Interfilm Academy News

15.02. Kinotreff Rio: Shakespeare in Love

USA / UK 1998 | 124 min. | Regie: John Madden | mit Joseph Fiennes, Gwyneth Paltrow, Geoffrey Rush, Tom Wilkinson, Colin Firth u.a.
Mittwoch, 15.02.2023 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Auch ein Genie muss einen Anfang finden. Für den jungen William Shakespeare scheint das gerade sehr schwierig, denn er leidet unter einer Schreibblockade. Glücklicherweise trifft er auf eine junge Adelige, die sich lieber im Theater herumtreibt als standesgemäß zuhause im Schloss ihrer Eltern zu bleiben. In ihr findet er seine Muse, deren Bewunderung und Liebe ihn zu einem seiner größten Meisterwerke inspiriert, das vor unseren Augen nun entsteht.

Die fiktive Geschichte spielt 1593 in London. Erfindungsreich voll von witzigen Anspielungen und historischen Spekulationen ist daraus ein vielfach ausgezeichneter Film geworden. (Quelle: Programmflyer)

Einführung und Diskussion: Dr. Barbara Fischer, Psychologin und Kunstpublizistin

08.02. Gräfelfinger Filmgespräch: Was man von hier aus sehen kann

Deutschland 2022 | 103 min. | Regie: Aron Lehmann | mit Corinna Harfouch, Karl Markovics u.a.
Mittwoch, 08.02.2023 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing

Luise wächst bei ihrer Großmutter Selma in einem abgelegenen Dorf im Westerwald auf. Selma hat eine besondere Gabe, denn sie kann den Tod vorhersehen. (Quelle: Kino)

Einführung und Diskussion: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie, zum Thema „Zeitgeist zwischen Realität und Wirklichkeit“ 

26.01. Gautinger Filmgespräch: Igor Levit – No Fear

Deutschland 2022 | 118 min. | Regie: Regina Schilling
Donnerstag, 26.01.2023 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Levit, Mitte dreißig, ist ein Ausnahmekünstler im mitunter etwas gediegenen Universum der klassischen Musik. Mit acht Jahren kam er als jüdischer Einwanderer russischer Abstammung nach Deutschland und hat sich seitdem immer wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Er füllt die großen Konzertsäle rund um die Welt und spielt bei Eiseskälte im Dannenröder Forst aus Protest gegen dessen Rodung. Er legt die gefeierte Aufnahme aller Beethoven-Sonaten vor und widmet sich dann Schostakowitsch und Ronald Stevensons atemberaubender „Passacaglia on DSCH“. Er schlägt die Brücke vom Alten zum Neuen und vor allem zum Menschen. (Quelle: Kino)

Einführung & Moderation: Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich

25.01. Hamburger Filmgespräch: Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger (35 mm)

Italien 1970 | 115 min. | Regie: Elio Petri | mit Gian Maria Volontè, Florinda Bolkan, Gianni Santuccio u.a.
Mittwoch, 25.01.2023 19:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

„Wie er uns auch erscheinen mag, ist er doch ein Diener des Gesetzes, also zum Gesetz gehörig, also dem menschlichen Urteil entrückt.“ (Franz Kafka, Der Prozess)

In einem nicht näher bestimmten Land tötet der Leiter eines Morddezernats in einer Affekthandlung seine Geliebte. Im Anschluss legt er Spuren, die ihn selbst belasten und zeigt sich schließlich selbst an, um zu beweisen, dass er für die Justiz unantastbar ist. Untermalt mit dem klirrenden Soundtrack von Ennio Morricone hat Elio Petri ein Meisterwerk des politischen Thrillers geschaffen, das „heute immer noch so verstört wie bei seiner Aufführung 1970“. (Kenneth Turan, Los Angeles Times 2003)

Wir zeigen eine Kopie auf 35 mm in deutscher Synchronisation. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir auch die aktuelle politische Situation in Italien.

Moderiert wird die Veranstaltung von Filmemacher Franz Indra und Autor Stefan Preis. -> Tickets

18.01. Kinotreff Rio: Lunchbox (The Lunchbox)

Indien / Frankreich / Deutschland / USA / Kanada 2013 | 104 min. | Regie: Ritesh Batra | mit Irrfan Khan, Nimrat Kaur, Nawazuddin Siddiqui u.a.
Mittwoch, 18.01.2023 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Jeden Werktag bereitet Ila für die Mittagspause ihres Ehemanns eine Lunchbox vor, die sie über Fahrradkuriere durch den Großstadtdschungel Mumbais schickt. Doch irrtümlicherweise erreichen die Lunchboxes nicht den Ehemann, sondern landen bei einem fremden Büroangestellten. Die kleinen Briefe, die Ila den Mahlzeiten beilegt, werden von dem unbekannten Buchhalter eifrig beantwortet. Es eröffnet sich ein zarter Dialog, in dem sich die Schreibenden ihre Ängste und ihre Einsamkeit eingestehen.

Fernab vom Bollywood-Kino gewährt der Film einen realitätsnahen Einblick in die Lebenssituation der Bewohner Mumbais. Ein subtiler Film, der Sinne und Herzen öffnet. (Quelle: Programmflyer)

Einführung und Diskussion: Dr. Martin Ostermann, Filmdozent

29.12. Gautinger Filmgespräch: Werner Herzog – Radical Dreamer

Deutschland / Vereinigtes Königreich 2022 | 102 min. | Regie: Thomas von Steinaecker
Donnerstag, 29.12.2022 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Werner Herzog ist eine Ikone. Es ist eine Karriere gegen alle Wahrscheinlichkeit. Während er in seiner Wahlheimat USA zum Star aufgestiegen ist, tat und tut man sich ausgerechnet in seinem Geburtsland Deutschland schwer mit ihm. Wie kommt es zu diesem erstaunlichen Werdegang und zu diesen Widersprüchen? Was macht Herzogs Filme so außergewöhnlich, dass sie auch nach Jahrzehnten weltweit einer neuen Generation von Regisseuren als wegweisend gilt? Und nicht zuletzt: Wer ist dieser Mann, bei dem bis heute Legende und Wahrheit verschwimmen? (Quelle: Kino)

Filmpfarrer Eckart Bruchner (78) hat Herzog seinerzeit in Schwabing noch kennen und schätzen gelernt und wird in den rasanten Dokumentarfilm einführen und danach mit dem Publikum über Werner Herzog und dessen Lebenswerk diskutieren.

15.12. Gautinger Filmgespräch Extra: Wo ist Gott

Deutschland 2022 | 105 min. | Regie: Sandra Gold | mit Süleyman Wolf Bahn, Veronika Elisabeth Schmidt, Gabriel Strenger und Doris Zölls u.a.
Donnerstag, 15.12.2022 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Wir begleiten vier Brückenbauer/innen aus Judentum, Islam, Buddhismus und Christentum an den Anfang ihrer Geschichten bis heute. Im Mittelpunkt steht die Liebe: Wie haben sie gelernt, sich selbst und andere zu lieben? Sie wollen ihre zutiefst menschlichen Erfahrungen auf ihrem Lebensweg weitergeben und uns an einem existentiellen Prozess teilhaben lassen, der so universal ist, dass sich jeder Mensch darin wiederfinden kann. (Quelle: Kino)

Einführung & Moderation: Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich

14.12. Kinotreff Rio: Soul Kitchen

Deutschland / Frankreich / Italien 2009 | 99 min. | Regie: Fatih Akin | mit Birol Ünel, Moritz Bleibtreu, Pheline Roggan u.a.
Mittwoch, 14.12.2022 18:00
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München

Restaurants, Kneipen oder Imbissbuden dienen manchen Gästen als heimatliche Orte, an denen sie sich wohl fühlen, wo sie ihre Freunde treffen und sich über die Freuden und Sorgen des Lebens austauschen. Das Lokal „Soul Kitchen“ des Deutschgriechen Zikos ist so ein heimatlicher Ort für seine Kneipen-Clique, und als die Kneipe zu einem gehobenen Restaurant umgestaltet werden soll, überschlagen sich die Ereignisse. Fatih Akins Erfolgskomödie sprüht vor Witz, Einfällen, Wendungen und Spitzbübereien und preist das gemeinsame Essen, Trinken und Leben als Verwurzelung in einer Gemeinschaft und einem Lebensgefühl. (Quelle: Programmflyer)

Einführung und Diskussion: Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich, in Vertretung für Fritz Göttler, Kulturjournalist

14.12. Hamburger Filmgespräch präsentiert: Die toten Augen von London

BRD / Dänemark 1961 | 99 min. | Regie: Alfred Vohrer | mit Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Klaus Kinski, Eddi Arent u.a.
Mittwoch, 14.12.2022, 17:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Zum wiederholten Mal wird ein vermögender, älterer Herr ertrunken aus der Themse geborgen. Bei dem Toten wird ein geheimnisvolles Dokument in Blindenschrift gefunden, das darauf verweist, dass er ermordet wurde. Bei dem sechsten Teil der Edgar-Wallace-Reihe handelt es sich um einen der besten und unheimlichsten Beiträge der Serie, bei der erstmals Alfred Vohrer Regie führte und Klaus Kinski zu sehen war. Es handelt sich außerdem um die zweite von insgesamt drei Verfilmungen des 1924 erschienen, gesellschaftskritischen Kriminalroman The Dark Eyes of London von Edgar Wallace.

Einführung: Stefan Preis, Interfilm Academy Munich e.V.

Der Kinobesuch ist nach den jeweils aktuell gültigen Hygienevorgaben möglich. -> Tickets

Das Hamburger Abendblatt hat mit Stefan Preis ein Interview zur Edgar-Wallace-Reihe geführt: „Unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu werden“ (hinter der Bezahlschranke)