg, lässt er militärische Angriffe sicher auch mit dem Hintergedanken führen, dass während eines Krieges sein Amt nicht in Gefahr ist. Auch die dabei begangenen Kriegsverbrechen sind für die Weltöffentlichkeit klar zu sehen.
Die moralisch gebotene und auch überfällige Kritik am Vorgehen Israels gegen die Palästinenser erfüllt manche Leute aber mit einer solchen Begeisterung, dass man sich fragen sollte, ob sich dahinter nicht auch andere Motive verbergen. Die oft geheuchelte Solidarität mit den Palästinensern war schon immer ein Versuch von Antisemiten weltweit, damit Judenhass zu befördern.
Man sieht einerseits Menschen, die diskutieren, und andererseits Menschen, die brüllen
Es ist nicht so schwer, das eine vom anderen zu unterscheiden, man muss sich nur Art und Weise anschauen, wie die eigene Position vorgebracht wird. Ähnlich wie bei Klimaschutz, Impfungen und anderen Reizthemen sieht man einerseits Menschen, die diskutieren, und andererseits Menschen, die brüllen. Wenn jemand ohne momentanen Anlass, dafür voll missionarischen Eifers an einen herantritt und – sofern man nicht sofort zu hundert Prozent zustimmt – einem bizarre Behauptungen an den Kopf wirft, ist recht deutlich, woher der Wind weht. Beliebt ist zum Beispiel der auch bei der genannten Pressekonferenz geäußerte Vorwurf, „die Medien“ würden nie über das Leiden der Palästinenser berichten – womöglich aufgrund von Anweisungen der Regierung! Wer auch nur hin und wieder tatsächlich einen Blick ins öffentlich-rechtliche Programm wirft, wird feststellen, dass es eigentlich keinen Bericht über Terror gegen Israel gibt, ohne dass auf Unrecht und Gewalt gegen die Palästinenser hingewiesen wird. Umgekehrt nehmen diese plötzlichen Verfechter der palästinensischen Sache nur mit Schulterzucken zur Kenntnis, dass am 7. Oktober auf Berliner Straßen Bonbons an Kinder verteilt wurden, um die Ermordung so vieler Juden wie nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu feiern

Mal abgesehen von der Frage, wann man von Tilo Jung denn jemals etwas zur Lage der Uiguren in China oder gar zur Situation im Sudan gehört hat, ist es sein Geheimnis, wie er den Eindruck gewonnen hat, die Berlinale hätte nie Solidarität mit Gaza gezeigt. Die Abschlussveranstaltung letztes Jahr fiel dadurch auf, dass wiederholt und ausschließlich mit den Palästinensern Solidarität geübt wurde. Zuvor war auf dem Instagram-Kanal des Festivals vorübergehend sogar ein zur Zeit häufiger gehörter Slogan gepostet worden, der zur Vernichtung Israels aufruft. Generell sind auf der Berlinale mit ihrer starken Gewichtung politischer Filme seit jeher viele Filme zu sehen, die sich mit dem Nahost-Konflikt mal aus der einen, mal der anderen, oft aus mehreren Perspektiven auseinandersetzen.
In diesem Zusammenhang folgten sofort zwei Offene Briefe, u.a. unterzeichnet von Tilda Swinton und Javier Bardem. Das ist umso bemerkenswerter, als Tilda Swinton, eine durchaus lautstarke Aktivistin, gerade letztes Jahr einen Preis auf der Berlinale verliehen bekam und ihre Rede für Attacken auf Israel nutzte. Man kann seine Zweifel haben, ob die Ehrung ihres künstlerischen Schaffens dafür der geeignete Rahmen ist, aber das ist zweifellos ihre Sache. Nur warum sie nun ihre Unterschrift unter die Behauptung setzt, die Berlinale würde sich „an der Zensur von Künstlern, die sich gegen den anhaltenden Völkermord Israels an den Palästinensern im Gazastreifen aussprechen“ beteiligen, fragt man sich schon.
Alleine, dass den Fragenden überhaupt nicht auffiel, wie selbstverständlich sie weiterhin jedes Filmgespräch kapern durften, zeigt ihr spezielles Verständnis von Zensur
Das Thema war damit jedenfalls gesetzt. Bei so gut wie jeder Pressekonferenz eines angereisten Filmteams ging es spätestens nach ein, zwei Fragen zum eigentlichen Film über die anscheinend allgegenwärtige Zensur zugunsten Israels. Alleine, dass den Fragenden überhaupt nicht auffiel, wie selbstverständlich sie weiterhin jedes Filmgespräch kapern durften, zeigt ihr spezielles Verständnis von Zensur. Wie in den letzten Jahren zeigten viele Gäste von vorneherein ihre Solidarität mit den Palästinensern durch das Tragen eines Wassermelonen-Ansteckers. Auf die scheinheilige Frage nach seiner Bedeutung gingen die Künstler in der Regel nicht weiter ein und verzichteten auf billigen Applaus.
Souverän reagierte Ethan Hawke, der den Film „The Weight“ präsentierte, der m.E. nichts mit der Thematik zu tun hat. Erst scherzte er, ein betrunkener, von Jetlag geplagter Künstler, der über seinen Film sprechen will, sei wirklich der Letzte, den man um Rat bitten sollte. Dann fuhr er fort, das Kino und Festivals bauten mit an einer Art „internationaler Traumwelt“, die den Menschen bei der Verarbeitung der Wirklichkeit helfen könne, und endete mit den Worten: „Ich habe das Gefühl, dass Ihre Frage eine Agenda hat, die sich von meiner eigenen unterscheidet. Aber ich respektiere Sie und ich respektiere die Frage.“

Nachdem die diesjährige Berlinale 2026 die Stürme einigermaßen überstanden hatte, begann ein überraschender zweiter Akt. Wo die Kultur droht, zwischen Ideologen verschiedener Couleur und ihren eschatologisch betriebenen Kulturkämpfen zerrieben zu werden, wäre ein schützendes Eingreifen des Kulturstaatsministers geboten. Dies entspräche auch der Aufgabe und Verantwortung seines Amtes. Stattdessen sah sich Wolfram Weimer bemüßigt, die Leiterin Tricia Tuttle nun selbst mit grotesken Vorwürfen zu attackieren.
Erkennbar war nur, dass Kulturstaatsminister Weimer ein Problem mit Tuttle hatte
Als sie mit einem der Filmteams für ein Foto posierte, hielt jemand nämlich eine PalästinaFahne vor die Kameras. Abgesehen davon, dass auch hier der eigentliche Vorwurf höchst unklar blieb, ist selbstverständlich, dass Tuttle nicht alle Fotos bei ihren unzähligen Terminen kontrollieren kann. Erkennbar war nur, dass Weimer ein Problem mit ihr hatte. Nun ist er durch sein Amt aber viel mächtiger und damit bedrohlicher für Tricia Tuttle als es Tilo Jung oder auch Tilda Swinton wären. Nach nur drei Berlinalen sah es tatsächlich nach ihrer Abberufung aus. Wer würde die Berlinale in diesem Zustand übernehmen wollen? Die möglichen Folgen seiner Äußerung waren Weimer vermutlich nicht so ganz bewusst.
Daraufhin kamen Stellungnahmen und erneute Offene Briefe, diesmal aus der deutschen Filmwirtschaft, unter anderem auch von mir unterschrieben. Es meldeten sich so viele Stimmen für die Unabhängigkeit der Berlinale zu Wort, dass dem Kulturstaatsminister wohl dämmerte, er könne die nächste Berlinale dann alleine feiern. Nach längerem Schweigen folgte jedenfalls eine dünne Erklärung, so sei das doch nicht gemeint gewesen. Tricia Tuttle und das Festival hat er damit aber beschädigt.

Damit ging es aber erst so richtig los. Nur wenige Tage später ließ Weimer kurz vor der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises drei Buchläden von der Liste der nominierten Preisträger streichen, wegen „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“, die nicht weiter ausgeführt wurden. Es steht zu vermuten, dass die Buchläden zu links geraten sind; aber wie gesagt, was ihnen vorgeworfen wird, wird nicht verraten, nicht einmal ihnen selbst. Stattdessen erhielten sie EMails, in denen stand, sie wären sowieso nicht ausgezeichnet worden. Dem widersprach umgehend die Jury. Nachdem – anscheinend zu seiner Überraschung – sich auch die ihm genehmen Buchhandlungen mit den so ausgeschlossenen solidarisierten, sagte Kulturstaatsminister Weimer die Preisverleihung kurzerhand ab. Zuvor hatte er noch in einem Grußwort geschrieben, die Freiheit des Wortes sei „eines der höchsten Güter unserer demokratischen Gesellschaft, das wir um jeden Preis erhaltenund schützen müssen“.
Stattgefunden hat dagegen die Leipziger Buchmesse. Sebastian Guggolz, seit kurzem Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, betonte in seinem Grußwort, an den anwesenden Kulturstaatsminister gerichtet, er sei stolz auf seine Branche, „weil wir Ihren autokratischen Gestus nicht klaglos akzeptieren.“ Wann hat man je so lauten Protest in dieser eigentlich sehr leisen Branche gehört? Sebastian Guggolz steht damit nicht allein, ganz im Gegenteil. Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister hat im Rekordtempo im Kulturbetrieb Glaubwürdigkeit und Sympathie verloren. Für den ersten Aufreger hatte Wolfram Weimer bereits im November 2025 gesorgt. Man mag es kaum glauben, aber er ließ aus der Gedenkstättenkonzeption des Bundes den Kolonialismus streichen, im exakten Widerspruch zum Koalitionsvertrag übrigens. Über die lästigen Verbrechen der Kolonialzeit soll lieber nicht mehr gesprochen werden. Wer braucht bei dieser erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad noch eine Brandmauer?

Unserem Bundeskanzler wird wohl niemand ein übermäßiges Interesse an Kultur nachsagen. Wolfram Weimer bekam seinen Posten vermutlich einfach deshalb, weil er Nachbar von Friedrich Merz am Tegernsee war und ihn mit ein paar gelehrt klingenden Zitaten beeindruckte.
Der Ludwig-Erhard-Gipfel und die Weimer Media Group
In den Zeitraum nach seiner Berufung fiel der Ludwig-Erhard-Gipfel seiner Weimer Media Group, bei dem sich junge StartUpUnternehmer für viel Geld Kontakt zu Größen aus Wirtschaft und Politik erkaufen. Warum gerade diese Veranstaltung jährlich mit mehreren hunderttausend Euro Steuergeld aus Bayern gefördert wird, bleibt wohl das Geheimnis höherer Lobbyarbeit. In seiner Beteiligung an der Bundesregierung und der gleichzeitigen Einnahme durch Kontakt zu dieser konnte Weimer keinen Interessenkonflikt erkennen. Im Gegenteil warb die Veranstaltung offensiv damit, für welche Beträge man Verbindungen zu welchen Ministern erhalten würde. Erst als diesen das zu sehr nach offener Korruption aussah, überließ er in einer etwas beleidigt klingenden Erklärung die Leitung seiner Frau, verdient natürlich aber weiterhin an der Teilnahme prominenter Politiker mit.
Man sollte meinen, nach diesen Skandalen und dem gewaltigen Schaden, den Weimer in so kurzer Zeit in der Kulturlandschaft Deutschlands angerichtet hat, wäre er nicht mehr zu halten. Friedrich Merz sagte aber Ende März, Wolfram Weimer habe sein Vertrauen, sein Agieren stoße bei ihm auf „große Zustimmung“. Es steht zu befürchten, dass es Weimers Bestreben ist, den Kulturbetrieb zu einer der Regierung genehmen Gefälligkeitsveranstaltung umzuformen.
Zurück zur Berlinale
Den Goldenen Bären gewann Gelbe Briefe von Ilker Çatak, dessen letzter Film Das Lehrerzimmer eine Oscarnominierung für den besten Internationalen Film erhalten hatte. Ein erfolgreiches Künstlerehepaar gerät in berufliche, finanzielle und schließlich auch private Krisen, als beide wegen ihrer kritischen Haltung in politische Ungnade fallen. Wie sollten, wie können sie mit der Situation umgehen? Der Regisseur sagt dazu: „Oft gibt es Filme, die wie Parolen daher kommen. aber ich will fragen.“

Erdogan wird nicht beim Namen genannt, aber Çatak, selbst Deutscher, arbeitete mit türkischen oder türkischstämmigen Darstellern und auf türkisch. Gedreht wurde in Deutschland, mit kurzen Einblendungen: „“Berlin als Ankara“, „Hamburg als Istanbul“. Das funktioniert hervorragend, man nimmt die Fähre über die Elbe wie über den Bosporus, im Gerichtssaal steht „Im Namen des Volkes“, die Allgemeingültigkeit des Dramas ist augenfällig. Man wünscht sich, unser Bundeskanzler und unser Kulturstaatsminister würden sich diesen Film ansehen.
Der Produzent Ingo Fließ sagte in seiner Dankesrede: „Wir Filmschaffende sind keine Feinde. Wir sind Verbündete. Lasst uns nicht gegeneinander kämpfen. Lasst uns die wahren Feinde bekämpfen, die Autokraten, die rechtsextremen Parteien, die Nihilisten unserer Tage.“
Die Ökumenischen Filmpreise auf der Berlinale 2026
Die Ökumenische Jury zeichnet auf Filmfestivals hervorragende Filme aus, die wichtige soziale und interreligiöse Themen aufnehmen. Ökumenische Jurys gibt es auf über 30 Festivals, sie werden konfessionell paritätisch besetzt.
Auf der Berlinale 2026 wurden von ihr folgende Filme prämiert:
Moscas von Fernando Eimbcke (Mexiko)
Bucks Harbor von Pete Muller (USA), Dokumentarfilm in der Sektion Panorama
River Dream von Kristina Mikhailova (Kasachstan), Dokumentarfilm in der Sektion Forum

