Thema: Stanley Kubrick

9/11 und die Filmwelt

Zum 25. Jahrestag präsentiert Filme, Serien und Stars einen Recut des Beitrages aus dem Jahr 2023. Franz Indra, Stefan Preis, David Dietrich und Rolf setzten sich intensiv mit den Folgen dieses einschneidenden historischen Ereignisses auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Einfluss die Tragödie auf die Filmwelt genommen hat – sei es in der Art, wie Geschichten erzählt werden, welche Themen in den Vordergrund rücken oder wie sich die Darstellung von Bedrohung und Sicherheit im Kino verändert hat. Die vier Gesprächspartner beleuchten nicht nur die filmhistorische Entwicklung, sondern schildern auch ihre ganz persönlichen Erinnerungen und Eindrücke an diesen Tag und die Zeit danach. Dadurch entsteht ein vielschichtiger Blick auf ein Ereignis, das die Gesellschaft, die Kultur und insbesondere das Kino nachhaltig geprägt hat.

Ebenfalls bei Filme, Serien und Stars vergleicht Stefan Preis den Klassiker The Shining mit dem aktuellen Überraschungserfolg Backrooms: Vom Verschwinden des Menschen an Orten des Übergangs.

Beim Fluxkompensator setzt Stefan mit Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma (1989) seine Filmkritiken zur Nightmare-Reieh fort.

Und für den Lovecrafter Online hat er eine Kritik zu The Dark Secret of Harvest Home von Leo Penn mit Bette Davis verfasst: Korndämonen in den blühenden Feldern.

Seminar zu „The Shining“ der Franken-Akademie

Vom Freitag, den 16. Oktober, bis Sonntag, den 18. Oktober 2026, veranstaltet die Franken-Akademie das Wochenend-Seminar The Shining: Die verdrängte Schuld Amerikas und die Spuren der indigenen Vernichtung.

Im Zentrum des Seminars steht Stanley Kubricks Film „The Shining“ – nicht der Horrorfilm über Wahnsinn, Familie und Isolation, sondern der Film über die verdrängte Geschichte Amerikas. Das Overlook Hotel kann dabei als Symbol für die USA gelesen werden: ein prächtiger, repräsentativer Ort, der auf Gewalt, Ausbeutung und Verdrängung gebaut ist. Bereits im Film wird erwähnt, dass das Hotel auf einem ehemaligen indigenen Begräbnisplatz errichtet wurde. Diese beiläufige Bemerkung öffnet eine größere Deutungsebene: Der Horror kommt nicht nur aus Jack Torrances Psyche, sondern auch aus einem historischen Untergrund, der nie wirklich aufgearbeitet wurde.

Geleitet wird das Seminar von den Referenten Matthias J. Lange und Stefan Preis.

Bezüge zu Hitchcock in Shining

Stefan Preis und Franz Indra sind beim YouTube-Kanal Filme, Serien und Stars zu Gast und sprechen über Bezüge zu Hitchcock in Shining (1980).

Außerdem hat Stefan Preis für den Fluxkompensator neue Filmkritiken zu Nightmare – Mörderische Träume (1984) und Hellraiser V – Inferno (2000) geschrieben sowie für den Lovecrafter Online eine ausführlichere Analyse zu Hellraiser.

Und schließlich hält er die Einführung zu Das Gesicht im Dunkeln (BRD / Italien 1969, 80 min., Regie: Riccardo Freda, mit Klaus Kinski, Sydney Chaplin, Günther Stoll, Christiane Krüger u.a.), der im Rahmen der Edgar-Wallace-Reihe am 04.03.2023 um 17:00 im Hamburger Kino Metropolis gezeigt wird.

Hamburger Filmgespräch: The Shining (OmU)

The Shining
UK / USA 1980 | 143 min. | Regie: Stanley Kubrick | mit Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd u.a.
Freitag, 13.03.2020, 20:30
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Und wieder ist Freitag, der 13.: Zum 23. Hamburger Filmgespräch zeigen wir mit The Shining in der amerikanischen Langfassung einen der am intensivsten interpretierten Klassiker der Filmgeschichte überhaupt! Eine Familie verbringt die Wintermonate in einen einsamen Hotel in den Bergen. Immer mehr wird der erfolglose Schriftsteller Jack Torrance von seltsamen Spukphänomenen besessen – oder sind diese Ausprägung persönlicher Konflikte oder einer psychischen Erkrankung? Stephen King, dessen Roman auch stark autobiografische Züge trägt, hat die Adaption Kubricks nie akzeptiert. Stanley Kubrick zeigt nicht nur eine originelle Variante der Geisterhaus-Thematik, er setzt Akzente auf häusliche Gewalt und „Familientragödien“, weshalb The Shining auch für die moderne Kriminologie interessant ist.

Moderiert wird die Veranstaltung von dem Filmemacher Franz Indra und dem Autor Stefan Preis, der nach Zeichen der Gewalt an einem neuen Buch über The Shining arbeitet.

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Demokratische Lehrstücke

Freitag, 28.08., bis Sonntag, 30.08.2015
Bildungszentrum Wildbad Kreuth, 83708 Wildbad Kreuth
Veranstalter: Hanns-Seidel-Stiftung

Ein politisches System ist immer auch Folge und Ausdruck eines bestimmten Menschenbildes.

In der Filminszenierung wird dieser Zusammenhang – im wahrsten Sinne des Wortes – „auf’s Spiel gesetzt“.

Welche Ideale, welche Zukunft, welche Warnungen werden formuliert? Sollte man, bzw. kann man überhaupt eine demokratische Gesellschaftsordnung auch in Zukunft aufrecht erhalten? Wie könnte das politische Zusammenleben verbessert werden?

Alle politischen SF-Filme warnen vor diktatorischen Systemen in der Zukunft, in denen gefühllose Politiker sich „gewissenloser Computer/Maschinen“ bedienen. So bleibt die Problematik zu Fortschritten oder Rückschritten bei der Frage „Was ist Menschlichkeit?“ Und: Welche Funktionen übernimmt dabei die (Anti-)Utopie?

„Satire darf“ nach Kurt Tucholsky „alles!“

Ob dies wirklich zutrifft, wollen wir im Seminar mit Ihnen diskutieren. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns, Sie in Wildbad Kreuth begrüßen zu können.

Referenten:
Stefan Preis M.A., Soziologe und Kriminologe, Hamburg
PD Dr. Johannes Schmitt, Theater- und Medienwissenschaftler, Erlangen-Höchstadt

Programmheft (pdf)

Anmeldung bis zum 19.06.2015
bei Cassia Bieber (Vertretung für Giovanni Sammataro)
Tel 089 / 1258-352
Fax 089 / 1258-338
Email ref0303@hss.de
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