Interfilm Academy News
Moritz Daniel Oppenheim: The first Jewish painter
Deutschland/Frankreich/Israel/Portugal 2016 | 101 Min. | Regie: Isabel Gathof
Mittwoch, 14.03.2018 19:30
Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, Bernd-Eichinger-Platz 1 / 80333 München
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit Angst überwinden – Brücken bauen vom 11.-18.03.2018 wird der für den Hessischen Film- und Kinopreis nominierte Film als süddeutsche Premiere gezeigt. Zum ersten Mal widmet sich ein Dokumentarfilm dem „ersten jüdischen Maler der Moderne“, der mit seinen Darstellungen zum altjüdischen Familienleben ein jüdisches Selbstbewusstsein in der Kunstgeschichte etablierte und sich stark für den interkonfessionellen Dialog einsetzte – ein Thema, das auch heute aktueller kaum sein könnte.
Anschl. Filmgespräch mit Regisseurin Isabel Gathof (HFF Alumna), Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der HFF München, Rabbiner Yehuda Aharon Horovitz M.A., Israelitische Kultusgemeinde München (Nachfahre des Hanauer Gemeinderabbiners zu Oppenheims Zeiten) und Dr. Peter Marinković, Vorstandsmitglied GcjZ und Direktor der Interfilm-Akademie.
Kooperationspartner: Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München-Regensburg e.V. (GcjZ)
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Watch me if you can
Schau auf mich – das 37. Internationale Festival der Filmhochschulen München
Sehenswertes Kino im dunklen Novembertagen; Jungregisseure, die sich eine Karriere in Hollywood erhoffen; bester Branchentreff und kollegialer Austausch; ausgelassene Partystimmung; humorvolle und unermüdliche Moderatoren; liebevolle Gästebetreuung; viel Bier und gutes Essen. Alles das wird traditionell mit dem Internationalen Festival der Filmhochschulen verbunden.
„Die Woche war sehr interessant“, sagt Filmpfarrer Eckart Bruchner. „Es war eine gute Stimmung. Das Hochschulfestival ist zwar nicht so groß wie das Filmfest München, aber für die Zukunft eigentlich wichtiger. Große Regisseure haben hier ihre ersten Preise bekommen.“
Vielleicht ist das Münchner Hochschulfestival, das diesmal unter dem Motto Watch me if you can steht, beim Filmnachwuchs auch deshalb so beliebt, weil so viele Preise locken. In diesem Jahr wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von kapp 70.000 Euro vergeben, dank langjähriger treuer Stifter, wie beispielsweise dem VFF. Die Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten vergab ihren Young Talent Award (7.500 Euro) in diesem Jahr an die 29jährige Filmemacherin Sinje Köhler von der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Ihr Beitrag Freibadsinfonie, ist ein kurzweiliger Episodenfilm in Schwarz-Weiß, der an einem Sommertag im Freibad dem Leben einer in einer Eiskugel versinkenden Wespe ebenso intensiv nachspürt, wie einer älteren Schauspielerin, die sich hinter großer Sonnenbrille und Bademantel so lange versteckt, bis ihr Schwimmlehrer kommt.
Die Nagelschneider-Stiftung, mit dem Climate Clip Award ebenfalls ein Veteran des Festivals, prämierte dieses Jahr Real News von Fabian Carl, A World Unseen von Kim Kreiser und Office Fish von Benjamin Vornehm mit 5.000, 3.000 bzw. 1.000 Euro.
Reformationspreis 2017
Es gab 2017 aber auch ganz neue Sponsoren, wie die Evangelisch-Lutherische Kirche, die besonders spendabel war und für die talentierten Filmemacher von morgen Preisgelder in Höhe von 15.500 Euro und eine Trophäe gestiftet hat: „Es ist das erste Mal, dass ich in dieser Form mit dem Filmschoolfest kooperiere“, sagt die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Die ständige Vertreterin des Landesbischofs will mit dem von ihr anlässlich des aktuellen Reformationsjubiläums einmalig ausgelobten Reformationspreises junge Filmschaffende für ein Thema sensibilisieren, das ihr quasi berufsmäßig auf den Nägeln brennt.

V.l.n.r.: Fatih Tura („The Origin of Trouble“), Joren Molter („Greetings from Kropsdam“), Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Julia Lindström („Mamma“), Festivalleiterin Diana Iljine, Jurymitglied Xaver Schwarzenberger
„Im 16. Jahrhundert sorgten besonders Flugschriften, Briefe und Bücher für die Verbreitung des Gedankenguts von Martin Luther. Heute sind es die modernen Medien, die unsere Diskurskultur beeinflussen“, betont Susanne Breit-Keßler. „Filme setzen ins Bild, womit Menschen sich befassen, was sie umtreibt. Sie machen anschaulich, worum es im Miteinander geht. Das kann unsere Botschaft, unser Evangelium unterstreichen, zur Diskussion stellen oder auch einmal konterkarieren. Der Diskurs ist für den eigenen Glauben fruchtbar“, sagt sie.
Bei der Entscheidungsfindung standen ihr neben dem international renommierten Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger auch der selbst kabarettistisch und schauspielerisch tätige Alt-Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude als Jurymitglieder zu Seite standen.
Seine Woche mit 44 Kurzfilmen aus 17 Ländern hat der Cineast Ude auf den Punkt gebracht: „Es war ein Eintauchen in eine andere Welt. Kino ist anders als Fernsehkonsum in der eigenen gewohnten Umgebung. Man lässt sich stärker darauf ein. Ich fand die Vielzahl der Handschriften erstaunlich; sie waren vollkommen unterschiedlich. Es gab überhaupt nichts, was nur entfernt an die jungen Protestfilme der 1970er Jahre erinnert hätte. Es war sehr viel privater, sehr viel intensiver, weniger bewertend, weniger protestierend, sehr stark orientiert am Familiären, an Beziehungen zwischen Einzelpersonen, aber trotzdem hat man Zeitprobleme durchschimmern sehen.“
Mit ihrer Dokumentation The Origin of Trouble machte Tessa Louise Pope von der niederländischen Filmakademie in Amsterdam dem Motto des Festivals alle Ehre. In einem sehr persönlichen Interview mit ihrem leiblichen Vater erfährt der Zuschauer, warum die Regisseurin ohne ihn aufgewachsen ist. Sie war die Gewinnerin des zweiten Preises (3.000 Euro) zum Thema Reformation.
Von derselben Filmschule eingereicht wurde auch Greetings from Kropsdam von Joren Molter, dem Hauptgewinner des Reformationspreises (7.500 Euro). Sein Film zeige einen Mann, so Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, der sorglos sein Leben lebt, freundlich gegenüber jedermann, interessiert an allem, was passiert. In den Augen seiner Mitmenschen macht er einen Fehler – sie strafen ihn gnadenlos dafür ab. Die Jury, lobt einen „unglaublich ehrlichen Film, der totalitäre Mechanismen von Sozial- und Geisteskontrolle aufdeckt und Mut macht, sich in Gottes Namen gegen Borniertheit und Enge durchzusetzen – und notfalls dann eigene Wege zu gehen, die in Weite und Freiheit führen.“
Mit dem Reformationspreis soll die Bedeutung der Reformation auch für das aktuelle Medienzeitalter unterstrichen werden. Auch Bildung sei ein wichtiges Thema der Reformation, weshalb sich der Preis auch an den Filmnachwuchs richtet.
Das Preisgeld sei deshalb so hoch, erklärt Breit-Keßler, damit sich die jungen Filmstudierenden auch finanziell für Ihre Auseinandersetzung mit Kernthemen der Reformation und Neuzeit, wie Freiheit, Mut und Zivilcourage, gewürdigt wissen. Da ist die Hoffnung groß, dass auch künftig das Thema Film eine Rolle in ihrem Kirchenkreis spielen wird, der sich von Freising bis Berchtesgaden erstreckt.
Eine fromme Liaison?
Ihr Verhältnis zur Interfilm-Akademie, dem internationalen Forum, das seit über 35 Jahren den Dialog zwischen Film, Kultur und Religion fördert und seit einem Jahr Dekan Peter Marinković als Nachfolger von Pfarrer Eckart Bruchner leitet, sieht sie positiv: „Ich schätze Direktor Peter Marinković sehr – ‚mein‘ Dekan ist ein Mann mit großem, sensiblen Gespür für Kunst. Mit der Jury hatten wir während des Festivals einen wunderbaren kollegialen und freundschaftlichen Kontakt. Aber wir haben uns natürlich gegenseitig nichts verraten über unsere Favoriten!“, so die Regionalbischöfin.
Dennoch haben beide Jurys unabhängig voneinander denselben Film prämiert: Mamma von der norwegischen Filmemacherin Julia Lindström, die an diesem Abend mit Siegertrophäe des Bildhauers Bernd Sauter und Preisgeld des Prix Interculturel für Verdienste um den interkulturellen Dialog (1.500 Euro) sowie mit dem dritten Preis (3.000 Euro) zum Thema Reformation beglückt wurde.
Lindströms 25-minütiger Spielfilm Mamma ist, so der Laudator Peter Marinković von der Interfilm-Akademie, „die kraftvolle Geschichte von drei Frauen auf der Suche nach dem so genannten normalen Leben. Eine Großmutter, eine Mutter und ihre Tochter. Alle noch jung und zerrissen zwischen Freiheitsdrang, Hingabe und Verantwortung.“ Mit „schönem Realismus, unprätentiösen Details und begrenzten Dialogen“ zeige der Film, dass – unabhängig von Kultur und Gesellschaft – „die Verhaltensmuster einer Generation auf die nächste vererbt werden können.“

V.l.n.r.: Bildhauer Bernd Sauter, Filmpfarrer Eckart Bruchner, Preisträgerin Julia Lindström und Jury-Präsident Dr. Peter Marinković. Credit: Ronny Heine
Aber es geht nicht immer nur um Preise oder Geld. Oder doch? Jedenfalls benötigte der Venezolaner Leandro Lioh Navarro für seinen großartigen Schauspielerfilm You Usually Leave Me nur 70 Dollar (das meiste davon soll für das Catering ausgegeben worden sein). Der Student der Nationalen Filmschule Venezuelas in Caracas verdichtet in seinem 22-minütigen Film das Ausklingen einer Liebesbeziehung zu einem poetischen Stimmungsbild seiner Heimat, deren Bewohner ihr Land verlassen wollen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Fremde. Im Wettbewerb um die begehrten Preise ging sein Beitrag allerdings leer aus.
Angelika Irgens-Defregger
Gräfelfinger Filmgespräch: Abgang mit Stil (Going in Style)
USA 2017 | 96 Min. | Regie: Zach Braff | mit Michael Caine, Richie Moriarty, Josh Pais u.a.
Mittwoch, 07.02.2018 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing
Die drei lebenslangen Freunde Willie, Joe und Al schießen das Rentnerdasein in den Wind und weichen erstmals im Leben vom Pfad der Tugend ab. Der Grund: Die von ihrer Firma bisher gezahlte Rente löst sich plötzlich in Luft auf. Als die drei die Rechnungen nicht mehr bezahlen und ihre Familien nicht mehr versorgen können, setzen sie alles auf eine Karte und planen einen halsbrecherischen Coup, um eben jene Bank abzuzocken, die sich ihr Altenteil unter den Nagel gerissen hat. (Quelle: Zelluloid.de)
Einführung und Diskussion mit Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.
Gräfelfinger Filmgespräch: Gaugin
Frankreich 2017 | 102 Min. | Regie: Edouard Deluc | mit Vincent Cassel, Tuheï Adams, Malik Zidi u.a.
Mittwoch, 03.01.2018 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing
Tahiti, 1891. Der französische Künstler Paul Gauguin hat sich in sein selbsterwähltes Exil nach Französisch-Polynesien zurückgezogen. Er lässt sich vom Dschungel verschlucken, trotzt Einsamkeit, Hunger und Krankheit. Während seinen Erkundungstouren über die Insel trifft er auf die junge Eingeborene Tehura, die seine Muse und auch Modell seiner bekanntesten Gemälde werden wird. Als freier Mann in der Wildnis – fernab der Politik und Regeln eines zivilisierten Europas, entwickelt er einen neuen Stil des Malens. (Quelle: Zelluloid.de)
Einführung und Diskussion mit Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.
Kinotreff Rio: Midnight in Paris
USA / Spanien 2011 | 94 min. | Regie: Woody Allen | mit Kathy Bates, Adrien Brody, Carla Bruni, Marion Cotillard, Rachel McAdams u.a.
Mittwoch, 17.01.2018, 18 Uhr
Rio Filmtheater, Rosenheimer Str. 46 / 81667 München
Der amerikanische Schriftsteller Gil Pender hat seine Verlobte und deren Eltern nach Paris begleitet. Fasziniert von dieser Stadt und deren Vergangenheit streift er nachts allein durch die Straßen, als ein mysteriöser Oldtimer vor ihm auftaucht, dessen heitere Insassen ihn einladen mitzufahren. Er findet sich auf einer ungewöhnlichen Party wieder, wo er auf phantastische Weise mit legendären Künstlerpersönlichkeiten aus längst vergangenen Tagen zusammentrifft. Auch in den folgenden Nächten wartet er zur Geisterstunde auf den Wagen, mit dem seine wundersame Zeitreise aufs Neue beginnen kann, bis er zu einer überraschenden Einsicht gelangt. Einer der besten Filme von Woody Allen und eine liebevolle Umarmung für die Stadt, die Kunst und das Leben.
Einführung und Diskussion: Kirsten Martins, Kulturjournalistin BR
Hamburger Filmgespräch: Ex Machina (OmU)
USA 2014 | 108 min. | Regie: Alex Garland | mit Alicia Vikander, Domhnall Gleeson, Oscar Isaac u.a.
Dienstag, 23.01.2018, 19:00
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg
Caleb ist Programmierer bei einer mächtigen Internetfirma. Als er einen internen Wettbewerb gewinnt, darf er eine Woche in dem Anwesen des ebenso brillanten wie menschenscheuen Chef des Unternehmens, Nathan, verbringen. Dort soll er die Fähigkeiten von Nathans neuester Erfindung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz bewerten. Das Testobjekt ist Ava, ein ebenso intelligenter wie verführerischer weiblicher Roboter.
Eine seltsame Love-Story im Spannungsfeld von Robotik und künstlicher Intelligenz: Der einsame Programmierer Caleb soll prüfen, ob die Androidenfrau Ava den Turing-Test besteht – und kommt ihr dabei näher. Der Film Ex Machina – eine moderne Variante des Frankenstein-created-a-Woman-Motivs – handelt von den Schattenseiten der Digitalisierung: ständige Erreichbarkeit und Mobilität, permanente Überwachung und Kontrolle, gesellschaftliche Isolation und der Verlust menschlicher Beziehungen. Er berührt juristische Grauzonen, wenn er nach der Rechtsfähigkeit einer Maschine fragt bzw. ob diese für ihr Handeln verantwortlich ist, und thematisiert zugleich die Urangst, dass künstliche Intelligenz den Menschen ersetzt. Hochaktuell vor dem Hintergrund von Roboter-Kongressen und Debatten über Maschinenethik.
Moderiert wird die Veranstaltung vom Filmemacher Franz Indra und dem Autor Stefan Preis.
Die Kriminologische Filmreihe bei „Someday is Today“
Der Blog Someday is Today erwähnt in einem Beitrag über Arthouse-Kino die Kriminologische Filmreihe, Teil der Hamburger Filmgespräche der Interfilm-Akademie – vielen Dank!
Gräfelfinger Filmgespräch: The Circle (OmU)
USA / Vereinigte Arabische Emirate 2017 | 110 Min. | Regie: James Ponsoldt | mit Emma Watson, Tom Hanks, John Boyega, Bill Paxton u.a.
Mittwoch, 06.12.2017 19:45
Filmeck Gräfelfing, Bahnhofplatz 1 / 82166 Gräfelfing
Die 24-jährige Mae Holland (Emma Watson) ist überglücklich. Sie hat einen Job in der angesagtesten Firma der Welt ergattert: beim „Circle“, einem Internetkonzern, der alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so das Ziel der „drei Weisen“, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, Gratis-Konzerten und coolen Partys. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit dem mysteriösen Kollegen Bailey (Tom Hanks) ändert alles… (Quelle: offizielle Facebook-Seite)
Einführung und Diskussion mit Pfarrer Eckart Bruchner, Interfilm-Akademie.
Pressespiegel zum Filmhochschulfest 2017
Norwegerin Julia Lindström gewinnt Prix Interculturel (Sonntagsblatt vom Sonntag, 26.11.2017)
Der Prix Interculturel 2017 geht an „Mamma“
Der Prix Interculturel 2017 geht an den Film Mamma von Julia Lindström von der Norwegian Film School DNF, Norwegen 2016.
Motivation:
Mamma is a powerful story about three women/girls on their quest to live a socalled normal life. A grandmother, a mother and her daughter. All still young. They are striving for freedom and independence. Love and desire. Devotion and attention. These challenges turn out to be quite difficult as they face inconvenient reality responsibly in a mediocre environment.
Julia Lindström shows us that the patterns of behavior of any generation can be inherited by the following one. Irrespective of culture and society, history repeats itself. The fine directing of Julia Lindström displays the inner turmoil of Amanda, her main character, with beautiful realism, unpretentious details and limited dialogues while trusting in the power of her story.
Julia Lindström, we look forward to being delighted by your films to come.
Der Prix Interculturel ist in diesem Jahr mit 1.500 € dotiert, die Preisträgerin Julia Lindström erhält außerdem eine von dem Künstler Bernd Sauter gestaltete Trophäe.
Die Interfilm-Akademie hat im Rahmen des 37. Internationalen Festivals der Filmhochschulen München am 25. November 2017 zum 13. Mal eine Auszeichnung vergeben. Die Preisverleihung fand am 25. November 2017 im Rahmen der Award Ceremony vor geladenen Gästen statt.
Zu der international besetzten Jury unter Vorsitz von Dr. Peter Marinković (Deutschland) gehörten in diesem Jahr die künstlerische Fotografin Sima Dehgani (Iran), die Theaterregisseurin Sapir Heller (Israel) und der Schauspieler Tim Seyfi (Türkei).
Pressemitteilung (pdf)

