Thema: Sean S. Cunningham
Kafka geht in die Elm Street
Stefan Preis trotzt der Generativen Künstlichen Intelligenz, die das Internet immer weiter zumüllt, und hält mit menschengemachten Filmanalysen dagegen:
Für das Filmportal Fluxkompensator hat er Texte über JULIAS UNHEIMLICHE WIEDERKEHR (FULL CIRCLE, 1977) von Richard Loncraine mit Mia Farrow und Keir Dullea sowie MORD AN EINEM REGNERISCHEN SONNTAG (Mort un dimanche de pluie, 1986) von Joël Santoni geschrieben.

Bei unserem Kooperationspartner, der Deutschen Lovecraft Gesellschaft, ist seine Kritik zu CREEPSHOW 2 (1987) erschienen und bei Filme, Serien und Stars seine Betrachtung zu A NIGHTMARE ON ELM STREET 4 in der Lesart von Franz Kafka: A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master – Kafka kommt in die Elm Street. Auf dem YouTube-Kanal von Filme, Serien und Stars erzählt er, warum hinter Freitag der 13. (1980) mehr steckt, als du denkst…
Zuguterletzt hat der Oldlib Verlag ein Buch publiziert, an dem Stefan Preis mitgeschrieben hat: „Von Robin Hood zu Robin of Sherwood“.
Franz Indra kann da nicht ganz mithalten, hat aber zumindest beim Fluxkompensator eine Kritik zu DIE MY LOVE von Lynne Ramsay mit Jennifer Lawrence, Robert Pattinson, Sissy Spacek und Nick Nolte geschrieben.
VHS-Reviews und der Goldene Handschuh
Beim Media Collectors Club von Filme, Serien und Stars spricht „Mr. VHS“ Christoph in einem ausführlichen Interview mit Stefan Preis über den Kult-Horrorfilm FREITAG DER 13. aus dem Jahr 1980, der als Meilenstein des Slasher-Genres gilt.
Im Januar hatten Stefan Preis und Franz Indra bei den Hamburger Filmgesprächen Fatih Akin zu Gast. Sie zeigten und diskutierten seinen Film DER GOLDENE HANDSCHUH über den Serienmörder Fritz Honka. Kürzlich erschienen zwei Artikel in Zusammenhang mit den Verbrechen, die Hamburg in den 1970ern erschütterten: Die Tagesschau fragt angesichts einer Escape-Room-Tour zu den Morden: „Darf echtes Verbrechen zur Unterhaltung werden?“ Und die taz berichtet über einen neu aufgestellten Gedenkstein, der an die vier Frauen erinnert, die Fritz Honka umbrachte.
22.12. Hamburger Filmgespräch präsentiert: Die Geister, die ich rief… (Scrooged, OmU)
USA 1988 | 100 min. | Regie: Richard Donner | mit Bill Murray, Karen Allen, John Forsythe, John Glover, Carol Kane u.a.
Sonntag, 22.12.2024 21:15
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg
Es ist Weihnachten, das Fest der Liebe. Ganz anders sieht das aber der verbitterte (und erfolgreiche) Fernsehproduzent Francis Cross. Eines Nachts erscheint plötzlich sein ehemaliger Chef (der übrigens schon seit vielen Jahren metertief unter der Erde weilt) in seinem Büro und verspricht ihm, dass ihn noch in derselben Nacht drei Geister aufsuchen werden, um ihm seine Fehler und die wahre Bedeutung von Weihnachten vor Augen zu führen – Scrooged ist eine amüsante und dennoch teils ernsthafte Adaption des Klassikers von Charles Dickens, mit Gruselfaktor und dem Flair der 80er-Jahre.
Stefan Preis geht in seiner Einführung auf die literarische Vorlage ein. -> Tickets
Aber Stefan hat noch weitere Präsente vorbereitet: Bei Filme, Serien und Stars spricht er mit Jan Planinic, David Dietrich, Rolf von Rolfs Filmkritiken und Oliver Vierig über die Freitag-der-13.-Reihe. Beim Lovecrafter Online schreibt er über die Filmfassung von Geschichten aus der Schattenwelt (1990), und für Warp Core hat er einen Artikel über Stephen Kings Katzenauge (1985) verfasst.
Hamburger Filmgespräch meets Bizarre Cinema: Freitag, der 13. (Friday the 13th, OF) entfällt!
Freitag, der 13. (Friday the 13th, OF, DCP, restaurierte Version)
USA 1980 | 95 min. | Regie: Sean S. Cunningham | mit Betsy Palmer, Adrienne King, Jeannine Taylor u.a.Freitag, 13.11.2020, 22:15 entfällt!
Metropolis, Kleine Theaterstr. 10 / 20354 Hamburg

Welcome to the Slasher-Dome!
Unheimliche Morde geschehen im Camp Crystal Lake. Die Ereignisse scheinen mit dem lange zurückliegenden, tragischen Tod eines Jungen im Zusammenhang zu stehen, der von den Anderen ausgegrenzt wurde.
Neben John Carpenters Halloween (1978) gilt Sean Cunninghams originelle Hommage an Psycho als Klassiker des so genannten Slasher- oder (bezogen auf die primäre „Zielgruppe“) Teen-Horrors. Erzählt werden häufig schmerzliche Reflexionen über die Grausamkeit von und an Kindern, nicht selten eingebettet in einen realen Kontext: Das Camp Crystal Lake existiert wirklich und in Nightmare on Elm Street (1984) soll Wes Craven eigene traumatische Erfahrungen verarbeitet haben.
Peter Clasen, Franz Indra und Stefan Preis widmen sich am Freitag den 13., Michael Myers, Freddy Krueger, Jason Vorhees und den übrigen „heroes“ des Sub-Genres.

